(Renesmees Sicht)
Zuhause angekommen erwarteten uns schon unsere Gäste. Ich hatte schon fast vergessen, dass sie auch noch da waren. Wir hatten keine Hausaufgaben oder ähnliches zu erledigen, also setzten wir uns einfach zu Zafrina und den anderen auf die Veranda. Auf den hellen Holzpanelen waren überall Liegestühle platziert, genug für uns alle. Als ich mich setzen wollte, zog Jake mich mit sich, dass wir zusammen auf einer der Liegen sitzen konnten. Lächelnd lehnte ich mich an Jake und er legte seine Arme um meine Taille.
Auf dem kleinen Tisch standen bunte, runde Fläschchen. Ich nahm mir verwundert eine davon und stellte fest, dass es Seifenblasen waren.
„Wieso stehen hier Seifenblasen?", fragte ich munter in die Runde hinein und drehte das Fläschchen auf.
„Esme hat sie uns gegeben, die drei haben so etwas noch nie gesehen.", antwortete Senna mit starkem Akzent und deutete auf Nahuel und seine Schwestern, die sehr viel Spaß mit der Seifenlauge zu haben schienen.
Ich lächelte und stieg einfach mit in die Seifenblasenproduktion ein. Jake machte sich einen Spaß daran alle von mir in die Luft beförderten Blasen wieder platzen zu lassen.
Eine ganze Zeit lang kabbelten wir uns liebevoll, dann gab Jake schließlich auf.
„Nicht, dass du mir auch noch eine verpasst.", lachte er und ich stimmte in sein Lachen ein.
„Nicht doch.", antwortete ich grinsend.
Dann brach die Sonne überraschend durch die Wolken und schien direkt auf uns. Jake schloss seufzend die Augen und lehnte sich zurück. Für längere Zeit war es still und ich beobachtete, wie sich die Strahlen der Sonne in den Seifenblasen brachen. Ich tauchte das Stäbchen gerade wieder in die Seifenlauge, als ich Nahuel bemerkte, der neben mir stand. Verwundert sah ich ihn an und machte große Augen, als ich an ihm den gleichen Blick wie an Alan sah. Nun, es war nicht ganz derselbe, denn Nahuels Augen waren aufrichtiger und schöner.
„Ist was?", fragte ich leise, denn Jake war hinter mir weggedöst.
Nahuel lächelte nur verlegen und schüttelte den Kopf.
„Nein, nichts.", sagte er und ging dann, immer noch kopfschüttelnd, ins Haus. Ich sah ihm kurz hinterher und verdrehte dann die Augen. Jakes Griff um meine Taille verstärkte sich und ich wusste, dass er nicht völlig eingeschlafen war.
Langsam drehte ich den Verschluss wieder auf das Fläschchen und stellte es auf den Boden neben mir. Dann kuschelte ich mich an Jake und legte meine Hände auf seine.
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Zwei Stunden nach uns trafen auch meine Eltern und Alice ein und Jake und ich hatten endlich etwas Zeit für uns allein. Jedoch nicht lange, denn wir mussten uns noch auf unseren Jagdausflug vorbereiten.
Kurz bevor Rose, Emmett und Jasper ankamen, versammelten wir uns im Wohnzimmer und brachen kurz darauf auch schon in den Wald auf. Jake verschwand blitzschnell hinter den Bäumen und kam als großer, rotbrauner Wolf wieder zurück. Ich gab ihm einen flüchtigen Kuss auf die Nase, dann sprang ich auf seinen Rücken. Wir rannten los und ich sah die staunenden Blicke von Nahuel und seinen Schwestern, als wir an ihnen vorbeiflogen. Anscheinend machte Jake einen ordentlichen Eindruck auf sie.
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Biss - die nächste Generation
أدب الهواةIn dieser Geschichte geht es um Renesmee und Jacob. Nessie ist mittlerweile schon fast Erwachsen. Früher war Jake für sie wie ein Bruder und ein bester Freund. Doch mittlerweile Empfindet sie doch mehr als nur brüderliche liebe für ihn. Wenn ihr...
