Mom war sofort Willkommen und freundete sich auch schnell mit Carol und Michonne an. Sonst war sie jedem gegenüber misstrauisch, doch meiner Mom gegenüber war sie freundlich und offen!
Einmal mussten wir noch zurück und die restlichen Sachen aus dem Helikopter holen, bloß an den Sprit durften wir nicht, das verbot Conners uns, falls er und seine Einheit zurück möchten. Er nahm es gelassen das der General Tod war. Er sagte er wäre ein Eingebildetes, arrogantes, selbstsüchtiges Arschloch gewesen und es sei ihm recht, dass er nicht mehr unter den Lebenden weilte.
Die Frau, aus Conners Einheit hieß Maika und der Mann Steve, anscheinend waren sie ein Paar, aber auch irgendwie nicht. Sie kümmerten sich nicht viel um uns, aber halfen wenn man ihre Hilfe brauchte, sie waren Soldaten und fragten jedes mal vorher Conners, ob es genehm wäre, manchmal hätte ich bei der Art und Weise, wie sie sprachen, kotzen können. Stupide Befehle, stupide Soldaten! Aber sie waren recht gute Schützen und wurden meist zur Wache eingeteilt.
Judi war super Happy mich wieder zu sehen und ging mir gar nicht mehr vom Arsch, jede Nacht schlief sie bei mir und weckte mich mit einem patscher ins Gesicht. Doch den einen Morgen wachte ich früher, als sie auf und schlich mich ins Badezimmer, als ich zurück kam, lag Judi verkehrtherum im Bett und streckte ihren Fuß unter Daryls Nase. Ich lächelte und schüttelte leicht den Kopf. Sofort musste ich an mein Zukunft's Kind denken und fuhr mit einer Hand zu meinem Bauch. Nur Es wird die Menschheit für immer retten können...
Nun ja, wie dem auch sei, die Beißer waren hier alle relativ normal, keiner war schneller als sonst. Vielleicht kam es schleichend, vielleicht auch nur vereinzelnd. Ich war mir sicher, dass nicht alle so sein können, so schnell...
Es war mal wieder Zeit Wasser zu holen und wie es das Schicksal wollte, fuhr ich mit. Es war eine ewig nervige Prozedur!
Merle, Michonne, Conners und ich. Merle stand wache, er konnte ja schlecht zwei Eimer mit einmal schleppen, so war er der langsamste. Das Wasser in den Tanks wird nicht mehr allzu lange reichen und wir müssten uns langsam nach etwas neuem umschauen.
Ich trug schon nun den, gefühlten Tausendsten Eimer wieder zurück ins Werk und stellte ihn unter den Hahn und drehte ihn auf, es plätscherte laut und hallte von den grauen, kalten Wänden wieder. Michonne kam rein und warf mir etwas zu, hektisch fing ich es auf, es war ein würziger Pfannkuchen mit Wurst, von Mom gemacht, sie verpflegte uns wo es nur ging, manchmal war es zu viel des Guten.
„Danke!" Sagte ich nett und biss hinein, es schmeckte gut und ich kaute genüsslich, bis mich ein kleines jauchzen aufhören ließ. Ich hörte auf zu kauen und blickte mich um.
„Was ist?" Fragte Michonne mit vollem Mund und schaute mir nach.
„Ich habe da was gehört..." Murmelte ich und biss ein weiteres Stück ab, verdammt war das lecker. Und doch hörte ich wieder etwas Hohes jauchzen, oder eher ein leises krächzen, schwer zu beschreiben was es war. Ich drehte den Hahn zu und schaute in die Richtung wo es herkam, zu den Treppen die zu den Generatoren führte. Ich zog mein Messer und ging darauf zu.
„Beißer?" Flüsterte Michonne, ich ging noch ein Schritt weiter und schaute in die dunklen Ecken.
„Keine Ahnung, ich glaube nicht..." Sagte ich leise und ging weiter, die Treppe rauf, ich biss nochmal ab und schaute weiter gründlich in jede Ecke, aber es war nichts zu sehen. Ich zuckte mit den Schultern und drehte mich wieder um und wollte gerade gehen bis ich wieder dieses piepsen hörte, jetzt war es ganz dicht und ich drehte mich dem hin und suchte nach der Ursache.
Und plötzlich blinkten mich zwei leuchtende Augen von unten an, kurz erschreckte ich mich und verschluckte mich fast. Doch ich konnte mich beruhigen, denn es fiepte wieder und ich erkannte was es war, eine kleine schwarze Katze!
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The Walking Dead - Jane
FanfictionKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
