James Potter x Raven Montgomery (Bambi) Part 2

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"Willst du darüber sprechen?"

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"Willst du darüber sprechen?"

"Über was?", wisperte Raven leise. Im Dunkeln liegend konnte sie nicht mehr erkennen als sein Gesicht bloss wenige Zentimeter von ihr entfernt. Die restlichen Rumtreiber schliefen bereits tief und fest, sie hatten es bereits getan, als sie und er, nachdem sie heimlich die Küche geplündert hatten, ins Zimmer geschlichen waren. Und nun, eine Stunde später, hatte sich auch eine schwache Erschöpfung in seinem Gesicht gebildet.

"Du weisst über was."

Das tat sie. Und bei jedem anderen hätte sie gesagt, dass sie nicht darüber sprechen wollte, doch nicht bei James. Sie beide erzählten sich alles seid dem Tag, als sie ihn in der Lokomotive getroffen hatte. Leicht mit den Schultern zuckend, strich sie sich eine ihrer Haarsträhnen aus dem Gesicht.

"Er hat mich betrogen. Wieder einmal. Und diesmal mit einem hübschen Mädchen aus Ravenclaw.", sprach sie leise, "Ihr Name ist Johanna wenn ich mich nicht irre."

James atmete tief ein, versuchte, die Wut zu verdrängen, welche in ihm aufkam. Die Wut darüber, dass irgendjemand sie verletzte. Und dass irgendjemand dumm genug war, Raven Montgomery zu betrügen. Sich dazu zwingend, versuchte er sich auf sie zu konzentrieren. Auf ihr Gesicht und ihre glitzernden, braunen Augen. Auf ihre leicht zitternden Lippen. Er versuchte die Wut gegen Trauer einzutauschen, gegen Mitleid, Sorge und Liebe, doch es klappte nicht.

"Wieso bist du noch mit ihm zusammen, Raven?", wisperte er, als ihr ein leises Schluchzen über die Lippen glitt. Sie presste ihre Augenlider aufeinander und ihre Handfläche auf ihre Lippen, sodass sie leise blieb. "Raven...", entkam es ihm gequält, als er auf sie blickte. Er hatte sie bereits einmal so gesehen und das war, als McLaggen sie das erste Mal betrogen hatte. Und bereits damals hatte er gefragt, wieso sie ihn nicht verliess und bereits damals hatte sie ihm bloss mit Tränen antworten können.

"Es tut... tut mir Leid.", wimmerte sie, als sie sich die Tränen von den Wangen und aus den Augen strich und versuchte, ihre Atmung zu beruhigen. Sie wollte nicht die restlichen Rumtreiber wecken.

"Hör auf dich zu entschuldigen.", entfuhr es ihm etwas zu laut, sodass sie ihm einen leicht panischen Blick zuwarf. Er atmete tief ein und aus und warf einen Blick auf die Better seiner Freunde, um sicherzugehen, dass sie noch schliefen. "Es tut mir Leid ich... ich verstehe einfach nicht, wieso du ihn nicht verlässt. Er ist ein verdammtes Arschloch, er hat dich nicht verdient und du bleibst dennoch. Wieso tust du dir das an?"

"Ich weiss es nicht.", wimmerte sie kopfschüttelnd. James' Finger strichen ihr eine Träne weg.

"Hör auf damit.", wisperte er. Seine Hand ruhte sanft und vorsichtig auf ihren Wange, als er mit seinem Daumen kleine Kreise darauf malte und sie damit leicht beruhigte. "Bitte."

Für eine Weile starrte sie ihn an. Sie starrte ihn einfach bloss an, blickte in seine mit Sorge gefüllten Augen, auf seine dunklen Locken, welche ihm immer in seine Stirn fielen und auf seine leicht geöffneten Lippen. Und sie spürte die kleine Berührung seines Daumens. Solange sie sich erinnern konnte, hatte sie seine Berührungen immer gemocht. Sie mochte es, seine Hand zu halten, ihre Finger in seinen zu verhaken. Und sie mochte es, wenn er seine Hand auf ihre Taille legte und sie, während sie von einem Klassenzimmer zum anderen liefen, näher zog. Es war merkwürdig. Normalerweise mochte sie Berührungen bloss selten.

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