James Potter x Ariel Black (Hufflepuffish) Part 10

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Ariel benötigte keine Sekunde, um seine Worte zu verstehen

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Ariel benötigte keine Sekunde, um seine Worte zu verstehen. Sie waren klar, rangen noch für einige Zeit in ihrem Kopf, liessen ihr Herz schneller schlagen und lösten ein Kribbeln in ihrem Körper aus und eine Hitze zwischen ihren Beinen. Ihre Hand suchte vorsichtig ihren Weg zu seinem Gesicht, sodass sie eine seiner dunklen Haarsträhne aus seiner Stirn streichen konnte.

„Ich werde dich verletzen.", wisperte sie sanft und ruhte mit ihrer Hand an seiner Wange. Es schien paradox zu sein. Er lag vor ihr, James Potter, ein ganzer Kopf war er grösser als sie und wahrscheinlich doppelt so breit. Er wäre körperlich dazu fähig, ihr alles anzutun, was er wollte, sie könnte ihn nicht davon abhalten und dennoch hatte er ihr freiwillig die Macht gegeben, ihn zu verletzen und sein Herz zu brechen. Er war in diesem Moment, als er sie nervös und sogar leicht entschuldigend anblickte, so verletzlich wie noch nie. Und irgendetwas daran machte ihn bloss noch attraktiver. Er war bereit, seinen Stolz und seine Unverwundbarkeit zu opfern... für sie. Ihre Atmung verschnellerte sich, als sie sich von der Matratze abstiess und sich aufsetzte. Er beobachtete sie, öffnete bereits seinen Mund, um sich für seine Worte zu entschuldigen, glaubend, sie wollte aus seinem Zimmer verschwinden, doch das tat sie nicht und das fand er, Sekunden bevor Worte aus seinem Mund dringen konnten, heraus. Langsam, beinahe in Zeitlupe, lehnte sie sich über ihn, ihre Locken  schwankten mehrere Millimeter über seinem Gesicht hin und her, während er spürte, wie sie eines ihrer Beine über ihn schob. Sie verharrte für einen Moment über ihm, beobachtete, wie er sie voller Überraschung und leichter Überforderung mit der Situation anblickte, ehe sie ihren Kopf langsam zu ihm herab senkte. Und dann verstand er trotz seiner Müdigkeit.

„Ariel... nicht, du solltest nicht..."

„Was?", wisperte sie schmunzelnd und in einem neckischen Ton. Zwischen seinen und ihren Lippen befand sich mittlerweilen kein Abstand mehr. Ihre berührten seine leicht, so leicht, dass es sich nicht nach mehr anfühlte als der schnelle Flügelschlag eines Schmetterlings. Sie küsste ihn nicht und er tat es ebenso wenig bei ihr, ihre Lippen berührten sich bloss, kitzelten einander gegenseitig, sobald sie sich bewegten, so, wie es ebenfalls ihre Atemzüge taten. Eine seiner Hände suchte automatisch ihren Weg auf ihre Taille, doch kaum berührten seine Finger ihre warme, nackte Haut, welche auf Grund ihres verrutschten Shirts zum Vorschein gekommen war, zwang er sich dazu, die Hand wieder von ihr zu nehmen, den Arm zu senken. Er konnte nicht, er sollte nicht. Doch Ariel schien anderer Meinung zu sein, als sie seine Hand zurück auf ihren Körper führte.

„Hör auf, kleine Black. Sirius...", begann er langsam und leise zu sprechen, als sie ihm seine Worte abschnitt. Ihre Lippen drückten sich auf seine, fordernd umschloss sie seine Oberlippe mit ihren, zog leicht an ihnen, biss sanft hinein, lauschte, wie er ab und an hungrig in ihre Lippen seufzte und spürte, wie sein Griff um ihre Taille kräftiger wurde, als würde er sie an Ort und Stelle halten wollen, nicht zulassen wollen, dass sie von ihm ablassen würde. Er wollte es, er wollte es dringend, das wusste sie. Sein ganzer Körper sehnte sich danach, ihr nachzugeben und dennoch... küsste er nicht zurück. Und somit löste sie ihre Lippen wenige Sekunden später von ihm.

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