80.) " Proben "

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(Renesmees Sicht)

Ich murrte, als am nächsten Tag der Wecker schon viel zu früh für einen Samstag klingelte. Jake streichelte meine Schulter, doch ich schüttelte energisch mit dem Kopf und klammerte mich an ihm fest.

„Wir müssen aufstehen.", murmelte er in mein Ohr und ich schauderte, als seine warmen Lippen mein Ohrläppchen streiften. Schnell schloss ich meine Arme um seine Schultern und zog mich höher, bis ich seine Lippen erreichen konnte. Er lachte leise und küsste mich dann. Als seine Zunge in meinen Mund schlüpfte, schob ich ein Bein über seine Hüften und setzte mich auf ihn. Ich war kaum wirklich wach, doch ich wollte ihn, hier und jetzt. Langsam bewegte ich meine Hüften und wurde von seinem raunen belohnt.

„Wir müssen aufstehen.", wiederholte er, als er sich von mir löste, und legte seine Hände auf meine Hüften. Ich konnte schon spüren, wie meine Bewegungen auf ihn wirkten, da schob er mich von sich herunter und stützte sich über mir ab.

„Wir werden aufstehen und zwar jetzt gleich.", sagte er bestimmt und erhob sich und ich runzelte die Stirn. Verwirrt schob ich meine Beine über den Rand des Bettes und schnaubte leise, als ich aufstand. Als ich aufsah, stand Jake an der Tür zu meinem Badezimmer und grinste mich an, während er sie langsam öffnete. Er lachte leise, als mein Blick seinen nackten Oberkörper hinunterglitt und mir die Hitze ins Gesicht stieg.

„Aber gegen eine Dusche zu zweit ist nichts einzuwenden.", murmelte er und lachte, als ich beinahe vom Bett sprang. Ich rannte direkt in seine Arme und schob ihn rückwärts ins Badezimmer, während ich seinen Hals und seine Brust mit gierigen Küssen übersäte. Unter uns im Erdgeschoss hörte ich jemanden gedämpft Grummeln, doch ich kümmerte mich nicht darum und stellte schnell das heiße Wasser an.

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Etwas später als geplant kamen wir dann auch auf dem Parkplatz der Schule an, wo wir uns mit den anderen treffen wollten. Auf dem Weg hatten wir noch Megan abgeholt, die sich den ganzen Weg hindurch beschwerte, dass sie später in Ians Wagen sitzen würde, weil wir ihr zu viel „Liebe versprühen", wie sie es nannte.

Wir sahen den großen, dunkelgrünen Truck, der einsam auf dem Platz stand und Ian, der gegen die Tür lehnte und grinste, als er uns sah. Er sprang gleich in sein Auto, als wir kurz mit laufendem Motor anhielten, um ihn zu begrüßen und Megan rauszulassen. Sie hatte es tatsächlich ernst gemeint und stieg zu Ian.

„Wenigstens können wir so ungestört die Rotphasen nutzen.", lachte Jake, als wir an einer Ampel anhalten mussten, und lehnte sich zu einem stürmischen Kuss zu mir herüber. Ich grinste, als Ian hinter uns hupte und drehte mich zu einem kurzen Blick nach hinten um, um Megan zu sehen, die den Kopf über uns schüttelte.

Für den Rest der Fahrt schaltete ich das Radio ein und Jake und ich machten ununterbrochen Witze oder sangen schief mit den Songs. Zwischendurch verloren wir Ians grünen Truck aus den Augen und es stellte sich heraus, dass sie für eine Polizeikontrolle anhalten mussten, als ich Megan anrief. Wir warteten am Straßenrand, bis sie uns wieder eingeholt hatten und kamen kurz darauf auch endlich an.

Es dauerte über zwei Stunden, bis wir alle Kostüme für die Aufführung ausgesucht hatten. Leider fanden Meg und ich nichts für uns und die anderen Cheerleader - denn wir waren fast geschlossen als Hostessen tätig - also nahmen wir einfach ein paar ähnliche Modelle mit uns nahmen uns vor, sie Nachzunähen oder in größeren Mengen auszuleihen. Wir verpackten die Kleiderhüllen vorsichtig in den Kartons, die wir mitgebracht hatten, befestigten sie auf der Ladefläche unseres Trucks und deckten das ganze dann mit einer Plane ab.

Danach machten wir uns auf den Weg, das Baumaterial abzuholen und wurden sehr freundlich vom Personal des Baumarktes empfangen. Alles, was wir haben konnten, war schon verpackt worden und ich konnte es mir nicht verkneifen, zu Grinsen, als ich den schmachtenden Blick einer Mitarbeiterin sah, als Jake und Ian alles verluden.

Biss - die nächste GenerationGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt