Test Objekt 434

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Klatsch nass fiel ich Alice in die Arme, ich hatte sie wirklich schrecklich vermisst. Alice erzählte mir was ihr wiederfahren war. Ich stellte sie als Dummkopf da, sie hätte nicht mit den Leuten mitgehen dürfen, sie hätte auf mich warten sollen, aber dies war jetzt egal. Ich hatte sie wieder. Sie patschte mir ein Handtuch auf den Kopf und rieb ihn mir.

„Alice, du glaubst gar nicht wie Glücklich ich bin!" Strahlte ich sie an.

„Ich bin Glücklich, dass du überlebt hast!" Sie strahlte zurück.

„Miss, wir sollen nun zurückkommen, der Doktor hat noch einiges mit Ihnen vor." Sagte einer der Soldaten.

„Was...aber ich bin doch gerade erst..." Er unterbrach mich schroff.

„Der Doktor will Sie jetzt sehen!" Sagte er und packte mich hart am Arm.

„Lass mich Los!" Schrie ich ihn an, sofort kam Daryl angelaufen und schubste ihn weg von mir.

„Lass sie gefälligst los, du Bastard!" Brüllte er den Soldaten an, und nahm mich hinter sich. Der Soldat richtete seine Waffe auf Daryl.

„Stopp! Was soll der scheiß!" Schrie ich und stellte mich vor Daryl

„Warum bedrohen sie meinen Freund!? Sind Sie noch ganz Dicht?" Keifte ich weiter.

„Der Doktor sagte nur 10 Minuten Freigang!" Sagte er streng.

„Freigang? Ich bin kein Gefangener! Bringt mich zum Doktor!" Forderte ich.

„Nein Jane!" Fuhr Daryl mich an.

„Daryl... Was soll ich denn machen? Ich will das auch nicht, aber es ist zu eurem Schutz!" Erklärte ich und drückte ihm sanft einen Kuss auf.

„Ich komme wieder!" Sagte ich, mit einen lächeln und umarmte Alice und ging mit den Soldaten mit. Im Gebäude angekommen führten mich die Soldaten in den Raum in dem ich aufgewacht war, der gleiche Arzt mit Glatze wartete auf mich.

„Sie sind spät dran! Wenn Sie noch einmal zu spät kommen, gestatte ich Ihnen nicht mehr raus zugehen!" Fuhr er mich an.

„Was? Wie können Sie nur!" Fuhr ich ihn an, er reagierte nicht.

„Setzten!" Befahl er.

„Warum sind Sie so?"

„Es geht ums Überleben! Und Sie sind der Schlüssel!" Gab er zu.

„Sie können mein Blut haben und forschen, aber warum soll ich nicht mehr raus dürfen! Was soll das?!" Ich verlangte eine Antwort.

„Sie müssen hier bleiben! Wir sind am Anfang der Forschung, es kann Jahre dauern bis wir etwas Brauchbares gefunden haben!" Erklärte er ruhig und kam mit einer leeren Spritze auf mich zu.

„Setzten Sie sich." Verlangte er wieder ruhig.

„Ich werde ihnen mein Blut geben, aber lassen Sie meine Freunde gehen!" Ich merkte wie Panic in mir hochkam.

„Sie können gehen wohin sie wollen, keiner der Soldaten wird sie aufhalten...

Aber du, du musst hier bleiben!" Sagte er und kam dichter zu mir. Ich entzog mich immer wieder seinen Armen.

„Miss Jane, wir können später noch darüber reden, nun halten Sie doch erstmal Still!" Jetzt war er wieder ganz Nett.

„Sie müssen mich gehen lassen!" Sagte ich eindringlich.

„Jane, wir lassen Sie gehen, Sie müssen aber mitspielen und keine Mätzchen!" Erklärte er überfreundlich. Es blieb mir nichts anderes übrig, ich hatte keine Waffen bei mir, und was könnten Messer gegen Maschinen Gewehre ausrichten. Ich war mir nicht sicher, was es nutzte, aber ich ergab mich meinem Schicksal und setzte mich.

The Walking Dead - JaneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt