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„Mrs Malfoy. Wie schön Sie wieder in meinem Unterricht begrüßen zu dürfen. Nehmen Sie doch bitte Platz" begrüßte Professor Dumbledore mich, nachdem ich in das Klassenraum eingetreten war.
„Ich freue mich wieder hier sein zu können" lächelte ich und ließ mich neben Tammas nieder.
Draco hatte heute anderweitig Unterricht als ich. Normalerweise störte mich das keines Weges, doch irgendwie fehlte er mir schon jetzt. Sein Geruch, seine Berührungen, seine Lippen auf meinen..
„Außerdem; Auch unseren Glückwunsch zu Ihrer Schwangerschaft! Sie sollten wissen dass wir alle, Schüler als auch Professoren, an Ihrer Seite sind und Sie unterstützen so gut wir nur können. Scheuen Sie sich also nicht auf uns zuzukommen!" Der Professor strahlte mich an und wandte sich dann wieder seiner Tafel zu, um seinen Notizen nachzugehen.
Musste das sein, diese Ansprache vor der ganzen Klasse zu halten? Im Mittelpunkt zu stehen war in jenem Augenblick nicht sonderlich schön gewesen.
„Da hat er recht" flüsterte Diggory mir zu „Wir alle sind für euch da. Aber darf ich dich etwas fragen, was mir schon länger durch den Kopf schwebt?"
„Natürlich. Du kannst mich alles fragen."
„Was hältst du von mir und George?" Etwas verlegen sah er mich von der Seite an.
„Was ich von euch halte? Ihr seit das süßeste Paar aus ganz Hogwarts. Ihr zeigt den meisten hier, dass Liebe nicht nur Junge und Mädchen bedeutet."
Aberforth sah zu uns herüber und schnell tat ich so, als würde ich angeregt etwas in mein Notizbuch kritzeln. Weder hatte ich auf Nachsitzen noch auf Ärger wirklich Lust gehabt. Als er wenig später wieder weggesehen hatte nuschelte Tammas;
„Das ist wirklich lieb von dir."
„Dir wichtigere Frage ist, wie es dir mit ihm geht. Bist du glücklich damit, wie es bei euch läuft?"
Er zuckte mit den Schultern. Was sollte das denn heißen? Wieso wirkte er plötzlich so bedrückt?
„Es ist nicht so einfach." Erklärte er mir seine Situation, als hätte er meine Gedanken gelesen.
„Was ist nicht so einfach? Wie meinst du das?"
„Manchmal habe ich dieses Gefühl, dass er noch ganz schön an der Sache mit dir und Draco zu knabbern hat. Als wäre er sich nicht einmal sicher, dass er es mit mir ernst meint und als würde er das nur getan haben für ein wenig Ablenkung."
„Das glaube ich nicht" antwortete ich ihm, leicht entsetzt „Ich kenne George schon mein halbes Leben und so würde ich ihn niemals einschätzen. Er ist ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch und würde nichts mit dir anfangen, wenn er es nicht wirklich ernst meinen würde. So ein Mensch ist er nicht."
Das war zumindest das, was ich dachte. Wobei ich mir seit dem Vorfall fragte, ob ich ihn wirklich so gut kannte wie ich dachte. Tat ich das? Tat ich es nicht?
„Mr Diggory, ich hätte da auch ein paar Probleme in meinem Leben, die ich liebend gerne mit Mrs Malfoy bequatschen würde" der Professor sah erneut zu uns herüber „Wollen Sie meinen Unterricht fortführen und ich rede derzeit mit ihrer Sitznachbarin?"
„N- Nein, Sir" stammelte er verlegen.
„Gut. Das hatte ich mir gedacht. Wenn Sie beiden nun bitte dem Unterricht folgen würden."

Wo blieb er bloß? Mittlerweile saß ich in unserem Zimmer, eingehüllt in eine Kuscheldecke und wartete auf Draco. Er fehlte mir schon den gesamten Tag lang so sehr- Es war unglaublich gewesen. Normalerweise war ich nie so, dass ich ihn nur vermisste weil ich ihn ein paar Stunden nicht gesehen hatte. Normalerweise fand ich dies nicht sonderlich tragisch. Vermutlich lag es an den Hormonen. Die Hormone ließen mich emotional durchdrehen. Ließen mich alles viel intensiver wahrnehmen- Jedes einzelne, kleine Gefühl.
Knarrend ging die Tür auf- Endlich! Sofort stand ich vom Bett auf und sprang ihm in seine Arme.
„Ist alles gut?" Fragte er mich skeptisch.
„Ich habe dich einfach so so so sehr vermisst!"
„Wir haben uns ein paar Stunden nicht gesehen, Prinzessin" grinste er und drückte mich an sich.
„Ein paar Stunden zu viel!" Langsam ließ ich wieder von ihm ab. Das Grinsen auf seinem Gesicht war noch breiter geworden. Seine Hand wanderte an meine Taille und er zog mich an sich;
„Weißt du eigentlich, dass du die süßeste, hübscheste und tollste Ehefrau der Welt bist?"
„Erzähl mir etwas, was ich noch nicht weiß!"
Dann küsste er mich. Es war ein sehnsuchtsvoller, durchaus zärtlicher Kuss gewesen. Ein Kuss, der tausend Schmetterlinge in meinem Bauch umher fliegen ließ. Doch ich liebe es- So wie ihn.

Draco Malfoy- Der Junge der mich mehr liebte, als er zugab Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt