"Maisie Thompson.", nuschelte das zierliche Mädchen mit vollem Mund und streckte dem griesgrämig dreinblickenden Fremden ihre blasse Hand entgegen. "Professor Snape.", knurrte die düstere Gestalt in einem tiefen Bariton , jedoch ohne ihre dargeboten...
Wie ein Schwarm winzig kleiner Vögel, schwebten die Partikel über den Gehweg und es wirkte fast so, als würden Sie wie kleine Spürhunde, nach einer Spur suchen. Immer weiter und weiter setzten die goldenen, feinen Körner Ihren Weg fort und hinter einer Kreuzung, fielen alle gleichzeitig zu Boden und Formatierten sich zu hauchzarten Fußabdrücken, die im Sekundentakt Ihren Weg fortsetzten.
Nun bestand für Snape kein Zweifel mehr. Sienna hatte sich tatsächlich alleine nach London begeben, ohne auch nur ein Wort darüber zu verlieren, doch im selben Moment fiel im der Grund für Ihr selbständiges Handeln schlagartig wieder ein und verpasste Ihm einen Stich in der Magengrube.
Er verfolgte die Spuren auf Schritt und Tritt, wagte es nicht den Kopf zu heben in der Angst, er könnte die Partikel verlieren und so stolperte er immer tiefer in das Innere von London hinein, überquerte Straßen und rote Ampeln und hatte dabei Glück, nicht vor wines der Autos zu laufen, die immer wieder seinen Weg kreuzten.
,,Verflixte Muggle.", fluchte er immer wieder, wenn einer von Ihnen ihn anpöbelte oder ein Auto das Hupen begann, wenn er ohne Rücksicht auf Verluste auf die Straße sprang.
Langsam wurden die Partikel immer langsamer und die Fußspuren undeutlicher und direkt vor einer Hauswand, endeten Sie, ohne ersichtlichen Grund schließlich komplett. Verwundert sah Severus sich um, während der goldene Staub zurück in die Viole schwirrte und er den Deckel fest zudrückte.
Seine langen, blassen Finger berührten die kalte Steinmauer. Er drückte und klopfte einige Male dagegen, doch es geschah nichts. Dann erinnerte er sich an das Versteck, in dem sich der Orden des Phönix immer getroffen hatte, bevor es zu dem traurigen Ergebnis gekommen war, bei dem viele treue Zauberer Ihr Leben lassen mussten.
Bedacht darauf ungesehen zu bleiben, zog er den schwarzen Zauberstab aus seiner Jackentasche und tippte damit auf die rote Backsteinmauer. Ein triumphierendes Lächeln huschte über seine Lippen, als sich einige der Steine, quietschend in Bewegung setzten und Severus ohne jeglichen Probleme durch den entstandenen Durchgang schlüpfen konnte.
Die Gasse hinter der Steinmauer war komplett ins dunkle gehüllt und man sah nur ein schwaches Licht, welches zu einem alten Hauseingang gehören musste. Auch wenn ihm unwohl dabei war, leuchtete er sich nicht den Weg, sondern tastete sich Schritt für Schritt, immer weiter nach vorne, um die Gefahr zu minimieren, schon von weitem entdeckt zu werden, denn was auch immer sich am Ende der Dunkelheit befand, es war nichts positives, da war er sich sicher.
Er zählte genau 40 Schritte, bis er an den Treppenansatz des alten,heruntergekommenen Hauses angelangt war und seinen Blick nach oben richtete. Das Haus war klein, passte überhaupt nicht in das Abbild einer Großstadt und hatte etwas von Pappmaché. So als könnte man es mit einem Windstoß zum einstürzen bringen und es dann wie ein Kartenhaus in alle Richtungen segeln lassen. Die alten Fenster hingen herunter und die Scheiben waren alle zersprungen.
Vorsichtig setzte er das erste Bein auf die Hölzerne Veranda und biss sich hart auf die Zunge, als er damit ein lautes quietschen und Knarren auslöste, doch es blieb Ihm keine andere Wahl, als seinen Weg nach oben schnell fortzusetzen, denn je länger er jetzt auf der Stelle stand, umso schlimmer würden die Geräusche werden.
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