(Renesmees Sicht)
Ich sortierte am nächsten Morgen gerade die Papiere, die noch für die Klassenfahrt eingereicht werden mussten, als Jake auf den Parkplatz einbog.
„Dieser ganze Papierkram geht mir jetzt schon auf die Nerven.“, murrte Jake, als ich alles in meiner Tasche verstaute.
„Warts nur ab, das wird noch besser.“, warnte ich ihn vor und er seufzte nur und hielt den Wagen dann an unserem üblichen Platz an. Ich stieg lächelnd aus und begrüßte Megan, Nicole und die Jungs, die schon vor dem Gebäude auf uns warteten.
„Hey, wisst ihr schon das neueste?“, begann Megan und das bedeutete für uns, dass wir in den nächsten zehn Minuten vor Unterrichtsbeginn auf den neuesten Stand von Klatsch und Tratsch gebracht wurden.
„Was?“, fragte ich, denn ich mochte ihre kleinen Geschichten immer, denn sie entsprachen der Wahrheit, sie war niemand, der sich etwas absichtlich ausdachte oder irgendwelche Lügen verbreitete.
„Man erzählt sich, Alan wäre verschwunden.“, murmelte sie und ich sah auf, als wir uns auf unsere Plätze setzen. „Es scheint, als wäre er ganz plötzlich wieder nach Europa gegangen. Oder wohin auch immer, Hauptsache, weit weg von uns.“, fügte sie düster hinzu und ich nickte langsam, denn es konnte mir nur Recht sein, wenn er weg war. Megan erzählte weiter über dies und das, diesen und jenen, doch ich hörte ihr nur mit einem Ohr zu, denn meine Gedanken versuchten herauszufinden, was an dieser Tatsache – Alans Verschwinden – merkwürdig war.
„Vielleicht hat er’s wirklich mal gelernt und kommt nicht wieder.“, meinte Jake flüsternd, als wir im Unterricht die ersten Aufgaben erledigten.
„Meinst du wirklich, er gibt so leicht auf? Irgendwie hab ich das Gefühl, dass an der Sache was faul ist.“, flüsterte ich zurück und er sah mir ernst in die Augen.
„Nach der Nummer würde sich doch niemand mit Verstand an noch einen Angriff wagen.“, murmelte er und ich zuckte die Schultern und wandte mich wieder dem Buch zu, denn der Lehrer sah schon wieder zu uns.
„Aber er ist nicht normal.“, bemerkte ich und Jake legte mir eine Hand auf den Oberschenkel, um mich zu beruhigen, doch es half nicht wirklich. Etwas kam mir komisch vor, und die Tatsache, dass ich einfach nicht darauf kam, machte mich nur noch nervöser.
„Komm schon, vergiss das doch.“, bat Jake schließlich und ich atmete leise aus.
„Ich versuchs.“, versprach ich und er lächelte mir aufmunternd zu.
In den letzten Minuten des Unterrichts gaben wir alle nacheinander die Unterlagen ab, die noch für die Klassenfahrt benötigt wurden, bevor wir in die Pause verschwinden konnten.
„Ich nenne jetzt ein paar Namen und diejenigen kommen bitte mit in mein Zimmer.“, verkündete Mr. Stevens und ich sah überrascht auf, als er Nicole und Robert aufrief.
„Und natürlich auch Miss Cullen und Mister Black.“, sagte er und lächelte uns an, doch es wirkte weniger freundlich.
„Was haben wir denn angestellt?“, fragte Jake leise und ich zuckte nur die Schultern, als ich aufstand, denn ich konnte mir wirklich nicht vorstellen, was er von uns wollen könnte. Außer uns waren noch zwei andere Schüler aufgerufen worden, doch weder sie, noch Nic und Rob hatten eine Idee. Wir alle folgten Mr. Stevens einfach in sein Zimmer und standen dann unschlüssig herum, bis er aufsah und mir endlich klar wurde, was wir alle gemeinsam hatten.
Er hatte all diejenigen aus der Klasse gerufen, die mit jemand anderem in der Klasse in einer Beziehung waren. Und wahrscheinlich hatte es mit dem Antrag zu tun, den Jake und ich gestellt hatten, damit wir zusammen in ein Zimmer konnten. Ich wusste auch von Nicole und Robert, dass sie ein solches Formular geholt hatten, doch ich wusste nicht, ob deren Eltern es bis jetzt bewilligt hatten.
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Biss - die nächste Generation
FanfictionIn dieser Geschichte geht es um Renesmee und Jacob. Nessie ist mittlerweile schon fast Erwachsen. Früher war Jake für sie wie ein Bruder und ein bester Freund. Doch mittlerweile Empfindet sie doch mehr als nur brüderliche liebe für ihn. Wenn ihr...
