Ich stand unter Schock.
Was hatte er gerade gesagt? Ist
War das sein ernst?
Schwer schluckte ich; „Du- Du. Was?"
„Ich liebe dich" wiederholte er sich und war sich seiner Sache offensichtlich mehr als nur sicher.
Sofort nahm ich meine Hand aus seiner; „Wie? Seit wann? Warum hast du nie-"
Erneut unterbrach er meinen Redefluss an Fragen; „Ich weiß, dass das jetzt total überraschend kommt und du mit allem, aber nicht damit gerechnet hättest. Deswegen lass es mich dir erklären; An dem Tag als du auf der Bank deine Hand an mein Herz gelegt hast, wurde es mir erst richtig klar. Aber schon vor Jahren fing das Alles an. Als du das erste Mal in die Halle getreten bist, also im ersten Jahr, konnte ich meine Augen nicht von dir lassen. Du warst und bist es immer noch, so wunderschön. Die darauffolgenden Jahre wurdest du immer interessanter für mich, je älter wir wurden. Ich habe ja Andeutungen gemacht, zum Beispiel im zweiten Jahr, weißt du noch? Du warst bitterlich am weinen nachdem Hermine versteinert worden war. Fred und ich saßen gemeinsam mit dir an ihrem Krankenbett, die ganze Nacht lang. Du hast dich an meinem Arm angelehnt und bist wenig später eingeschlafen. Oder im dritten Jahr- Du warst total sauer über die Sache mit Malfoy, dass er Seidenschnabel provoziert und er deshalb zum Tode verurteilt worden war. Fred und ich sind zu dir gekommen, als du total alleine Draußen unter dem großen Baum gesessen hast und das bei Regen. Ich habe deine Hand genommen und darüber gestreichelt während Fred dir einen Witz nach dem anderen erzählt hat. So lange bis du irgendwann gelacht hast. Aber im vierten Jahr hast du dann angefangen Malfoy zu daten und als ihr es dann offiziell gemacht habt, habe ich aufgegeben. Ich war total verletzt. Deswegen bin ich auch Gestern nicht erschienen. Ich wusste, wie sehr es mir wehtun würde dich mit ihm zu sehen. Du und er Verlobt. Ich wünschte ich wäre an seiner Stelle. Aber man kann nunmal nicht alles haben, nicht wahr?"
Noch immer war ich mehr als bloß fassungslos und überfordert zugleich gewesen. Und so standen wir einige Minuten einfach nur da während ich wusste, dass ich ihn quasi anstarrte. Doch es war mir egal.
Als ich mich wenig später wieder ein wenig gefasst hatte, stammelte ich; „Und- Und was denkst du jetzt, was ich tue? Oder was genau verlangst du?"
„Gar nichts! Ich möchte einfach nur, dass du weißt das ich dich liebe, D/N. Nur das."
„Hatte ich also doch Recht!"
Ohne mich umzusehen wusste ich, dass Draco neben uns stand. George ließ augenblicklich von mir ab und stammelte nervöser als zuvor; „D-Draco.."
„Was, Weasley. Hat es dir die Sprache verschlagen?" Er kam auf uns zu und sah so sauer aus, wie ich es lange nicht mehr an ihm gesehen hatte. Als wäre er kurz davor gewesen, alles in Grund und Boden zu prügeln, ohne Rücksicht auf jegliche Verluste.
„Ich glaube es wäre besser wenn ich jetzt gehe." George wollte sich umdrehen doch Malfoy rief;
„Nein, vergiss es. Du bleibst hier, Weaselbee."
„Draco, lass es. Es ist nichts passiert und-"
Doch er unterbrach mich; „Das ist mir egal." Er trat noch näher an George heran; „Ich werde dir nichts antun, denn dafür bin ich schon lange nicht mehr der Mensch. Aber eines solltest du wissen, Weasley. Das Mädchen welches du offensichtlich begehrst, ist meine Freundin, seit vier Jahren. Und nicht nur das. Sie ist seit Gestern meine Verlobte und bald meine Frau, falls du es noch nicht mitbekommen haben solltest. Denkst du ernsthaft, nachdem was D/N und ich gemeinsam durchgestanden habe, würde sie es auch nur ansatzweise in Erwägung ziehen oder gar einen einzigen Gedanken daran verschwenden, mich wegen jemandem wie dir zu verlassen?" George schüttelte den Kopf. „Richtig. Das würde sie nicht tun. Und jetzt geh."
Ohne noch irgendwas zu sagen lief er davon.
Draco kam auf mich zu, nahm meine Hand, zog mich ein Stück weiter und drückte mich gegen die nächste Säule; "Und was dich angeht-" Mein Herz raste wie wild „Das hatten wir doch schon einmal. Du bist und bleibst meins, auf ewig! Das haben wir uns versprochen, Prinzessin. Muss ich dich etwa daran erinnern?" Er grinste sein Malfoy- Grinsen. Sein Körper drückte sich noch näher an meinen und ich konnte etwas ganz deutlich spüren, unterhalb meines Bauches. -Er wollte es so; Ich sah ihm tief in die Augen; „Ich war ganz brav und habe nichts gemacht, was George angeht."
„Ist das so?"
Provokant lächelte ich. „Ja, keine Sorge." Meine Hand wanderte nach unten und er biss sich auf die Lippe. „Aber es ist so..-" flüsterte ich ihm leise in sein Ohr „Du musst mich an nichts erinnern. Das Ganze ist mir auch so durchaus bewusst." Dann nahm meine Hand weg, huschte unter seinem Arm durch, der neben meinem Kopf an der Wand gelegen hatte und ging grinsend fort.
Doch ich kam nicht sonderlich weit. Seine Hand griff an meinen Hals und er drückte mich zurück an den Pfosten. Draco stand so nahe an mir, dass ich seinen Atem nach Pfefferminz deutlich wahrnehmen konnte. Er sah mich ebenso provokant an;
„Spiel. Nicht. Mit. Mir. Du weißt selbst, dass du dem hier nicht widerstehen kannst." Sein unterer Körper drückte sich gegen meinen. Sofort rollten meine Augen nach hinten, lediglich durch das Spüren seiner harten Errektion. „Wusste ich es doch." Er sah sich kurz um. Es schien niemand da gewesen zu sein denn nun galt sein Blick wieder mir; „Du machst mich wahnsinnig, weißt du das?"
„Ist das so?"
Seine Hand glitt hinunter zu meinem Bein und er streichelte sanft darüber. Plötzlich zog er meinen Rock nach oben und ich hörte, wie sein Gürtel aufging. Es geschah so schnell, dass ich nicht mehr hinterherkam.
„Dra-" ehe ich etwas sagen konnte küsste er mich.
Es war intensiv gewesen. Gefährlich. Doch ich liebte es. Ich konnte spüren, wie seine Hose ein Stück nach unten rutschte. Mein Herz schlug wie wild. Wenn uns jemand erwischen würde, dann wären wir geliefert gewesen. Mehr als das. Doch er liebte das Spiel und die Gefahr ebenso sehr wie ich es tat.
„Du." Mit seinen Fingern schob er meinen Slip beiseite und anschließend seine Shorts nach unten, sodass sie seine Errektion frei legte „Bist und bleibst." Sie strich genau über meine unteren Lippen „Auf ewig meins." Mit diesen Worten drang er ein.
Sofort stöhnte ich auf und ließ meinen Kopf nach hinten gegen die Wand fallen. Seine Bewegungen waren langsam, dann immer schneller. Er ließ mich unglaublich fühlen und das wusste er.
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Draco Malfoy- Der Junge der mich mehr liebte, als er zugab
RomanceWie weit wirst du für deine Liebe gehen..
