Hausarrest

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Ich ging auf Alice zu und drückte die Winchester nach unten. „Du wolltest Überlebende finden! Hier hast schon mal einen." Sagte ich Sarkastisch zu ihr.

„Und wehe du tust ihr weh!" Flüsterte ich ihm zu und schenkte ihm einen bösen Blick.

Er hob eine Augenbraue an und widmete sich dem Rehkadaver. „Wo kann ich den hier ausnehmen?"

„Alice, zeig ihm die Küche, ich brauche kurz einen Moment."

Alice nickte und ging hinter die Lobby zur Küche. Ich ging nach oben und ging gleich zum Fenster, ich wollte Alice nicht beunruhigen wegen der Horde.

Ich sah sie kommen, sie hielten Kurs auf das Hotel, aber ich machte mir wenig sorgen darum, dass sie hier rein kommen könnten, es war ein hochgelegenes Hotel. Die Fenster im Untergeschoss waren Vergittert und unerreichbar für Beißer. Vorder und Hintertür waren fest verschlossen.

Dieser Typ! Man was war bloß los? Ich kann doch einen wild Fremden Kerl nicht einfach in unser noch sicheres Versteck bringen. Oder mit Alice allein lassen!

„ARGH!" Man ich musste sofort wieder runter zu den beiden. Schnell lief ich die Treppe runter durch die Lobby und in die Küche. Alice saß auf einem Alu Tisch und der Kerl stand etwas weiter abseits und zerschnitt das Reh in seine Einzelteile. Ich war erleichtert. Man weiß ja nie was für Leute sich rumtreiben.

„Deine Schwester ist viel netter als du, Jane!" Sagte er, mit einem lächeln auf den Lippen und betonte meinen Namen extra.

Ich ging zu Alice und fasste sie am Knie. „Alles in Ordnung?"

Sie nickte. „Ja, wieso?"

Ich lächelte sie an. „Wenn ich das Reh auseinander nehmen würde, hättest du schon gleich wieder gemeckert..."

Sie lächelte und kniff die Augen zusammen. „So wie du mit Messern umgehst, mache ich mir halt Sorgen!"

Widerwillig schaute ich verschämt zu dem Kerl rüber. Ich sah ganz genau dass er grinste und sich seinen Kommentar verkneifen musste.

Alice knuffte mir auf die Schulter. "Schau ihn nicht so Böse an, Daryl ist nett!"

„Daryl, also..." Sagte ich leise. „Kann schon sein." Ich versuchte gleichgültig zu wirken und musste wieder zu ihm schauen. Er erwischte mich dabei.

„He gib mir, nicht die Schuld, du hast nie nach meinem Namen gefragt..." Sagte er lässig.

„Alice? Kann ich dich kurz sprechen?" Fragte ich sie, mit einem Blick dem sie nicht widersprechen konnte. Sie nickte und sprang vom Tisch. Und folgte mir in die Lobby.

„Vertrau ihm nicht zu sehr." Begann ich. „Er hatte mich zur Begrüßung mit einer Waffe bedroht."

Alice schaute skeptisch. „Er hat mir bereits erzählt wie ihr euch begegnet seid. Er erzählte mir auch von der Horde die hier um das Hotel streift." Man hatte sie Nerven.

„Ok, hat er dir auch erzählt, dass ER das Gestern, mit seiner Gruppe, war?" Ich wollte nicht stacheln, aber es platzte einfach aus mir raus.

„WAS?" Sie riss die Augen auf und war perplex. Sie stürmte zurück in die Küche. Daryl zerlegte noch die letzten Teile und legte die in Verschiedene Schüsseln.

„Warum seid ihr Gestern einfach weiter gefahren? Ihr habt uns doch gesehen!" Fragte sie verzweifelt. Daryl legte das Messer weg und stöhnte. Alice reichte ihm einen kleinen Eimer Wasser in dem er sich die Hände vom Blut abspülte.

The Walking Dead - JaneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt