89.) Unterbrechung? Warum nicht."

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(Renesmees Sicht)

Ich erwiderte seine Geste und zog sein Hemd auf dem Rücken nach oben, als er seinen Kopf wieder meinem Hals zuwandte. Er zog den Kragen meines Shirts über meine Schulter und jagte mir einen Schauer über den Rücken, denn er küsste gerade eine sehr empfindsame Stelle, die nur er kannte. Ich seufzte leise und beugte ihm meinen Körper entgegen, als seine Fingerspitzen über meine Brustwarze strichen.

Jake biss mir spielerisch in mein Ohrläppchen und ich stöhnte, als pure Lust durch meinen Körper strömte. Plötzlich schrak ich zusammen, denn Bryan sprang laut bellend auf das Bett. Der kleine Wolf drängte sich zwischen mich und Jake, der laut knurrte. Nur für einen Moment erstarrte ich, dann platzte ich beinahe vor Lachen und kuschelte Bryan an mich. Er wedelte fröhlich mit dem Schwanz und schleckte mein Gesicht ab, während Jake mich nur kopfschüttelnd ansah.

„Langsam wird er wirklich zu frech.“, grummelte er und ich kicherte und rollte mich auf die Seite, um ihn anzusehen.

„Ach komm schon, er ist doch süß.“, gurrte ich glücklich und zog Jake zu mir, der nur mit den Augen rollte und seinen Arm unter meinen Kopf schob.

„Bist du wirklich sicher, dass du ihn am Wochenende mitnehmen willst?“, fragte er leise und streichelte mit den Fingerspitzen über die empfindliche Haut hinter meinem Ohr. Mit einem leisen Schnauben zwickte ich ihn in den Oberarm, was ihn zum Grinsen brachte.

„Ja, und jetzt vertragt ihr beiden euch gefälligst.“, verlange ich und Jake nickte langsam und hauchte einen Kuss auf meine Stirn.

„Wir du wünschst, Prinzessin.“, murmelte er und ich lächelte, als seine Lippen meine Schläfe und Wange entlang nach unten glitten.

„Aber wehe, er stört mich noch mal, wenn ich deinen süßen Körper genieße.“, flüsterte er an meiner Haut und brachte mich zum erröten. Wieder zwickte ich ihn und Bryan bellte leise.

„Aua, das tat wirklich weh diesmal. Verbündet euch nicht auch noch, zwei gegen einen ist unfair.“, beschwerte er sich und ich sah ihn länger abwartend an, als ich über die Idee nachdachte, welche sich in meinem Kopf zu formen begann. Jakes Stirn runzelte sich, da er offensichtlich darauf wartete, dass ich sprach.

„Weißt du, ich dachte gerade, dass es doch gar nicht so schlimm war, dass Bryan uns gestört hat. Wie wär´s, wenn wir einfach bis zum Wochenende warten?“, erklärte ich und Jake starrte mich an.

„Du weißt aber schon, dass wir erst Dienstag haben, oder?“, fragte er leise und ich kniff ihn noch einmal, was er nicht zur Kenntnis nahm. Als ich ihm weiter standhaft in die Augen blickte, hob er skeptisch eine Augenbraue.

„Das meinst du doch nicht ernst.“, murmelte er, doch ich nickte nur.

„Das kannst du mir doch nicht antun, Ness! Du nimmst einem Süchtigen die Lieblingsdroge.“, verteidigte er sich in schmollendem Ton und ich lachte, als er mir einen Kuss auf das Ohr hauchte. Ich grinste, denn ich wusste genauestens, was ich tat und wohin uns das bringen würde.

„Wolltest du mir nicht etwas zu trinken bringen?“, lenkte ich ab, als er sich über mich lehnte. Er blickte mir in die Augen und gab schließlich seufzend auf, denn er erkannte wohl, dass ich mich nicht umstimmen ließ. Träge stapfte er durch das Zimmer und holte die beiden Flaschen Wasser vom Schreibtisch, Ich zog Bryan auf meinen Schoß und setzte mich auf, dass mein Rücken am Bettkopf lehnte.

„Danke.“, murmelte ich, als Jake mir eine der Flaschen reichte und sich dann neben mich auf das Bett setzte. Ich trank ein paar große Schlucke und wir schwiegen, während meine Augen sich hin und wieder auf Jakes Profil richteten, der einfach auf den Fernseher an der gegenüber liegenden Wand starrte, ohne wirklich zu sehen, was gerade lief. Leise schraubte ich den Verschluss wieder auf die Flasche und hob dann eine Hand, umfasste Jakes Kinn und zwang ihn, mich anzusehen.

Biss - die nächste GenerationGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt