40.) Jagd

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(Renesmees Sicht)

Die ganze Nacht über wachte ich immer wieder auf und bemerkte, dass Jake ebenfalls keinen Schlaf fand. Ich versuchte nach Kräften, ihn wegen des kommenden Tages etwas zu beruhigen, doch es gelang mir nur mit Mühe. Schließlich jedoch sank auch er müde in die Kissen und ich konnte auch endlich schlafen.

Denn mittlerweile konnte ich ohne seinen stetigen Herzschlag und sein leises Schnarchen nur noch sehr schlecht einschlafen, so sehr war ich daran gewöhnt, ihn bei mir zu haben.

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Als am Morgen der Wecker schrillte, konnte ich mich vor lauter Müdigkeit kaum bewegen. Es war auch Jake, der dem Klingeln an diesem Morgen etwas unsanft ein Ende bereitete. Kurz nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, spürte ich seine Arme schon wieder um mich und war eingeschlafen.

Weit entfernt hörte ich sein leises Schnarchen und entspannte mich nun völlig.

Als ich sanft an der Schulter berührt wurde, zuckte ich erschrocken zusammen und Jake wachte mit mir auf. Verwirrt blickte er sich um und sein Griff verstärkte sich um mich.

„Alles okay, ich bin's nur. Ihr werdet zu spät kommen, wenn ihr jetzt nicht endlich aufsteht.", sagte meine Mutter und strich sanft über meine Schulter. So, wie sie immer drohte uns zu wecken, sollten wir verschlafen, war es natürlich nicht, denn sie wusste sicher auch, dass wir spät geschlafen hatten. In sehr sanften Ton sprach sie mich nun noch einmal an und ich murrte leise.

Mit müden Augen blickte ich auf den Wecker und schrak hoch.

„Wir sind zu spät!", rief ich und rannte ins Badezimmer.

„Sagte ich doch.", hörte ich meine Mutter hinter mir sagen.

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Seufzend saß ich im Wagen, der die Straßen entlang raste. Da wir etwas zu spät aufgestanden waren, und mein Vater darauf bestanden hatte, dass wir in aller Ruhe frühstückten, mussten wir jetzt weit über der Geschwindigkeitsgrenze fahren.

Ich sah zu Jake, dessen Blick auf die vorüberziehenden Wälder gerichtet war. Vorsichtig drückte ich seine Hand, die in meiner lag, und er sah mich an.

>>Machst du dir schon wieder Sorgen?<<, fragte ich ihn in Gedanken und er nickte leicht. Ich beugte mich schnell zu ihm und küsste ihn sanft.

Er bemühte sich um ein Lächeln, doch ich sah, dass es ihn immer noch sehr beschäftigte.

>>Du wirst sehen, es wird alles gut gehen.<<, dachte ich und lächelte zuversichtlich. Was sollte denn auch sein, wir wollten uns doch nur etwas unterhalten.

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Der Tag zog ungewöhnlich schnell an mir vorbei. Sei es, dass ich selbst ein wenig aufgeregt war im Bezug auf meinen Ausflug mit Nahuel - was ich natürlich nie zugeben würde. Sei es, dass es einfach ein ungewöhnlich ruhiger Tag war. Sogar Alan schien anderweitig Beschäftigung gefunden zu haben und ließ uns in Ruhe.

Ich spürte, wie Jake mit jeder Minute unruhiger wurde. Als wir über den Parkplatz auf das Auto meines Vaters zugingen, wirkte er völlig in Gedanken versunken und ich hätte wirklich einiges dafür gegeben zu wissen, was genau er dachte.

Biss - die nächste GenerationGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt