Teil2

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Hank

Ihre Überraschung war definitiv gelungen. Keiner von uns wusste etwas darüber, wann sie zurückkommen würde. Während ich wieder unseren Gesprächen lauschte, wanderten meine Blicke immer wieder mal zu dem anderen Team rüber. Sie hatte einiges an bräune dazu gewonnen. Ebenso wie die Jungs in ihrer Einheit. Sie wirkte glücklich, hatte Spaß und ärgerte immer wieder ihre Kollegen. Es war erstaunlich, wie sehr diese Einheit einer kleinen Familie glich. 4 Jungs und 2 Mädchen und die beiden hatten keine Probleme, mit den Sprüchen der Jungs umzugehen. Im Gegenteil, wenn sie einen Spruch abbekamen, kam gleich der passende Konter.

Auch wen sie sich alle immer wieder gut auf den Arm nahmen, war der Respekt untereinander immer vorhanden. Egal ob Mann oder Frau. Wenn man sich bewiesen hatte, dann war er da. Ebenso das Vertrauen darauf, das man sich immer auf die anderen verlassen konnte. Als Commander der Einheit und somit auch Leiterin, hatte sie sich den Respekt schon relativ früh verdient. Maggie war sich nie zu schade, auch selbst mit anzupacken. Wenn sie eine Sache gelernt hat, dann das ihr Kopf in Gefahren Situationen schnell und effektiv arbeitet.

Nach einiger Zeit beschließe ich zu zahlen und nach Hause zu fahren. Mag schrieb ich noch eine Nachricht, dass wenn sie heute Nacht noch Heim kommen wolle, ich den Schlüssel an unseren ausgemachten Platz legen würde.

Maggie

Diesen Abend hatten wir alle definitiv gebraucht und es wurde Recht spät. Nachdem die meisten von uns schon Heim sind, haben sich die restlichen mit den übrigen des CPD-Teams zusammengesetzt und noch ein, zwei Bier getrunken. „Hey, soll ich dich mitnehmen?", fragt mich Jay, als wir draußen waren. „Wäre lieb.", gähne ich. „Was dagegen, wenn ich bei dir penne?" „Nein, passt schon. Adam kommt auch mit. Der ist für den Abend eh nicht mehr zurechnungsfähig.", lachte er. Bei ihm angekommen, verfrachteten wir unseren Kumpel aufs Sofa und ich durfte sein Gäste Zimmer nutzen.

Am nächsten morgen wache ich wie in den letzten neun Monaten auch, gegen 07:00 Uhr auf. Es war so in mir drin, man konnte den Wecker danach stellen. Welchen ich selbst teilweise nicht mal mehr brauchte, da ich meistens immer eine viertel Stunde vorher wach war. Ein Blick durch dir Wohnung zeigte mir, dass die Jungs noch schliefen. Ich nahm meine Tasche und ging ins Bad, um mich zu duschen. Beim Anziehen stelle ich fest, dass ich nur Sachen dabeihabe, die dem Auftrag nützen, doch nichts für den Alltag hier.

 Beim Anziehen stelle ich fest, dass ich nur Sachen dabeihabe, die dem Auftrag nützen, doch nichts für den Alltag hier

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Während ich meine Haare kämmte, ging ich den Tag durch. Als erstes würde ich nach dem Frühstück zu Kelly fahren, dank Gaby und den anderen wusste ich, dass sie heute Schicht hatten. Dann geht's nachhause, auspacken und umziehen und am Abend dann zusammen mit Hank zum Grillen.

„Morgen" „Morgen", begrüßen mich die beiden gähnend. „Bad ist frei ihr könnt." Kaum ausgesprochen huscht Jay ins Bad. „ich würde gern noch bleiben aber ich bin zum Frühstücken verabredet." „Mit einer jungen Dame?", grinse ich vielsagend, als ich mir Kaffee einschütte. „Vielleicht", grinst auch er. „Schön dich wieder hier zu haben kleines." „Auch schön wieder hier zu sein." Wir umarmen uns und er macht sich auf den Weg. Ich schnappe mir ein paar Zutaten und machte uns Pancakes. Grade als ich die letzten paar auf die Teller verteilt hatte hörte ich die Badtür. „Sieht gut aus, ich habe glaube auch noch Saft im Kühlschrank.", schaut er mir über die Schulter. „Soll mich dein Anblick beeindrucken?", frage ich desinteressiert darüber, dass er nur mit einem Badetuch bekleidet vor mir stand.

„Sag bloß es gefällt dir nicht.", stemmt er gespielt beleidigt die Hände in die Hüfte. „Nah, hab schon besseres gesehen.", ziehe ich ihn auf. „Aber ich muss zugeben, du siehst fitter aus. Hast du trainiert?" „Ein wenig" „Für Erin?", schmunzle ich. „Grade mal eine Nacht wieder hier und schon fängt die Fragerei wieder an.", lacht Jay. „Du kennst mich nun lang genug, um das zu wissen Detective.", lache auch ich, als ich an ihm vorbei gehe und Gläser, sowie den Saft auf den Tisch stelle. Schnell verschwindet er, um sich was anzuziehen und wir frühstücken. „Wie war die erste Nacht zuhause?" „An sich ganz gut, muss mich nur wieder an das bequeme Bett gewöhnen." Nach fast einem Jahr unbequemen Feldbetten und irgendwelchen Orten, die grade die Zeit zuließen, mal kurz die Augen zuschließen, war ein Bett absoluter Luxus.

Die Sucht nach DirWo Geschichten leben. Entdecke jetzt