Er stand in der Tür. Lass dir was einfallen! Schrie ich mich in Gedanken an. Und sofort prasselte mir eine Idee rein, die ich oft in Filmen gesehen hatte.
Eine Ohnmacht!
„Gareth... mir ist so schwindelig!" Säuselte ich leise und taumelte nach hinten und hielt mir den Kopf fest. Doch bevor ich mich, berechnend, auf das Bett fallen lassen konnte, fing er mich auf.
„Was ist los?" Wenn er nicht meine Freunde gefangen halten würde, würde ich das wahrscheinlich toll finden. Ich klimperte mit den Augen. „Es dreht sich alles!" Ich konnte gut Schauspielern.
„Da war das Wasser wohl zu heiß!" Stellte er fest und legte mich vorsichtig ab.
„Das wird es wohl sein..." Gab ich ihm zu hören. Ich schloss die Augen und hoffte darauf, dass er einfach gehen würde.
Doch er deckte mich noch zu und gab mir einen Kuss auf die Stirn und verließ erst dann mein Zimmer. Sofort als er die Tür schloss, sprang ich wieder auf.
Was tun? Was tun? Was tun? Was tun? Was tun? Was tun?
Immer wieder stellte ich mir die Frage. Einfach hingehen, die Tür öffnen und verschwinden? Ja es klang einfach, aber die Durchführung. Ach Scheiß drauf! Entweder es funktioniert, oder wir sterben alle, waren nun meine Gedanken. Also schlich ich mich aus dem Zimmer, sah mich immer wieder um. Niemand zu sehen. Ich lief zu den Wagons und stand nun wieder vor DEM Wagon. Wieder schaute ich mich nochmal um. Niemand.
Jetzt oder nie!
Ich schob die Riegel nach oben und zog kräftig an der Tür. Sie ging auf und mein Herz raste vor Freude und schaute hinein, es war einfach zu dunkel um etwas zu erkennen. Doch nur kurz darauf sah ich große Gestalten auf mich zu kommen.
Ich hielt den Atem an.
„Jane...?" Es war Daryl. Sofort schossen mir die Tränen in die Augen und es lief mir kalt den Rücken runter.
„Daryl..." Flüsterte ich. Sofort kam er runter gesprungen und nahm mich in den Arm und hielt meinen Kopf in seinen Händen fest. Seine Augen glänzten heller als die Sterne und ich sah, dass auch ihm eine Träne die Wange runter lief.
„Du lebst!" Sagte er leise, ich konnte nur nicken. Auch Rick stand nun neben mir und nahm mich in die Arme.
„Oh Gott, Jane!" Sagte er und drückte mich fest.
„Wir haben keine Zeit! Wir müssen hier weg. Ich weiß nicht was hier läuft, aber..." Wollte ich erklären, als grelle Scheinwerfer auf uns fielen. Daryl nahm mich an seine Seite und hielt mich fest. Ich klammerte mich an ihn, denn ich war mir nicht bewusst, in was für eine Gefährliche Situation ich uns gebracht hatte.
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The Walking Dead - Jane
Fiksi PenggemarKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
