LOU
Langsam legte er mich auf sein Bett und setze sich mit Austin aufs Sofa.
,,Wie geht es dir?'', fragte mich Austin und musterte mich.
,,Ich habe Kopfschmerzen und mein Arm tut noch ein bisschen weh, aber sonst ist alles ok.'', sagte ich und lächelte.
Der Arzt hatte festgestellt das ich eine leichte Prellungen am Kopf hatte und das mein rechter Arm gebrochen sei, aber sonst war alles okay.
Ich sollte die letzen drei Tage lieber Zuhause bleiben, damit ich mich erholen konnte. Ich schloss meine Augen und hörte den beiden zu, was sie besprachen. Sie sprachen über Justin und Sammy.
,,Was ist eigentlich passiert das ihr alle nicht mehr in einer Gruppe seid?'', platze er aus mir heraus. Und somit bekam ich die Aufmerksamkeit.
,,Es ist eine lange geschichte, Lou. Schlaf wieder.'', sagte er und lächelte mir zu. Er hatte recht, ich war so verdammt müde.
~
Ich öffnete wieder meine Augen und roch sofort diesen Geruch, Kyles Geruch. Ein leichtes lächeln huschte mir über die Lippen und ich kuschelte noch mehr an sein Kissen. Doch weiterschlafen konnte ich nicht, also richtete ich mich auf und schaute mich wieder in Kyles Zimmer um.
Ich merkte das es komischerweise sehr ordentlich für einen Jungen war. Grinsend stieg ich aus seinem Bett und machte mich auf den Weg nach unten, ins Wohnzimmer. Dort saßen Maria, Mam und Kyle. Sofort ging ich zu Maria und umarte sie stark.
Sie hatte eine entschuldigung verdient, schließlich war ich echt gemein zu ihr.
,,Tut mir leid, wegen alles.'', flüsterte ich leise und drückte sie näher.
,,Es muss dir nicht leid tuen.'', war ihre Antwort. Ich sagte doch, diese Frau hatte echt Respekt verdient.
Ich löste mich und setze mich neben sie, gelassen ignorierte ich meine Mutter.
,,Wie geht es dir?'', fragte mich Kyle und beugte sich nach vorne. Ich fing an zu lächeln und antwortete ihm.
,,Besser.'', natürlich lächelte er zurück und diese Kyle Gefühle waren nun auch wach.
,,Schatz, können wir reden?'', holte meine Mutter mich aus diesem wunderschönen Moment.
,,Rede doch mit deinem perfekten Mann.'', sagte ich und verdrehte die Augen. Klar war ich meine Mutter dankbar was sie alles für mich getan hatte, aber gerade war ich einfach nur enttäuscht.
Sie wusste nicht in welcher Situation ich mich befand und sagte mir ich sollte nicht so gemein zu den anderen sein.
,,Lou, lass uns doch bitte reden.'', sagte sie verzweifelt. Ich lachte, aber es war eher ein trauriges lachen. Ich stand auf und verließ das Wohnzimmer, ich brauchte diesen Stress nicht.
Als ich in Kyles Zimmer ankam, setze ich mich hin und tastete meinen rechten Arm ab. Er schmerzte nicht mehr so stark, zum Glück.
Danach fasste ich an meinem Kopf, doch dies sollte ich doch lieber lassen. Immer musste mir was passieren, es war schon ziemlich nervig.
Es klopfte plötzlich an der Tür und ich schaute in die Richtung. Meine Mam kam rein und sofort merkte ich wieder die Wut in mir, was verstand sie nicht daran das ich nicht mit ihr reden wollte?
,,Hab ich mich falsch ausgedrückt oder so?'', fragte ich und schaute sie wütend an.
,,JETZT HÖR MIR DOCH MAL ZU.'', schrie sie. Verwirrt über ihren Ausbruch musterte ich sie.
,,Ich bin Schwanger.'', flüsterte sie leise. Ich dachte mir ich hätte mich verhört, aber als sie diesen Satzt nochmal wiederholte, blieb mein Herz förmlich stehen.
,,Im welchem Monat?'', fragte ich geschockt.
,,Seit 3 Wochen.'', sagte sie und bekam Freudens Tränen. Deswegen war mein Vater nicht zurück nach London gefahren.
