James Potter x Cordelia Black (Black blood) Part 3

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Drei Weingläser später und Cordelia Black war nicht mehr fähig, links von rechts und oben von unten zu unterscheiden

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Drei Weingläser später und Cordelia Black war nicht mehr fähig, links von rechts und oben von unten zu unterscheiden. Die Murtlap Essenz vernebelten ihre Gedanken, nahm ihr jegliche Art von Scham, Angst und Vorsicht und genauso die Kontrolle über ihren Körper. Bald schon kicherte sie über jedes erdenkliche Wort, ganz im Besonderen, und sie selbst wusste nicht wieso, wenn es aus dem Mund ihrer Mutter oder Walburga drang. Manchmal, auch wenn sie es selbst nicht merkte, bewegte sie ihren Oberkörper hin und her, als tanzte sie zu einer Melodie, welche bloss sie selbst hörte, und behielt die Gabel, auch wenn kein Essen sich darauf befand, an ihren Lippen, als mochte sie es, die Luft oder vielleicht das Metall der Gabel selbst zu schmecken. Mehrere Male fielen ihr sogar die Augen zu, sodass James bereits befürchtete, das betrunkene und unter Drogen gesetzte Mädchen könnte mitten am Esstisch eingeschlafen sein, bevor sie ruckartig wieder aufschreckte und sich leicht verwirrt umblickte, die Situation nach einer Weile wieder erfasste und kurz darauf wieder, ohne einen sonderlichen Grund dafür zu haben, zu kichern begann.

Und sie war nicht die Einzige.

Regulus, der sich die Weinflasche mit ihr geteilt hatte, verfiel in einen ganz ähnlichen Ablauf, sodass Sirius zum ersten Mal an diesem Abend seinen Blick von Cordelia nahm und stattdessen leicht besorgt seinen kleinen Bruder musterte. Die beiden waren nicht mehr einfach bloss betrunken, die beiden waren auch nicht einfach bloss high. Sie waren eine Mischung davon, eine starke, gefährliche Mischung davon und etwas in Sirius' Blick rief in James eine Panik hervor, die er selbst nicht verstand, brachte ihn sogar dazu zu handeln und seinen Stuhl unauffällig etwas näher an den von Cordelia heranzuschieben.

"Hör auf damit.", wisperte er leise, als er sich in ihre Richtung lehnte und seine Hände an ihre Taille legte, bemüht, ihr keine Schmerzen zuzufügen, doch es genügend kraftvoll zu tun, damit sein Griff ihren Oberkörper stabilisieren konnte. "Du bewegst dich. Du tanzt. Wenn du nicht erwischt werden willst, solltest du versuchen, dies zu unterlassen."

Sie verstand ihn nicht. Da war er sich sicher. Denn ihre grün-braunen Augen waren gefüllt mit Verständnislosigkeit und Leere und sie begann, sobald er seinen Griff leicht um ihre Taille lockerte, erneut damit, hin und her zu schwanken, sodass er gezwungen war, ihn erneut zu verstärkte.

"Black!", entfuhr es ihm scharf. Seine Stimme war in einem so leisen Ton gehalten, dass niemand ausser sie ihn hören konnte. "Hey, Black!", versuchte er es erneut, doch sie schenkte ihm auch dann keine Aufmerksamkeit, kicherte bloss leise für sich, warf schliesslich ihren Lockenkopf nach hinten und brach in ein lautes, grundloses Gelächter aus, in welches Regulus mit einstieg.

James wusste, dass es nicht sein Problem war. Er wusste noch nicht einmal, ob ihre Trunkenheit überhaupt ein Problem war. Wahrscheinlich tat sie es des Öfteren. Wahrscheinlich spielte es keine Rolle. Wahrscheinlich war es jedem an diesem Tisch egal. Doch egal, wie sehr er sich dies auch einzureden versuchte, aus irgendeinem Grund schaffte er es nicht, seine Hände von ihr zu nehmen, sich von ihr abzuwenden und das Schicksal seinen Lauf nehmen zu lassen. Was, wenn es eben doch eine Rolle spielte?

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