Kapitel 102 - Familie bleibt zusammen

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„Mama! Papa!"

Amelia ignorierte das. Ihr Verlobter auch. Aber dann sprang ihr Kind auf dem Bett auf und ab.

„Mama! Du wolltest mit Auroras Vater reden!"

Sie stöhnte innerlich auf. Ein wenig hatte sie gehofft, dass er das vergessen hatte.

„Mama!"

„Liebste"
Er ist auch dein Sohn
„Er ruft dich"

„Papa! Weck Mama auf!"

Er ruft dich

„Papa!"

Ominis ignorierte Bastis Rufe.

Amelia öffnete neugierig ihre Augen. Basti lag auf seinem Vater und rüttelte an ihm, aber er ignorierte ihn weiterhin. Sie lachte leise und ihr Kind drehte sich zu ihr um. Ihr Lachen erlosch. Oh oh.

„Miranda!", schrie er.

Dieser Bastard.

Ominis lachte und wachte doch auf. Aber dann wurden Amelia, Ominis und Basti von ihren Angestellten aus dem Bett gezerrt und für den Tag fertig gemacht. Dabei lachte Basti fröhlich, weil seine Eltern wieder da waren.

Danach liefen sie zu dritt Hand in Hand gemeinsam zum Speisesaal, wo ihre restliche Familie schon zusammen frühstückten.

„Guten Morgen! Onkel Sebastian! Tante Lucy! Omi! Großvater! Ava. Onkel Feng. Tante Anne!" 

Ominis lachte und nahm ihn hoch, um ihn auf einen erhöhten Stuhl zu setzen. Amelia lächelte auch und küsste ihrem Kind noch auf dem Kopf, bevor sie sich auf dem Stuhl setzte, den Ominis für sie zurückzog.

„Guten Morgen, Sebastian, Amelia.", grüßte ihr Vater.
„Guten Morgen, Vater.", grüßte Amelia. „Mutter."
Ihre Mutter schnaubte. „Esst ihr normalerweise nicht in eurem Wohnzimmer?", fragte sie.
„Meint ihr nicht, dass ihr den Bann endlich mal entfernen könnt.", sagte ihre Cousine.
„Nein, der Bannzauber bleibt. Wir brauchen doch einen Rückzugsort. Außerdem wollte Basti hier essen.", antwortete Amelia und strich ihrem Sohn über dem Kopf, der sich umsah und dann die Tür anstarrte.
Sebastian lachte leise. „Aurora und ihr Vater wurden in der Hütte von Poppy schon gefüttert, kleiner Kumpel."
Bastis Gesichtsausdruck veränderte sich und wirkte nun düster. „Oh."

Er drehte sich um und aß, weniger enthusiastisch. Amelia betrachtete ihn besorgt, bis ihr Verlobter ihre Wange berührte.

„Iss, Liebste."

Sie nickte und konzentrierte sich auf ihr Frühstück.

„Wie war die Reise, Herzblatt?", fragte ihr Vater.
„Ähm. Ganz okay."
„Sie hat sich oft übergeben.", antwortete Lucy und Sebastian lachte schadenfroh.

Amelia seufzte und ihre Mutter lachte mit Sebastian.

„Ja, als ich immer schwa-"

Amelia räusperte sich laut, um ihre Mutter zu unterbrechen. Und dann seitlich zu ihrem Sohn zu schauen und schnell mit dem Kopf zu schütteln.

„Oh."
„Wieso hast du dich übergeben, Mama?", fragte Basti neugierig.
„Ich bin reisekrank, mein Kind."

Sie lachten.

„Hast du nicht etwas dagegen gegessen, Mama?"
„Ja. Aber das hat wohl nicht gereicht. Frag doch mal deinen Vater, wieso."

Basti drehte sich aufgeregt zu Ominis um, der grinste.

„Ich musste deine Mutter wach halten, bevor sie einschläft. Also... habe ich sie ab und zu geworfen. Und natürlich wieder aufgefangen."

Ominis hob eine Hand, um einen Kerzenständer aufzufangen, der ihn magisch ins Gesicht getroffen hätte. Dann einen Löffel, eine Gabel und ein Messer. Sebastian und Feng lachten.

Magic Is Might (A Hogwarts Legacy Story)Geschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt