Teil13

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Erin

Die Besucherzeit war schon lange rum. Das Team ist nach Hause gefahren, um etwas zu schlafen. Maggie und ich durften hierbleiben. Sie war im Stuhl etwas runtergerutscht und hat die Beine ausgestreckt, um eine etwas angenehme Position zum Schlafen zu finden. Ich hatte meinen Kopf auf meine Arme am Bettrand gelegt und sah in die Richtung meines Ziehvaters. Er wirkte etwas blasser als sonst. Ich hänge meinen Gedanken noch etwas nach, bevor ich selbst auch einschlafe.

Draußen schienen die ersten Sonnenstrahlen, des Tages durch die Bäume. Ein Blick auf mein Handy zeigt mir, das es grade mal 05:40 Uhr war. Ich stehe auf, um mich kurz ausgiebig zu strecken. Mag schlief noch immer in derselben Position wie am Vorabend. Kaum das ich mich wieder setzte, gab Hank ein leises Stöhnen von sich. Auch wenn es kaum zu hören war, reichte es aus, um sie aus ihrem Schlaf zu holen und unser beider Aufmerksamkeit lag nun vollkommen auf ihm.

„Krankenhaus?", fragte er leise und etwas heißer, aber mehr an sich selbst gerichtet. „Ja, Krankenhaus.", meinte ich sanft. „Erin." „Hey du. Meg ist auch hier." „Hey Pop. Wie fühlst du dich?" „Als hätte man mich mit nem Auto angefahren." „Der Arzt sagt du brauchst erstmal etwas Ruhe aber du wirst wieder." „Wie lang muss ich hierbleiben?" „Du hast eine Gehirnerschütterung. Dr. Choi will dich mindestens 48 Std. hierbehalten.", lache ich, er war definitiv der alte.

Maggie

Nachdem er kurz wach war und die Visite hinter sich hatte, schlief er wieder. Wir gönnten ihm die Ruhe, um uns einen Kaffee zu holen. „Guten Morgen ihr beiden." „Morgen Al.", grüßten wir ihn beide. „Wie geht's unserem Freund." „Soweit ganz gut. Er war schon mal wach und hat auch mit Dr. Choi gesprochen. Sagen wir er ist nicht ganz so begeistert, dass er noch hierbleiben muss." „Typisch Voight.", grinst er und setzt sich auf den Stuhl, auf dem ich die Nacht verbracht hatte.

„Schön dich wohl auf zu sehn alter Freund." „Wenn Prellungen und eine Gehirnerschütterung für dich die Definition von Wohl auf bedeutet, dann ja." „Kann Krankenhausaufenthalte immer noch nicht leiden und will so schnell wie möglich wieder weg. Jup, dem geht's bestens.", sieht er uns lachend an, während Hank nur die Augen verdreht.

„Was ist eigentlich mit Chnekins?" „Den haben wir gestern Abend noch von der Straße kratzten müssen. Der Kampf zwischen ihm und dem Lkw war doch recht eindeutig." Er nickte nur leicht. „Du hast uns einen ziemlichen Schrecken eingejagt. Vor wiegend das Blut in der Küche.", sehe ich ihn mit einem Hauch von Besorgnis an.

„Glücklicherweise war es nicht meins. Ich hab keine Ahnung, wie er ins Haus gekommen ist." „Tatsächlich hat er es gepackt das Türschloss zu knacken und dann den Alarm auszuschalten. „Verstehe, hat Antonio die Leitung?" „Ja, hat er aber mach dir keine Sorgen, er hat alles im Griff und wird dich vertreten, bis du wieder fit bist.", legt ihn Olinsky eine Hand auf die Schulter. Nach noch einem kurzen Check Up des Doktors, konnte man Hank am nächsten Nachmittag entlassen. „Ich werde dich morgen abholen. Und keine Widerrede!", rede ich nochmal auf ihn ein, bevor wir uns auf den Weg ins Büro machten.

Die Sucht nach DirWo Geschichten leben. Entdecke jetzt