Huhu meine Lieben🤍
Da bin ich ja wieder hehe
Ich hoffe so sehr, dass ich keine Blockade mehr habe, so lange hatte ich das noch nie... aber bleiben wir einfach jetzt positiv hahaha
Ich würde mich freuen wenn ihr alllleeee schön fleißig votet und ganzzzz viel kommentiert, habe dieses Gefühl schon voll vergessen, so lange ist es schon her🥺
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E n z o H e n i n g t o n
„Bitte... bitte töte mich endlich... ich flehe dich an..."
Seine Stimme war kaum mehr als ein Flüstern, ein zerfetztes Röcheln, das sich durch seine aufgesprungenen Lippen quälte. Jeder Laut klang wie der letzte Atemzug eines Tieres, das längst begriffen hatte, dass es kein Entkommen mehr gibt. Schwach. Zerschmettert. Dem Tod so nah, dass selbst das Sterben wie Erlösung schien.
Ich sagte nichts. Kein Ton. Nur die Stille füllte den Raum, schwer wie Blei. Sie legte sich über uns wie ein Grabtuch, und das Einzige, was sie durchschnitt, war das regelmäßige Tropfen seines Blutes. Es klatschte auf den Beton, kalt, dumpf, erbarmungslos.
Tropf.
Tropf.
Tropf.
Wie der Takt eines dunklen Metronoms, das seine letzten Sekunden zählte.
Langsam trat ich aus dem Schatten. Der Raum war kalt, das Licht flackerte, und jeder meiner Schritte hallte wie ein Urteil durch das Gemäuer. Meine Stiefel hinterließen nasse Spuren auf dem Boden, der mit seinem Blut getränkt war. Ein schwerer Geruch von Eisen, Schweiß, Angst und Verwesung hing in der Luft, brannte sich in meine Nase, ließ meine Kehle trocken werden.
Da lag er. Montesa. Der Mann, der einst so übermächtig schien. Der Frauenhandel wie ein Geschäft behandelt hatte. Der sich an der Angst anderer nährte, der Leben zerstörte, ohne mit der Wimper zu zucken. Er war nicht mehr wiederzuerkennen.
Sein Körper war entstellt, von Wunden durchzogen, die ich ihm mit einer Geduld zugefügt hatte, die selbst mich erschreckte. Jeder Schnitt, jede Prellung, jede gebrochene Rippe hatte eine Geschichte erzählt. Eine Erinnerung an das, was er getan hatte. Jetzt lag er nackt auf dem kalten Beton, die Knie eingerissen, die Fingerknochen deformiert, seine Augen glasig und leer.
Und doch suchte sein Blick meinen. Wie ein Ertrinkender, der weiß, dass der letzte Strohhalm eine Klinge ist.
Ich trat näher, kniete mich langsam zu ihm hinab, bis mein Gesicht nur Zentimeter von seinem entfernt war. Meine Stimme war ruhig. Kalt. Ohne jedes Zittern.
„Diesen Gefallen tu ich dir nicht. Noch nicht."
Meine Stimme war leise, beinahe sanft – und gerade deshalb wirkte sie wie ein Dolch, der sich langsam in seine Brust bohrte. Ich sah, wie sich seine zerschlagene Gestalt unter meinen Worten zusammenzog. Wie sein Blick flackerte, zwischen Hoffnung und Furcht, zwischen Bitte und Resignation.
Langsam neigte ich den Kopf zur Seite. Meine Augen glitten über seine geschundene Haut. Über die aufgeplatzten Wunden an seinen Armen, die tiefen Schnitte an seinen Beinen, die blutunterlaufenen blauen Flecken, die kaum noch Haut freiließen. Jeder Schlag, den ich ihm zugefügt hatte, hatte ein Gesicht getragen. Eine Geschichte. Ein Schrei.
„Du wirst leiden. So, wie all die unschuldigen Kinder gelitten haben. Die Frauen. Die Familien. Die, deren Leben du ausgelöscht hast, als wären sie nichts. Staub. Dreck. Eigentum."
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Dark Passion
RomanceEnzo Henington ist der beste Soldat seiner Delta Force-Einheit. Mit 28 Jahren hat er sich durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten im Kampf und seine unerschütterliche Disziplin den Respekt aller erarbeitet. Eiskalt, unberechenbar und ernst - so ke...
