Früh am Nächsten Morgen kam der Mann mit den kurzen schwarzen Haaren zu uns in die Hütte und wollte mich abholen zu >diversen< Untersuchungen, Daryl bestand darauf mit zu kommen, noch einmal, wie es damals in Virginia Beach geschah, sollte es nicht kommen.
Er durfte auch mitkommen, es gab kein murren der Gegenseite. Sie führten uns in ein graues großes Gebäude, drinnen war es so weiß, wie in den Vorhallen. Doch hier war es um einiges größer und freier. Keine Soldaten die mich bewachen, ich konnte gehen und kommen wie ich wollte.
In einem kleinen Raum, der mich sehr an eine Arztpraxis erinnerte, mit dieser Typischen liege, auf der ich mich setzte, Daryl stand an der Tür und beobachtete den Doktor, wie er ein paar Spritzen und Kanülen sortierte.
Sie untersuchten mein Blut und ich machte sie auf mein Adrenalin aufmerksam. Augen, Ohren, Kondition einfach alles! Sie forschten und forschten, den ganzen Tag, es fühlte sich nicht schlimm an. Und ich hatte nicht das Gefühl ein Versuchs Kaninchen zu sein.
„Doktor? Der General sagte, das meine Leute hergeholt werden würden, also wo bleiben sie?" Fragte ich nach, doch der Doktor konnte mir darauf keine genaue Antwort geben.
„Kann ich denn mit ihnen Telefonieren?" Fragte ich eindringlicher nach, dieses Wort zu benutzten kam mir fremd vor, doch es war das passendste was mir einfiel.
„Sicher, vorne in der ersten Halle, steht das Satellitentelefon!" Sagte er knapp und widmete sich seinem Mikroskop. Sogleich setzte ich mich in Bewegung und erreichte die Halle, sehr steril wie alles hier war, schlimmer als wie in einem Krankenhaus! Mehrere Stühle standen hier und große metallene Tische, es erinnerte mich etwas an die Kantine im Hotel. Ich schnappte mir das große, graue Ding und stellte die Frequenz ein.
„Hallo? Hallo!" Fragte ich hinein und setzte mich auf einen der Stühle, Daryl setzte sich neben mich, er sah schon aus wie ein Soldat, irgendwie Sexy, doch eine Stimme unterbrach meine Gedanken.
„General Smith hier, wer ist dort?" Die Frequenz stimmte und es hörte sich unglaublich klar an, wie ein richtiges Telefon, nur viel größer.
„Jane hier, geben Sie mir Rick!" Sagte ich etwas fordernd.
„Im Augenblick ist er auf dem Feld und erntet die Früchte, ich hole ihn. Sind Sie sicher dort angekommen?" Fragte er nach und ich hörte die Schritte, die er machte.
„Angekommen ja, nett empfangen? Nein. Ich möchte mit Ihnen nicht über das Wetter reden, gehen Sie schneller!" Forderte ich ernster.
„Jane? Jane?" Kam es nun hindurch, ich lächelte und mir liefen die Tränen etwas runter, es ist zwar nicht lange her, aber ich vermisste sie alle jetzt schon. Es war einfach nicht zu glauben, dass es vielleicht alles wieder gut sein könnte. Wir könnten alle hier leben und das für immer! Ohne Beißer und den ganzen Scheiß da draußen.
„Ja, Rick! Ich bin dran!" Sagte ich erfreut und begann etwas zu zittern, Daryl sah mich an und lächelte mit mir.
„Ist alles Ok bei euch? Sind sie wie in Virginia Beach?" Fragte er hektisch.
„Nein, sie sind Nett, Daryl darf immer bei mir sein! Rick du kannst dir nicht vorstellen was hier ist! Es ist so Idyllisch, Menschen über 500 Stück. Nahrung und Sicherheit! Es ist wie ein großer Urlaub! Richtige Zivilisation, hier wäre ein guter Ort für Alice, Judi und Carl!" Sagte ich erfreut und nahm Daryls Hand fest in meine. Es dauerte mir zu lange, dass er nicht sprach.
„Rick? Bist du noch dran?" Fragte ich nach.
„Ja... ich bin noch dran..." Sagte er leise, er schien geschockt zu sein, oder traute er dieser Idylle nicht?
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The Walking Dead - Jane
FanfictionKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
