Noch lange froren wir uns unsere Ärsche ab, doch Amy und Olivia fanden an einem Tag Handschuhe und Mützen, sowie Schals und dicke Westen. Dies machte es etwas einfacher in den kalten Nächten einzuschlafen.
Doch noch immer quälten uns das Ungewisse, keiner wusste welchen Tag wir hatten und keiner wusste wie viele Tage der scheiß Schnee noch da bleiben würde.
Ich legte mich wieder auf das Bett und schloss die Augen, eine Weile dachte ich mal wirklich an Nichts. Bis mich ein rasseln aufhorchen lies.
„Was ist das?" Hauchte ich leise. David stand auf und ging zum Fenster. Er fing an zu glucksen und danach an zu lachen.
„Was? Was ist denn?" Fragte ich und rappelte mich auf und ging zu ihm. Ich sah neben ihm bestimmt wie eine kleine Puppe aus, er war mindestens 3 Köpfe größer als ich und mindestens dreifach so breit, aber es waren nur Muskeln, naja von dem was von ihm übrig war, er erzählte, dass er mal doppelt so breit war und das ohne Steroide. Darauf war er sehr Stolz. Daryl sagte zu mir er hat 360Volt in den Armen, hat aber nur eine 5Watt Birne im Kopf. Es war gemein, aber saukomisch!
Ich trat neben David und schaute aus dem Fenster, so wie fast immer zogen dicke graue Wolken über das Land. Doch etwas war anderes, etwas war neu...
Es Regnete, strippen fielen vom Himmel und der Schnee begann sich in Matsch zu verwandeln, aber das nur sehr schleppend.
„Bald können wir losgehen!" Strahle David mich an. Nochmals schaute ich hinaus und beobachtete den Schnee, er schmolz wirklich etwas zusammen. Ein quietschen entfuhr mir und ich hüpfte auf der Stelle, in diesem Moment platzten Amy und Olivia hinein und schüttelten ihr nassen Köpfe. Und hingen die tropfnassen Jacken auf die Stühle.
„Verdammter Mist! Erst der ganze Schnee und nun auch noch Regen! Hoffentlich friert es nicht!" Motzte Amy rum.
„Es wird nicht mehr frieren!" Drang es hinter ihnen hervor. Daryl stand in der Tür und hatte wieder ein Kaninchen dabei. Ich freute mich so sehr, dass er mich dieses Mal nicht von sich jagen konnte. Ich sprang auf ihn zu und umarmte ihn fest. Er stand wie versteinert da und seine nassen Haare klebten in meinem Gesicht, doch nur eine Sekunde später umarmte er mich genauso fest und vergrub seinen Kopf in meine Haare. Schon seit einer halben Ewigkeit, nahm er mich nicht mehr so in den Arm und ich genoss jede Sekunde, die aber zu schnell verstrichen.
Er löste sich von mir und grinste.
„Ich muss mich um unseren Braten kümmern!" Sagte er und begann wenig später das Tier auszunehmen. Ich sah ihm zu und bekam das Lächeln nicht mehr aus meinem Gesicht. David redete mit Amy und sie kam anschließend zu mir.
„Nun haben wir das nächste Problem." Sagte sie laut. Und schon fiel mein Grinsen weg.
„Was für eins?" Wollte ich wissen und setzte mich in den Schneidersitz.
„Wie sollen wir voran kommen?" Sagte sie und legte die Stirn in Falten.
„Macht euch darüber keine Sorgen... Ich habe da schon etwas gefunden." Sagte Daryl und arbeitete weiter an dem Tier. Ich zog die Brauen zusammen und stand auf. Was meinten sie denn?
„Ach... und was für eine Lösung hast du?" Fragte ich ihn und verschränkte die Arme.
„Wirst du nachher schon sehen, Amy und Olivia kommt ihr später mit, ich brauche eure Hilfe." Fragte Daryl in ihre Richtung gesetzt. Ich wusste nicht was ich davon halten sollte, und wartete deshalb nur ab. Was sollte das Problem sein? Und was war das für eine Lösung?
Olivia briet das Kaninchen, als wir fertig mit Essen waren, Regnete es auch schon nicht mehr. Und die Drei gingen los. Ich schaute eine Weile aus dem Fenster ihnen nach.
„Na? Eifersüchtig?" Brummte David fragend. Ich drehte mich zu ihm rum.
„Nein, nur besorgt..." Und ging an ihm vorbei und räumte die Gebrauchten Teller in einen Eimer mit Wasser um sie abzuwaschen.
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The Walking Dead - Jane
Fiksi PenggemarKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
