Ich wachte auf, denn die Sonnenstrahlen kitzelten mich wach, ich sah rüber zu Daryl. Unweigerlich fing ich an zu lächeln, ich stemmte mich auf meinen Arm und betrachtete den halb nackten Mann neben mir.
Vorsichtig strich ich ihm mit dem Finger über seine Wange, er atmete Laut und gleichmäßig. Ich rückte dichter zu ihm und legte meine Lippen auf seine, sofort erwiderte er den Kuss und seufzte wohlig. Er drückte mich um und lag halb auf mir drauf und küsste mich weiter innig. Seine Hände glitten an meinem Schenkel runter und meine Hände wanderten auf seinen Rücken.
Er war so sanft zu mir, ich bekam Gänsehaut. Sein Körper lag warm auf meinem und bewegte sich in dem Takt unseres Herzschlages zueinander. Ich konnte komplett abschalten und genoss die Wärme, die er ausstrahlte und die mich von Innern her erfüllte.
Er küsste meinen Hals immer wieder sanft und biss mich ab und zu in meine Lippe und zupfte sie zärtlich. Er sah mich an und er sah unglaublich verletzlich aus, aber ich sah auch die aufrichtige Liebe in seinen Augen. Und es passierte das, was ich dachte, das sowas nur in Filmen passiert, eine Träne tropfte auf meine Wange, sie stammte von ihm.
Nun begann auch mir Tränen in die Augen zu flüchten, jetzt war der letzte Damm in mir gebrochen und ich konnte nun endlich wieder Glücklich werden.
„Wir sollten langsam runter gehen." Sagte ich nach einiger Zeit, ich lag in seinem Arm und mit meinem Kopf auf seiner Schulter, er entzog sich mir sacht.
„Ja, dann lass uns Sklaven spielen gehen." Maulte er leicht.
„Wir sind keine Sklaven, wir helfen einander!" Sagte ich sanft und richtete mich auf, lehnend an seinen Rücken strich ich ihm die Haare weg und lehnte meinen Kopf auf seiner Schulter.
„Wieso reißen wir uns dann den Arsch für sie auf, und die sitzen rum und drehen Däumchen?" Fragte er etwas gereizt.
„Wir können auch hier bleiben und andere los schicken. Und den Rest unseres Lebens im Bett verbringen..." Flüsterte ich sanft und küsste seine Schulter. Er lachte sanft und ließ etwas den Kopf hängen.
„Aber ich glaube nicht, dass du das den ganzen Tag könntest!" Ich wollte ihn mit Absicht etwas reizen, er drehte sich zu mir um und grinste schief.
„Das hättest du wohl gern! Na komm, es wird Zeit." Sagte er und drückte mir einen letzten Kuss auf, bevor er aufstand und sich Anzog.
Wir gingen runter und aßen etwas Brühnudeln und tranken Wasser. Rick packte schon die Rucksäcke zusammen und stellte sie an die Tür. Es sollte Heute so einiges zu holen sein und wir wären eine größere Gruppe die raus fahren und sich dann Aufteilen sollte, Fairfield war ein gutes Stück weit weg und wir konnten unsere Autos nicht nehmen, weil sie in dem Lagerhaus gegenüber standen, es wäre ein zu großer Umweg gewesen, wenn wir die Autos nehmen würden.
So nahmen wir zwei der Schnellboote und fuhren an den National Park vorbei und steuerten an einer Promenade.
Wir stiegen aus und mussten erstmal den Strandabschnitt säubern, es war kein Problem mich zu bewegen, die Schmerzen waren fort und ich wusste nun wieder wofür ich kämpfte. Es würde uns ein langer Fußmarsch bevor stehen, doch noch bevor ich mich darüber beschweren konnte, fuhr auf der Straße ein kleiner Opel vor, Michonne schaute aus dem Fahrerfenster hinaus.
Sie war schon vor gegangen und hatte uns einen fahrbaren Untersitz gesucht. Michonne, Merle, Alice, Carl, Daryl, Rick, Carol, Conners und ich. Carl konnte seinen Dad überzeugen, auch mit Hilfe von Alice, er musste ihm nur versprechen nicht unbedacht zu handeln.
Meine Gruppe bestand aus Daryl, was zu erwarten war, Carol, Michonne und Conners. Wir hatten ein Teil der Liste zu besorgen, darauf standen meist nur Kleinigkeiten, wie Klamotten oder etwas Nahrung, und natürlich das was uns sonst noch in die Hände fällt, was brauchbar wäre.
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The Walking Dead - Jane
FanfictionKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
