Kapitel 35 ✔

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,,Komm schon, das ist nicht so kalt.'', rief Sasha mir zu. Ich wollte nicht ins tiefe und kalte Becken, das war einfach nicht meins.

,,Nein, lass uns lieber ins Warme Becken.'',  sagte ich und rieb meine Arme.

,,Nein, da sind alte Omas die nicht gut riechen.'', beschwerte sich Sasha, meine Güte, dieser Junge war so anstrengend!

Langsam stieg ich ins viel zu kalte Becken und versuchte mich an diese Temperatur zu gewöhnen. Meine Lippen zitterten wie sonst was und ich konnte garnicht aufhören zu zappeln.

,,Endlich ist auch mal Mrs. Ichbeschwermichüberalles gekommen.'', sagte Sasha und schwamm zu mir rüber.

,,Sei still, Penner'', sagte ich gespielt beleidigt.

,,Sei still, Penner.'', äfte er mir nach.

Nun war ich wirklich ein wenig Sauer auf ihn, er nervte mich.

,,Sasha, lass es bitte.'', sagte ich ernst. Doch er verstand es immer noch nicht und zog irgendwelche Grimassen dich mich darstellen sollten. Ohne weiter zu überlegen, spritze ich ihn mit Wasser ab. Nun schaute er mich mit einem 'Jetzt-bist-du-tot'-Blick an. Sofort bekam ich einen Lachanfall und versuchte weg zu schwimmen, doch Sasha war viel schneller als ich und holte mich ein.

,,Du kleine Hexe.'', hörte ich nur noch bis ich unter Wasser gedrückt wurde. Mit ganzer Kraft versuchte ich sein Arm weg zu hauen, doch vergeblich. Nach ein paar  Sekunde war die Hand weg und ich schwamm so schnell ich konnte hoch.

,,Du Penner'', sagte ich auser Atem. Er schüttelte lachend den Kopf.

 ,,Komm lass uns ein paar Runden zusammen schwimmen.'', da wir beide sowieso nix besseres zutun hatten, nahm ich das Angebot an

-

Mit knurrendem Magen setze ich mich auf ein Stuhl und wartete auf Sasha der mit meiner Pommes mit Mayo kommen sollte. Es sind bereit mehr als 2 Stunden vergangen und ich hatten totalen Hunger. Da es noch ein wenig dauern würde, hatte ich mein Handy aus meinem Fach geholt. Und wieder ging ich auf Whatapp. Zum Glück hatte ich mir eine SIM-Karte geholt, so das ich auch außerhalb Internet haben konnte.

Mutter: Und, was machst du so? Ohne dich ist es in Berlin soo langweilig.

Kyle: Ich rufe dich heute Nacht an.

Kyle, er wollte mich anrufen. Mein Puls stieg und stieg und das nur wegen diesem blöden Jungen. Ich atmete wieder viel zu schnell und konnte mich garnicht beruhigen.

Was wollte Kyle von mir? Wollte er mir wieder sagen wie schwach ich doch sei? Dann konnte ich mir gleich diesen Anruf sparen. Und nur weil ich Gefühle für diesen wundervollen Junge hatte, hieß es nicht das ich mich von ihm verarschen lassen.

,,Lou, bist du anwesend?'', holte mich eine allzubekannte Stimme aus meinen Gedanken. Hastig nickte ich und schaute hoch zu Sasha, der mich besorgt anschaute.

 ,,Ja, ja klar.'', sagte ich etwas verwirrt.

,,Ist es wegen Kyle?'', fragte er und seufze. Langsam nickte ich, natürlich war es Kyle. Es ging doch immer nur um ihn.

,,Lass es, hör auf über ihn zu denken. Obwohl, er ist auch der einzige Junge der deine Laune steuern kann, also denk an was schönes.'', er lächelte mir zu. An etwas schönes, der Kuss? Die Erzählungen? Keine Sekunde später merkte ich das ich am grinsen war, dieser Junge hatte echte Zauberkräfte.

,,Ich wusste es doch. Und jetzt iss was, dein magen knurrt wie was weiß ich.'', sagte Sasha. Mein Grinsen wollte auch gar nicht verschwinden, na toll.

 ,,Ich hasse ihn dafür das es so etwas mit mir machen kann.'', sagte ich und stopfte mir eine Pommes in den Mund.

 ,,Du lügst, im gegenteil liebst du es.'', sagte Sasha. Ja, er hatte recht. Ich liebte es was Kyle mit mir anstellte, ich liebte wenn ich einfach da saß, an ihn dachte und keine Sekunde später anfing zu lächeln.

,,Sasha du bist scheiße, es muss geheim bleiben.'', sagte ich mit einem schmollmund. Er nickte nur und aß seine letzen Pommes stück weg, genauso wie ich.

,,Ich glaube jetzt können wir rutschen gehen, oder?'', fragte er ungeduldig. Genervt nickte ich und packte mein Handy ins Schließfach, Sasha war wie ein kleine Junge der überhaupt keine Geduld hatte. Er konnte nicht einmal ein paar Minuten warten, damit sich das Essen ein wenig verdaute.

,,Okay, komm.'', sagte ich und verdrehte die Augen. Eigentlich hasste ich rutschen, das war einfach nicht meins. Aber aus Liebe zu Sasha ging ich mit.

,,Welche rutsche?'', fragte er als wir die Treppen hochgingen. Ich zuckte mit den Schultern.

 ,,Such du dir aus.'', es gab drei zur Auswahl, die eine war knallrot und total eng und lang. Die eine war eher für die kleinen Kinder, da sie ein schönes blau hatte und überall Tiere aufgemalt waren. Und die letze rutsche war Schwarz und ganz schön, gruselig. Alle die darin verschwanden schrien danach wie sonst was, sogar erwachsene. 

,,Wir nehmen die Schwarze.'', sagte Sasha stolz. Ich verdrehte die Augen, ich wusste es doch.

,,Das war so klar.'', und so vergingen weitere 2 Stunden in denen wir nur rutschten.


My first BadboyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt