Mein Kopf brummte und meine Schläfe tat weh. Der Schlag von Gareth hat mich vollkommen außer Gefecht gesetzt. Ich stöhnte auf und versuchte mich aufzustemmen. Doch ich schaffte es nicht. Ich riss an meinen Armen doch nichts bewegte sich. Hektisch schaute ich nach ihnen. Lederriemen schnürten in meine Arme und Beine ein.
„Scheiße!" Grummelte ich. Ich riss immer wieder an ihnen, sie wurden schon blau. Nun sah ich mich erstmal um, es war recht dunkel, nur eine kleine Lampe auf einem Schreibtisch leuchtete. Darauf waren zu meinem entsetzten Messer, viele Messer.
Panik kroch in mir hoch. Und ich zerrte wie wild an meinen Armen. Ein knacken war zu hören, die Riemen fingen an zu reißen.
„Ja! Weiter!" Flüsterte ich leise und riss immer weiter. Jetzt begannen meine Handgelenke zu Bluten, doch ich riss immer weiter. Bis plötzlich ein Riemen von der Halterung löste und ich hatte eine Hand frei. Nun versuchte ich die andere Hand zu befreien, doch gerade in diesem Moment tat sich die Tür auf.
Schnell legte ich meine Hand wieder zurück und ich versuchte so zu tun als ob ich gerade aufgewacht bin.
„Guten Morgen mein Liebe. Na eine anstrengende Nacht gehabt?" Fragte er missbilligend.
„Warum tust du das?" Wollte ich wissen, warum war ein so Charmanter Mann nur so grausam?
„Tja, ihr wart eben nicht Nett. Und so dienst du ja auch noch zu etwas." Er ging zum Schreibtisch und holte ein Küchenmesser und drehte es in seinen Fingern.
„Was hast du vor?" Ich versuchte mich weiter zu befreien, als er nicht hinsah.
„Wir brauchen Fleisch! Wir haben Hunger!" Sagte er, es klang irre!
„Mein...Fleisch...?" Stammelte ich. Sein Blick hatte wieder dieses Irre inne. Auch seine Haltung veränderte sich.
„JA!" Sagte er laut und kam auf mich zu mit einem Fleischerbeil. Ich riss meine Augen auf, er wollte mich wirklich schlachten!
„Das kannst du nicht tun! Gareth! Bitte nicht!" Schrie ich.
„Aber meine Liebe! Es bringt nichts mehr zu schreien!" Sagte der Wahnsinnige. Er holte aus und wollte mir meine Kehle durchhauen, doch noch im letzten Moment ergriff ich seine Hand und riss mich von dem anderen Riemen los und boxte ihm in seine Eier. Er stöhnte auf und krümmte sich und lies das Beil los. Meine Chance! Ich nahm es ihn ab und hackte die Riemen an meinen Beinen durch und stand auf. Gerade als ich durch die Tür abhauen wollte, lachte Gareth hinter mir.
„Ich bekomme dich sowieso!" Sagte er keuchend und kam auf mich zu. Es war nicht die Zeit zum flüchten, es war Zeit für Rache.
„Du mieses Arschloch wirst niemanden mehr essen!" Sagte ich ruhig, bevor ich ihm das Beil mit einem Schrei in den Kopf rammte. Immer wieder hackte ich auf ihn ein. Das Blut spritzte aus seinem Kopf und benetzte mich komplett.
Blanke Wut ließ mich immer weiter hacken. Er war schon völlig verstümmelt, als ich endlich von ihm abließ.
Jetzt war Zeit für Flucht. Ich ging aus den Raum raus ein langer Flur mit nur einem Fenster.
Schnell schaute ich in den Raum nebenan. Als ich hinein sah, kam mir ein beißender Geruch entgegen. Der Raum war voll mit Knochen und Überresten von... von Menschen? Ich dachte nicht darüber nach und ging sogleich in den nächsten Raum.
Es war wie ein kleiner Himmel! Waffen und Kleidung, ich trat ein und untersuchte die Kleidung. Daryls Weste! Ich zog sie schnell an und entdeckte etwas noch besseres: eine Schusssichere Weste. Auch diese zog ich unter Daryls Weste. Ein Army Rucksack sah Ideal aus, ich steckte eine Machete ein. Und dann erkannte ich den Revolver von Rick, das Schwert von Michonne und auf einem Tisch die Armbrust von Daryl. Ich steckte alle Waffen in den Rucksack und schulterte ihn. Stoßweise atmete ich aus, ich war bereit, entweder alles oder nichts. Weiter suchte ich die Tür nach draußen, dieses Mal fand ich sie gleich.
DU LIEST GERADE
The Walking Dead - Jane
Fiksi PenggemarKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
