91.) "Winterspiele"

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(Renesmees Sicht)

Ich hätte vor Freude springen können, als ich die zweite Kiste mit Lebensmitteln und Küchenutensilien ins Auto brachte, denn unser Ferienhäuschen hatte zwar eine Küche, doch eingerichtet war sie nicht. Vor der Schule schon hatten wir die zwei Kisten uns unsere Taschen an die Haustür gestellt, damit wir so schnell wie möglich losfahren konnten.

Lächelnd sah ich zu Jake, der gerade mit unseren Taschen aus dem Haus kam, hinter ihm meine Eltern und meine Großmutter.

„Habt ihr auch alles?“, fragte Esme besorgt und zog mich in ihre Arme, bevor jemand etwas antworten konnte.

„Seid vorsichtig ihr beiden, passt gut auf euch auf und kommt gut wieder nach Hause.“, sagte sie liebevoll und ich umarmte sie und nickte.

„Wir rufen euch an, sobald wir da sind.“, versprach Jake, als er meine Tasche in den Kofferraum packte und diesen dann verschloss.

„Und wehe, wenn nicht.“, murmelte meine Mom, als sie erst mich und dann ihn kurz in die Arme schloss.

„Hoch und heilig versprochen.“, sagte ich lächelnd und gab meinem Dad einen Kuss auf die Wange, bevor wir in das Auto stiegen. Ich überprüfte noch einmal, ob Bryan, der in seinem Transportkorb saß, auch gut angeschnallt war und nicht vom Sitz rutschen konnte, bevor ich mich selbst anschnallte und meiner Familie winkte, als wir die Einfahrt verließen.

Ich seufzte laut und ließ mich glücklich in den Sitz sinken, als wir auf die Hauptstraße zuhielten und Jake lachte leise.

„Ich nehme an, du freust dich?“, fragte er und sah mich kurz an. Ich nickte und beugte mich zu ihm, küsste kurz seine Wange und nahm dann seine Hand, die er mir hinhielt. Dann verschlang ich unsere Finger und sah lächelnd aus dem Fenster.

„Freu dich nicht zu früh, wie haben noch zwei Stunden Fahrt vor uns.“, sagte Jake und ich drückte seine Hand leicht und hauchte einen Kuss auf seine Finger.

„Egal, Hauptsache wir zwei sind zusammen.“, murmelte ich glücklich und Jake lachte leise und stimmte mir dann zu.

Irgendwann mussten mir wohl die Augen zugefallen sein, denn ich sah mich verwirrt um, als um uns herum plötzlich nur noch Schnee zu sehen war und ein leichter Schauer über meinen Körper lief, denn ich hatte nur eine dünnes Sweatshirt an.

„Guten Morgen, Dornröschen.“, kicherte Jake und griff nach hinten auf den Rücksitz, wo unsere Jacken schon bereit lagen.

„Morgen.“, antwortete ich lächelnd und zog mir die Jacke über. „Wie lange hab ich geschlafen?“, fragte ich und blickte mich erneut um, doch es sah nicht so aus, als würden wir bald ankommen.

„Eine Stunde ungefähr, es war also nur ein Nickerchen.“, informierte mich Jake und ich nickte und öffnete die Lunchbox, die zwischen uns gestanden hatte.

„Da kriegt man gleich Lust, Ski zu fahren.“, murmelte ich, als ich einen Apfel schälte und Jake mit einem Stückchen fütterte. Er nickte und drehte die Heizung etwas höher.

„Das oder andere Sachen.“, murmelte er grinsend und ich zwickte lachend seinen Arm, bevor ich ihm noch ein Stück Apfel gab. Er lachte und ich dachte darüber nach, wann ich wohl genau damit beginnen wollte, meinen Plan in die Tat umzusetzen, während ich die verschneite Landschaft bewunderte.

Ich hätte am liebsten laut aufgeschrieen vor Freude, als endlich die ersten kleinen Häuschen in Sicht kamen, doch ich wusste, dass unseres etwas weiter von den anderen entfernt war.

„Ist es das?“, keuchte ich aufgeregt und Jake nickte und lachte, als ich einen kleinen Sprung auf meinen Sitz machte vor Freude. Er parkte auf dem kleinen überdachten Platz neben dem Haus und ich wurde immer ungeduldiger, je langsamer das Auto wurde.

Biss - die nächste GenerationGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt