Kapitel 3 ✔

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Total fertig ging ich Richtung U-Bahn Station, das Kellnern in der Bar machte mich fertig. Aber irgendwie mussten wir an mehr Geld kommen und dies war die einzige Lösung. Außerdem machte das Kellnern irgendwo ziemlich Spaß.

Ich schaute auf mein Handy, 20.35 Uhr. Ich sollte mich beeilen, sonst würde sich meine Mam sorgen machen. Sie wusste genau wann ich Feierabend hatte und wann genau ich Zuhause ankommen müsste.

Ich verschnellerte meine Schritte, zog meine Tasche etwas mehr zu mir. Plötzlich nahm ich hinter mir schnellere schritte war, sie waren erst leise und wurden dann immer lauter. So als würde sich jemand ziemlich beeilen.

Anfangs machte ich mir keine weiteren Gedanken, lief weiter der Straße entlang. Jedoch kamen die Schritte immer näher und näher, brachten mein Herz dazu sich immer weiter mit Adrenalin vollzupumpen.

Als ich nach hinten schauen wollte, wurde ich von zwei starken Armen in eine dunkle Gasse gezogen. Meine Adern erfroren, ich konnte mit der Zeit nicht mithalten, alles war viel zu schnell. Die angenehme Wärme die  noch vor einigen Sekunden meinen Körper umhüllt hat, verwandelt in eine eisige Kälte.

Mein Atem stockt als ich hochschaute, alles in mir schrie danach mich von diesem Kerl zu befreien, doch kein einziger Muskel konnte sich bewegen. Was wollte er?

,,Du bist aber ein wunderschönes Mädchen, wie heißt du?''.

Er war etwas dunkelhäutig und breit gebaut. Ich weinte nicht, dafür war ich viel zu geschockt. Mit etwas Mühe versuche ich in der Dunkelheit etwas von seinem Gesicht zu erkennen. Doch es war kein Licht in der Nähe.

Ich zuckte unfassbar stark zusammen als seine große Hand plötzlich auf meiner Wange landete, einen lauten Knall von sich gab. Die Angst in mir wuchs ins unendliche und mir wurde klar, ich müsste tun was er von mir verlangte.

,,L-Lou.'', meine stimme zitterte. Er nickte grinsend. Gott, war er so gruselig.

,,Lou, also. Du hast einen schönen Körper, den muss ich mir gleich ausleihen.'', erklärte er nun mit leiser Stimme. Dieser Satz ließ das Blut in mir erfrieren. Mir war schon klar, dass dieser Mann mir nichts gutes wollte und doch hatte ich gehofft er würde vielleicht nur mein Geld wollen.

Mein Herz raste wie verrückt, ich konnte spüren wie mich der Stress und das Adrenalin benebelten. Jede Stelle meines Körper füllte sich mir Angst.

,,B-bitte nicht.'', flehte ich nun weinend.

Doch bevor ich weiter betteln konnte, war mein Pullover schon auf den Boden. Bitte, bitte Gott, hilf mir. Habe ich nicht genug im Leben? Konnte der Mobbing nicht genug sein?

,,Bitte, bitte nicht. Ich flehe dich an."

Ich weinte nun laut und stark, warum gerade ich? Als ich auf den kalten Asphalt landete, wurde mir sofort die Hose ausgezogen. Mit meiner letzten Kraft versuchte ich den Mann zu hindern, doch auch er war zu stark.

,,Bitte, lassen Sie es.'', flehte ich.

Doch in der nächsten Sekunde bereute ich es, denn seine Hand landete erneut auf meiner Wange, dieses Mal etwas stärker. Mein Kopf fing sich an zu drehen, die Luft um mich herum wirkte hauchdünn.

Meine Gedanken spielten verrückt, ich hoffte so sehr auch Hilfe, auf eine Gestalt die aus dem Dunkeln kommt und mir die Hand reicht. Doch nichts. Stattdessen war auch schon meine Hose ausgezogen worden.

Mit voller kraft versuchte ich meine Beine zusammen zudrücken, ihm das alles schwieriger zu machen, doch davon ließ der Mann sich nicht abhalten.

Seine dicke Faust landete genau auf die Mitte meines Bauches, so das ich automatisch zusammen zuckte und meine Beine spreizte. Schmerzhaft schnappte ich nach Luft, kniff meine Augen zusammen. Es würde wohl nicht mehr lange dauern bis ich mein Bewusstsein verliere.

My first BadboyGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt