Teil62

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Maggie

Eigentlich hatte ich vor keine große Sache aus meinem Geburtstag dieses Jahr zu machen und den Tag entspannt anzugehen. Doch ich hatte eine Vorahnung, dass sich die drei etwas einfallen lassen haben. „Also, was steht heute auf dem Plan? So wie ich euch kenne, habt ihr doch was ausgeheckt.", frage ich sie zwischen zwei bissen.

Sie sehen sich nur lächelnd an „Lasst mich raten. Ich soll es auf mich zu kommen und mich überraschen lassen." „So siehts aus.", grinst ihr Vater frech und ich gebe mich geschlagen. „Dad? Dürfen wir ihr es schon jetzt geben?" „Mhh, ja, könnt ihr. Wir haben noch Zeit, bevor wir losmüssen.", sieht er von seiner Uhr auf, als wir dabei sind das Geschirr wegzuräumen.

„Das haben wir für dich gemacht.", bekomme ich von den beiden eine Kleinigkeit. Ich nehme es dankend entgegen und kann meinen Augen nicht trauen, als ich es öffne. Ein Bilderrahmen mit einer Collage von Freunden, Familie und mir. Selbst von Joel und mir war ein Foto dabei.

„Wow, das ist definitiv eines der besten Geschenke, die ich je bekommen habe. Und das habt ihr allein gemacht?" „Mit ein wenig Hilfe von Dad." „Wir haben ihn gebeten alle deine Freunde, um ihr Lieblingsbild mit dir zu fragen. Den Rest haben wir zusammengestellt." „Das war sicher eine Menge Arbeit.", bin ich immer noch perplex. „Das ist wahr. Aber die beiden hatten sehr viel Spaß an ihrem Projekt." Ich nehme die beiden in den Arm und bedanke mich bei ihnen. „Das werde ich in mein Zimmer hängen. Und ich kenne schon den richtigen Platz dafür."

„Brauche ich etwas Bestimmtes zum Anziehen?", frage ich noch, als ich ins Schlafzimmer, zum Umziehen geschoben werde. „Etwas in dem du dich wohlfühlst und heute Abend noch mit mir weggehen kannst. Keine Sorge, es muss nichts großartiges sein. Es reichen auch ein Shirt und Jeans.", drückt er mir einen Kuss auf den Hinterkopf und lässt mich allein.

Ich gehe meine Sachen durch und kombiniere eine schwarze Jeans mit einem schwarzen Bauchfreiem Top und einer Lederjacke, dazu noch ein paar hohe Schuhe. Grade als ich etwas Make Up auflegen wollte, wurde ich daran gehindert. Also ging es im Natürlichen Look los zum ersten Tagespunkt.

 Also ging es im Natürlichen Look los zum ersten Tagespunkt

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(Ohne Tasche)

„Antonio... das musst du echt nicht machen...", will ich streiken, als wir an einem Friseur Salon angekommen sind. „Ist halb so wild, außerdem brauchen wir alle einen neuen Haarschnitt. Und ich hab schon im Voraus bezahlt. Also..." Ich gebe mich geschlagen und lasse es auf mich zu kommen.

Wie es aussah, hatte er schon vorher mit der Zuständigen Person alles abgesprochen, so dass ich selbst keine Mitsprache hatte, was mich nervös machte. Was meine Haare anging, war ich doch etwas eigen. „Bereit, Mam?", sieht mich der Friseur an, nachdem er den Spiegel abgehängt hatte. Ich atme einmal tief durch und nicke. Ich vertraue darauf das Dawson sich bewusst war, was er mit ihm besprochen hatte.

„So und schon sind wir fertig.", meint der Herr hinter mir und ich werde noch nervöser. Er hatte einiges an Haar abgeschnitten und ich konnte nicht einschätzen, wie viel es letztendlich war. Während er seine Sachen wegräumte, sah ich mir die anderen drei an. Evas Haare hatten einen leichten Hellbraunen Touch bekommen und waren ebenfalls etwas kürzer. Diego und sein Vater hatten weniger Haare gelassen und wurden noch gestylt.

„Also dann, ich hoffe ich konnte Ihnen etwas gutes tun.", lächelt er mich an und nimmt den Vorhang weg. Ich staunte nicht schlecht, als ich mich sah. Ja, die Haare waren kürzer aber nicht viel kürzer als ich sie sonst trug mit ein paar Highlights in den Spitzen. Einen Schnitt, den ich so selbst auch gewählt hätte.

 Einen Schnitt, den ich so selbst auch gewählt hätte

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„Es ist perfekt, danke.", sehe ich ihn etwas ungläubig an. „Du siehst toll aus.", höre ich meinen Freund hinter mir und muss schmunzeln, als ich ihn im Spiegel sah „Du aber auch. Der Schnitt hat was."

„Erst der Friseur und jetzt das? Wie oft habe ich dir schon gesagt, das du mir sowas nicht schenken musst?" Ja... ich konnte mit sowas nicht wirklich umgehen... mir reichten Kleinigkeiten als Aufmerksamkeiten vollkommen aus. „Das weiß ich. Aber heute ist alles etwas anders. Du und Eva verbringt jetzt ein paar entspannte Stunden hier und wir beide kümmern uns noch um etwas für heute Abend.", legt er seinen Kopf auf meiner Schulter ab, als er seien Hände von hinten auf meine Hüfte legt.

„Aber..." „Für mich?", setzt er seinen Hundeblick auf. Ich seufze und gebe mich auch hier wieder geschlagen. „Aber nur, weil ihr euch mit der Planung so viel Mühe gegeben habt." Einige Zeit später kamen wir mit einem dezenten Makeup, passend zu unseren neuen Frisuren aus dem Salon.

" Einige Zeit später kamen wir mit einem dezenten Makeup, passend zu unseren neuen Frisuren aus dem Salon

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„Ok, ok. Ich gebe zu, das Umstyling hat gutgetan. Was steht nun auf dem Tagesprogramm?" „Mittagessen. Und du darfst entscheiden, wo wir hingehen." „Ich bin mir sicher, es ist kein Zufall, dass wir Richtung Southside unterwegs sind.", schmunzle ich ihn etwas frech an. Er wusste genau, dass es einen Burger Laden in ganz Chicago gab, dem ich nicht widerstehen konnte. „Also Burger?", grinst er nur. „Aber sowas von."

Die Sucht nach DirWo Geschichten leben. Entdecke jetzt