Nun wurde mir alles klar und ich war einfach viel zu überwätigt von dem ganzem. Nein, ich war nicht glücklich.
,,Viel spaß beim erziehen und pass auf das er nicht wieder abhaut und nach 18 Jahren dem Kind alles per einem Zettel erklärt.'', sagte ich und verließ das Haus. Ich wollte einfach weg, weg von den ganzen Problemen.
Gerade wünschte ich mir einfach ein Roboter zu sein, nichts zu fühlen. Es machte mich wütend und zugleich traurig was alles hier passierte. Es war nur Kyle der für mich da war, mich niemals in Stich lassen würde. Hoffte ich.
Warme Tränen kullerten über meine Wangen, während ich die kalte Luft ein atmete. Was wollte mir das Schicksal sagen? Was sollte ich nur bloß tuen?
Ein Klingeln löste mich aus meinen Gedanken, etwas genervt holte ich mein Handy aus meiner Hosentasche und schaute auf das Display. Ich wusste nicht wer es war, da die Nummer nicht eingespeichert war. Zögernd ging ich ran.
,,Hallo?'', fragte ich.
,,Lou? Ich bins Lena. UND JETZT NICHT AUFLEGEN.'', schrie sie den letzen Satz.
,,Was möchtest du?'', fragte ich und setze mich auf eine Bank.
Klar vermisste ich Lena, sie war meine ersten beste Freundin. Doch leider gehörte sie nicht zu den richtigen, obwohl, wer gehört schon zu den richtigen?
Jeder hatte auf dieser Welt eine Maske an und hinter dieser Maske war das wahre gesicht. Alle versteckten dieses wahre Gesicht um zu zeigen das man eigentlich ganz nett war. Man müsste ein Egoist sein um auf dieser Welt zu über leben.
,,Hast du vielleicht ein paar Minuten für mich?:', fragte sie.
,,Vielleicht.'', antwortete ich trocken.
,,Okay. Jetzt hörst du mir genau zu. Ich weiß das ich eine schlechte Freundin bin und nur an mich denke. Und ich erwarte auch nicht das du meine Entschuldigung animst. Du sollst nur wissen das du das stärkste Mädchen bist was ich jemals kennenlernen durfte. Trotz deiner Geschichte kannst du lachen und glücklich sein und das beneide ich so an dir. Du bist nicht wie jedes Mädchen, du bist anders und besonders. Ich habe in den letzen Wochen gemerkt wie wichtig du mir geworden bist und ich ohne dein Lachen kann ich nicht mehr und will nicht mehr. Es tut mir so leid wenn ich dir weh getan habe. Ich war einfach so glücklich mit Max.'', sie weinte nun.
,,War?'', fragte ich.
,,Ich bin es immer noch, aber ohne dich ist es komisch.'', sagte sie und lachte leicht auf.
,,Glaubst du jetzt das das hier alles wie im Film ist? Glaubst du das ehrlich? Nein, wir sind in der Realität, Lena. Denk daran, ich bin eigentlich der Grund warum ihr überhaupt zusammen gekommen seid. Ich habe dich niemals gezwungen dich zu entscheiden, aber als ich gesehen habe das nur Max bei dir existiert wurde mir klar das du mich nicht mehr brauchst. Schade eigentlich, ich dachte unsere Freundschaft wäre was besonderes.'', ich biss mir auf die Unterlippe um nicht zu weinen.
,,Sie ist doch besonders.'', sagte sie und weinte noch mehr los.
,,Das war sie mal, Lena. Ich bin kein schlechter Mensch, deswegen wünsche ich dir noch ein schönes Leben mit Max. Bleib Gesund und pass auf dich auf.'', danach legte ich auf und legte mein Handy neben mich.
Ich weinte bitter, alles war momentan so anstrengend. Warum? Warum war ich diejenige Person? Konnte ich nicht einfach ganz normal mit meinen Eltern irgendwo in Berlin wohnen und ein Sorgloses Leben haben? Warum war alles immer so schwer?
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My first Badboy
Teen FictionBAND 1 Die 17 Jährige Lou Jersey hatte es nicht immer leicht im Leben. Als dann auch noch die Gang von Kyle Tolison gegen sie spielt, weiß sie nicht mehr weiter. Doch wie es das Schicksal will, ist Kyle ein alter Bekannter von ihr. So schnell wie de...
