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Jede Zelle in seinem Körper schien einen Kampf zu führen, doch der Krieg war eigentlich zwischen seinem Kopf und seinem Herzen ausgebrochen.
Es fühlte sich falsch.... nein verdammt... es fühlte sich verdammt richtig an, nur hatte er sich die Situation um einiges anders vorgestellt.

Er wagte es erst die Augen zu öffnen, als er wieder Luft an seinen Lippen spürte und sah in Ihre glasigen, grünen Augen.

,,Severus...", hauchte Sie ganz leise, als er leicht den Kopf sinken ließ.
Nur ganz kurz blickte er Sie darauf hin an und Ihre Augen sahen traurig aus, denn Sie schien selbst in Ihrem Zustand zu bemerken, was In ihm vor ging.

,,Willst du mich denn nicht, Severus?"

Ihr Stimme klang so schwach und verletzlich, dass er Angst hatte, Sie würde jeden Moment in der Stille verschwinden. Sie stand noch immer mit dem Rücken an der Wand und Severus tigerte mit den Händen an seinen Schläfen durch den Raum.

In ihm brodelte es, denn Sie konnte sich nicht vorstellen, wie Sehr er Sie wollte, mit jeder Zelle seines Körpers, mit jedem Wort das er aussprach, doch irgendetwas schien Ihn zu hindern. Möglicherweise er selbst, denn zu groß die Angst verletzt zu werden oder noch schlimmer, Sie zu verletzen.

Sienna krallte sich förmlich in die Wand, um nicht nach vorne oder zur Seite wegzukippen, denn nicht nur Ihr Gleichgewichtssinn hatte einen defekt, sondern anscheinend auch Ihr Herz, welches schwer in Ihrer zarten Brust lag.

,,Bin ich dir denn nicht gut genug, Severus Snape?"

Ihre Worte trafen Ihn wie ein Regen aus in Gift getränkter Pfeile und versetzten Ihm einen Stich nach dem anderen. Er konnte nicht ertragen, dass Sie so von sich dachte und von daher eilte er wieder auf Sie zu, umfasste Ihr Gesicht und strich Ihr mit den Daumen einzelne Tränen von den Wangen.

,,Nein Sienna. Du bist zu gut."

Sie blickte Ihn traurig an.

,,Dann Beweise es, Severus."

Sein Daumen ruhte noch immer auf Ihrer Blassen, weichen Haut, die so Makellos erschien, wie Sie selbst.

Er senkte erneut den Kopf und Kämpfte mit seinen Dämonen.

,,Beweise es!", flehte Sie und legte all Ihre letzte Kraft in diese Bitte.

Seine Augen zuckten wie wild hin und her und tausende Stimmen redeten in seinem Kopf durcheinander. Er hatte so viele Flüche abgewehrt, war immer standhaft und fokussiert geblieben, doch nun war es Severus Snape, der durch den Blick Kristallklarer, grüner Augen gebrochen wurde.

,,Bitte...", hauchte Sie ein letztes Mal und nun brachen bei Ihm alle Mauer.

Er knurrte kurz auf, verstärkte den Druck seiner Hände um Ihren Hals und presste seine Lippen hart auf Ihre.

Er konnte hören, wie Sie unter seinen Lippen leicht aufseufzte und ihre Finger griffen erneut nach dem Kragen seiner Robe und Sie zog Ihn näher an sich heran. Sie wollte sich nicht mehr von ihm lösen, denn die Angst war zu groß, er würde diesen Schritt bereuen und es nie mehr wagen, sie zu berühren. 

Langsam fuhren Ihre Finger über seine Brust und Sie konnte seinen Herzschlag spüren, der mindestens doppelt so schnell war, wie gewöhnlich. An den Knöpfen seiner Robe angekommen, begann Sie diese hastig zu öffnen und noch immer klebten Ihre Lippen auf seinen und bewegten sich im Einklang.

Nachdem alle Knöpfe geöffnet waren, Löste er sich schwer atmend von Ihr, streifte den Stoff wie in Trance von seinen Schulter, warf es in die Ecke und widmete sich dann wieder Ihren zarten und vollen Lippen. Erneut strich Sie über seine Brust und die letzten Knöpfe seines Hemdes verloren Ihren Halt.

Ihre Finger glühten auf seiner Haut, als Sie über den freiliegenden Oberkörper für und Severus brummte Kehlig auf. Es war, als wäre er in einem Traum gefangen, in dem es nur um Sie und Ihn ging, doch selbst aus dem schönsten Traum musste man einmal erwachen und genau das tat er, als Sie Ihn begann, auf das Bett zu drücken und über seinen Hals zu küssen.

Schlagartig war er wieder in der Realität angekommen und drückte Sie sanft, aber bestimmt von sich weg.

,,Sienna, hör auf."

Er hatte Mühe ein klares Wort rauszubringen und er rang schwer nach Luft, denn verdammt, er wollte Sie, Aber er wollte Sie richtig und nicht halb.

,,Es geht nicht."

Sie starrte Ihn an und saß wie bedröppelt neben Ihm auf der Bettkante.

,,Nicht das ich nicht will. Und wie ich will!", er rieb sich energisch durch das Gesicht.

,,Aber nicht wenn du es möglicherweise nur tust, weil du betrunken bist. Denn so bist du gewöhnlich nicht."

Er strich Ihr eine Haarsträhne aus dem
Gesicht.

,,Ich will dich, wenn du einfach du bist und Total rot im Gesicht wirst, wenn du meinen Oberkörper anguckst oder ich dir eine Haarsträhne aus dem Gesicht streiche."

Sie nickte leicht, denn selbst wenn Sie betrunken war wusste Sie, dass er Recht hatte.
Langsam streckte Sie Ihre Beine aus und legte sich in das Kühle Bett.

,,Kannst du trotzdem hierbleiben, nuschelte Sie, den Kopf halb im Kissen vergraben."

Er lächelte.

,,Natürlich."

Better in Black  ( Part 1 )Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt