Die Sonne ging noch nicht mal auf und ich wurde von Rick geweckt.
„Jane, wach auf. Komm schon! Die Anderen sind schon fertig!" Sagte er sanft und strich mich an der Wange. Ich riss die Augen auf und starrte in sein Gesicht, er lächelte. Ich legte mich auf den Rücken und streckte mich etwas.
„Morgen..." Stöhnte ich und richtete mich auf und blinzelte verschlafen zum Fenster. Die Sonne ging gerade erst auf und färbte den Himmel zart Orange bis rosa.
„Ich mache mich gleich fertig, bin gleich unten." Säuselte ich und Rick ging aus dem Zimmer. Warum hatte Daryl mich nicht geweckt? Naja, egal. Ich schmiss die Decke weg und ging in das Bad und zog mir die robuste Militär Kleidung an und schnappte mir den Koppelgürtel.
Mein Messer, ein Feldmesser, Walkie-Talkie, eine M6 Handfeuerwaffe und einen Packen Munition. Alles in die Taschen geordnet und umgeschnallt. Ich machte mir einen festen Zopf und zog mir Fingerlose Lederhandschuhe an und schlüpfte in die bequemen Springerstiefel und schaute kurz in den Spiegel und stöhnte etwas auf. Immer endet es mit rennen...
Ich ging runter und wurde schon ungeduldig erwartet. Nur Mom und Maggie waren schon wach und saßen am Tisch mit den Anderen, die mitkommen sollten.
„Morgen..." Murmelte ich und setzte mich an den Tisch und griff mir ein Pfannkuchen, ohne Teller und schob in mir in den Mund und trank noch ein Glas Wasser aus.
„Wenn wir am Hafen sind, dann werde ich euch absetzten und weiter weg fliegen um die Beißer abzulenken, die in der Nähe sind." Sagte Conners laut und ich erschreckte mich etwas, nickte aber nur und widmete mich dem nächsten Pfannkuchen, man Mom konnte aber auch gut kochen und backen!
„Dann lasst uns langsam los, bevor Judith wach wird!" Sagte Rick und richtete sich auf. Müde stand ich auf und schleppte mich in die Lobby, dort standen fünf Rucksäcke, sicher mit ein paar Vorräten bestückt, für den Fall der Fälle.
Ich schnappte mir einen und schulterte ihn und drehte mich zu meiner Mom, sie hatte Tränen in den Augen, schnell umarmte ich sie.
„Ich komme wieder!" Sagte ich leise, und sie drückte mich fest.
„Pass auf dich und deiner Schwester auf!" Forderte sie leicht schluchzend. Ich nickte und entzog mich ihr. Sie umarmte noch Alice und sagte ihr wahrscheinlich dasselbe.
„Was sollte uns dort schon passieren!" Sagte Alice und lächelt etwas, Mom verzog den Mund etwas und ließ sie los, wir gingen nach draußen. Sie warteten im Van auf uns. Alice stieg hinten ein, Daryl saß auf der Ladefläche und ließ einen Fuß runter baumeln. Ich ging zu ihm und setzte mich neben ihn, ich sah Maggie, die sich von Glenn verabschiedete, er lief danach zu uns und setzte sich vorne rein.
„Kann los gehen!" Rief ich nach vorn und der Motor heulte auf, Maggie lies uns raus und verschloss das Tor danach wieder, ich winkte ihr noch zu, sie hob nur leicht die Hand. Sie hatte sicher Angst um Glenn, aber er konnte sich verteidigen, er wusste wie es hier aussieht, er hätte ja auch nein sagen können. Aber ich war froh, dass er dabei war. Er hatte Ahnung von Technik und hatte immer einen Plan im Kopf, wenn es heikel wurde.
Vor Greensboro hielt Rick auf der Kreuzung, auf der uns eingesammelt hatte, alle stiegen aus und versammelten sich vor dem Van. Es war irgendwie eine bedrückende Stimmung, Rick nahm Alice in den Arm und danach mich.
„Seid Vorsichtig!" Befahl er sanft und nickte und stieg wieder ein, wir mussten uns nun den Weg zurück bahnen und den Helikopter startklar machen. Rick fuhr langsam wieder zurück und ich sah nur noch die Rückleuchten hinter dem nächsten Hügel verschwinden.
Irgendwie wunderte ich mich über das Gewicht des Rucksackes, so schwer konnten ein paar Flaschen Wasser doch nicht sein! Vielleicht kam es mir einfach nur so vor. Daryl warf mir einen verwirrten Blick zu, als er sah, dass ich noch immer mitten auf der Kreuzung stand. Schnell lief ich hin und folgten ihnen in die Stadt, im Anschlag immer mein Feldmesser.
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The Walking Dead - Jane
FanfictionKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
