I am alive!

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Wirre Lichter, bunte Gestallten... Tiere die sich aus buntem Licht formten... Wilde Gesänge, beißender Geruch und beängstigende Gesichter... Ich sah vieles, verstand nichts. Sie helfen mir, sie führen mich in ein Licht, das angenehmer nicht sein könnte...

Stechende Schmerzen ließen mich aufschrecken, alles war verschwommen und etwas Kühles lag auf meiner Stirn, das beim Aufrichten klatschend auf meinen Schoß fiel. Ich atmete hektisch und hielt mir meinen Kopf fest. Was war passiert? Diese Stechendens Schmerzen wollten einfach nicht verschwinden! Ich stöhnte laut auf, denn meine Rippen begannen zu stechen und die Luft wurde mir abgeschnürt.

„Scheiße!" Fluchte ich laut auf und bemerkte das jemand den Raum betrat, ich versuchte durch meine Augen zu schauen, doch es war alles verschwommen und irgendwie verschleiert.

„Ganz Ruhig kleine Singa!" Eine raue Weibliche Stimme flüsterte es mir zu und berührte mich an der Schulter, reflexartig zuckte ich weg und versuchte sie zu erkennen. Meine Augen spielten mir wohl Streiche! Ich sah eine halb Nackte, alte Frau vor mir, ich legte mich hin, es war zu viel. Sicher würde ich gleich aufwachen, in... wo eigentlich? Mir wurde schwarz vor Augen und war weggetreten...

„Bist du Wach?" Drang es mit einem Akzent zu mir. Wieder stach es in meinen Kopf, blieb aber dieses Mal liegen und legte meinen Kopf zur Seite. Ich erkannte eine Frau, sie war halb Nackt und war über und über mit schwarzen und weißen Federn geschmückt, sie hatte rote und schwarze Streifen im Gesicht und Holz Schmuck um den Hals und den Armen.

„Wo..." Ich krächzte es mehr und musste stark Husten, sie reichte mir eine Ton Tasse mit etwas braunen darin. Egal was es war, ich trank es und es schmeckte gar nicht mal Übel und es half gegen den Juckreiz im Hals. Ich gab sie ihr zurück und sah auf meine Arme, sie waren an einigen Stellen mit Blättern oder sowas abgebunden. Meine Finger wanderten unweigerlich zu den Blättern und die Frau ermahnte mich und hielt ihre Hand auf meine.

„Wo bin ich?" Hauchte ich ihr leise zu und sah ihr in ihre tiefen braunen Augen.

„In unserem Dorf." Sagte sie sanft und legte ein lächeln auf, erst jetzt sah ich mich um, es war ein kahler Raum, mit Astwände? Wände aus Ästen und Holz! Eine Feuerstelle war in der Mitte und glimmt vor sich her. Die Frau saß auf einem Hocker vor einem Holztisch und rührte etwas in einer Schüssel zusammen.

„Was für ein Dorf? Scheiße! Mein Kopf tut so weh!" Meine Hände schnellten an den Kopf und ich presste meine Augen zusammen. Plötzlich spürte ich ihre Hand an meinen Kopf.

„Ruhig kleine Singa! Ruhig, dir passiert nichts!" Sie tätschelte weiter meinen Kopf. Was ist hier los!? Ich wollte ihr meinen Namen sagen, das ich nicht Singa hieß, oder doch?

„Mein Name! Wer bin ich?!" Ich spürte ein brennen in meinem Kopf und es war unangenehm, was war das? Das ist doch nicht Normal?!

„Deinen Menschlichen Namen kenne ich nicht... Hier bist du Singa." Sagte sie Stolz und ihre Brust schwill etwas an.

„Menschlicher Name? Singa? Was soll das heißen?" Ich war verwirrt, ich konnte mich an nichts erinnern! Was war passiert?

„Singa, bedeutet bei euch, Löwin! Groß, mächtig und Stark! Du hättest sonst nie Überlebt! Dank der Geister, hast du es geschafft." Durch ihren Akzent hörten sich die Worte gewaltig an.

„Überlebt? Was ist passiert..." Hauchte ich und starrte sie fassungslos an.

„Die Männer waren jagen, sie haben dich gefunden und eine große Gruppe von Guhlen. Mittendrin warst du! Du hast ihnen mit bloßen Händen den Kopf abgerissen. Unsere Männer haben dich her gebracht, Maloku sagte du gekämpft wie Löwin!" Sie fuchtelte wild mit ihren Armen und umso mehr sie sich in die Geschichte steigerte, desto undeutlicher sprach sie.

The Walking Dead - JaneWo Geschichten leben. Entdecke jetzt