Was soll ich tun?

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Meine Schwester? Ich konnte das nicht glauben! Ich würde mich doch erinnern, wenn sie es wirklich wäre! Und dieser Mann! Den kenne ich, ich sah ihn auf der Klippe, hatte er mich hinunter geworfen? Mein Kopf schwillte vor Fragen an. Ich musste weg von hier! So schnell meine Beine mich trugen versuchte ich weg zu laufen, mitten auf einem Feld blieb ich stehen und keuchte laut und brach zusammen. Ich sackte auf die Knie und hielt mir meinen Kopf fest, ich verspürte eine Hand auf meine Schulter.

„Was ist passiert?" Fragte Martock sanft.

„Ich... ich... weiß es nicht, es überkam mich! Ich habe Angst Martock!" Ich sah ihn verheult an und er hockte neben mich.

„Die Menschen kannten dich, sie nannten dich Jane." Sagte er und strich mir den Rücken runter. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Lange saßen wir da und ich überlegte was zu tun ist.

„Wichtig ist, dass du Vergangenheit kennst!" Forderte Nuta mich auf.

„Was soll ich denn machen?!" Es klang total verheult, obwohl ich meine Tränen verkniff.

„Hingehen und dann wieder mitkommen!" Sagte Nuta sanft, ich stöhnte auf.

„Nuta, ich weiß nicht was du meinst." Ich wusste es wirklich nicht, was er wollte.

„Du gehst da hin! Und sprechen mit Menschen und dann gehen wir zum Dorf!" Drückte er sich nun besser aus.

„Ich habe Erinnerungsfetzen, das mich dieser Mann, da im Wald... er stand an der Klippe, als..." Mir brach die Stimme weg. Doch sie verstanden was ich sagen wollte.

„Wenn er der Mann, dann wir töten ihn!" Sagte Nuta wieder Ernst.

„Frau sagte, du Schwester von ihr. Du musst wissen!" Martock zeigte auf mein Herz und ich wanderte mit meiner Hand dahin, ich fühlte rein gar nichts und schüttelte den Kopf.

„Komm, gehen hin!" Forderte Nuta nun Ernster und ging voran. Martock half mir auf und wir gingen wieder zurück. Im Wald war keiner mehr und wir gingen den Weg wieder zurück zu dem Gebäude, wir waren sicher wieder mehrere Stunden unterwegs. Vor dem Maisfeld blieb ich stehen, denn mein Kopf brannte wieder etwas und mein Atem ging schnell.

„Ruhig Singa! Wir nur reden mit Menschen!" Sagte Martock und schob mich weiter, ein Stamm was sonst nur im Kampf mit anderen Stämmen war, empfiehlt mir zu reden! Vor dem Tor standen wir nun und ich schaute Ängstlich zu jedem Fenster und versuchte Bewegungen zu erhaschen, doch ich sah nichts.

„Wir müssen rufen!" Schlussfolgerte Martock und stieß mich an und lächelte etwas, meine Hände zitterten und ich ballte sie zu Fäusten.

„HALLO?!" Schrie ich einfach und im nächsten Moment ging eine Gläserne Tür auf und eine junge Blonde Frau schaute heraus. Angewurzelt blieb sie stehen und schlug sich die Hand vor den Mund.

„Jane..." Trug der Wind zu uns rüber. War dies doch mein Name? Ich ging einen Schritt zurück, jeder Muskel in mir schrie ich solle weglaufen, doch Martock bekam es mit und hielt mich am Arm fest.

„Nicht weglaufen, reden!" Forderte er mich auf, jetzt kam das blonde Mädchen auf uns zu und öffnete das Tor, ich musterte sie. Sie wollte gerade dichter kommen, doch ich wich zurück.

„Nicht!" Fauchte ich fast, Martock hielt mich am Arm fest und zog mich rein. Ich sprach in ihrer Sprache, dass sie das Tor wieder verschließt und wir keine Möglichkeit zum fliehen hätten, doch Nuta sah es gelassen.

„Ich fasse es nicht, Jane, was ist mit dir passiert?" Wollte das blonde Mädchen wissen, doch ich konnte es nicht erklären und schüttelte leicht mit dem Kopf. Sie ging rein und wir folgten ihr, auch drinnen kam mir nichts wirklich bekannt vor.

The Walking Dead - JaneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt