Die Tage zogen ins Land und es passierte rein gar nichts! Und es war toll. Das Leben normalisierte sich langsam und ich bemerkte das Merle nichts Böses vorhatte. Er war sichtlich glücklich seinen Bruder wieder zu haben und half mit wo er konnte, doch seine Sexistische Art und Weise hatte er nicht abgelegt und wir gerieten öfters aneinander.
Daryl verhielt sich merkwürdig mir, eigentlich allen gegenüber. Ich bekam kein Kuss mehr zwischen durch und auch nachts schlief er einfach nur neben mir. Ab und zu fragte er wie mein Tag war, meine Antwort fiel kurz aus. Auch wenn ich unter der Dusche war, und zwar mit voller Absicht, während er gerade im Zimmer war, störte er sich nicht daran und verließ es einfach. Lag es an mir, oder an seinem Bruder? Manchmal wurde ich eifersüchtig wenn ich Glenn und Maggie so rumturteln sah.
Alice hatte sich fest mit Carl befreundet und sie sind oft zusammen auf Wache gegangen. Beth hatte sich mit Martock angefreundet und passten oft gemeinsam auf Judi auf, sie liebte seine Geschichten, die von der Natur und der Freiheit, auch hörte ich ihm oft zu, wenn er sein Abendfeuer machte. Beth sang nun wieder, Maggie erzählte sie hatte seit Hershels Tod nicht mehr gesungen, ihre Stimme war so schön und beruhigend. Martock sang auch danach ein Lied seiner Heimat, ich wusste er vermisste es sehr.
Alle lauschten seiner fremden Sprache und schauten in das Feuer, oder auf die funkelnden Sterne. Ich hatte die Bilder im Kopf, die vom Ausblick von der Höhle, wie der Wind das Gras striegelte und es silbern glänzte...
„Singa! Martock!" Riss mich eine bekannte Stimme aus meinen Gedanken, erst war sie weit weg und keiner hörte sie, aber ich wusste das es keine Einbildung war! Ich stand auf und schaute zu den Mauern.
„Was ist Los?" Fragte Michonne, als sie es bemerkte und meinen verzerrten Gesichtsausdruck sah. Ich schnellte mit meinem Finger an den Mund und deutete, dass sie ruhig sein sollte.
„SINGA! MARTOCK!" Nun war die Stimme schon dichter und ein flaues Gefühl breitete sich in meinem Magen aus. Doch ich hatte mich nicht getäuscht, auch die Anderen hörten es und standen auf.
„DATANG DIA, SEGERA!!" Verdammte Scheiße! Das war definitiv Nuta! Wie von einer Tarantel gestochen lief ich los und stand schon vor dem Tor und wahrhaftig, es war Nuta und Zadu, sie waren Blutüberströmt und total aufgelöst. Ich sprang auf das Podest und sogleich über die Mauer und stand vor den Beiden.
„Singa! Das Dorf!" Keuchte er und schnaufte laut, doch hinter ihm sah ich ein kleines Rudel der Beisser. Bis jemand hier war und das Tor auf hatte, hätten sie uns erreicht. Ich zog mein Feldmesser und rannte auf die Beißer zu und stach einem nach dem Anderen in den Kopf und trat auf die Köpfe ein bis sie zerplatzten. Sogleich das ich fertig war, lief ich wieder zu den Ureinwohnern und schaute sie erschrocken an, sie sahen traurig aus, verdammt traurig! Nun wurde endlich das Tor geöffnet und wir konnten hinein gehen. In der Kantine angekommen setzten sich die Beiden erstmal und konnten aufatmen, erst jetzt sah man wie schrecklich sie eigentlich aussahen. Blut klebte an ihnen, auch frisches sowie Dreck und blaue Flecken zierten ihre Körper.
„Nuta, gigit?" Ich fragte ihn ob er gebissen wurde, aber er verneinte. Martock unterhielt sich weiter mit ihm, er war total aufgelöst und wusste nicht, wo er seinen Stammesbruder berühren konnte, ohne ihm wehzutun. Er fragte ihn was passiert sei, und er antwortete, doch ich verstand es nicht richtig, sie sprachen zu schnell. Doch an der Reaktion von Martock, konnte es nichts Gutes gewesen sein.
„Beißer?" Fragte ich nach und Martock schaute mich entsetzt an.
„Menschen..." Hauchte er.
„Sind sie noch dort? Was ist mit Artin? Was..." Stammelte ich bis Nuta mich unterbrach.
„Artin lebt noch, sie gefangen und schlagen und spucken auf uns!" Keuchte er, das reichte für mich. Ich ging schnell in die Küche und schnappte mir ein Rucksack packte etwas essen und trinken hinein und stellte ihn an die Tür.
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The Walking Dead - Jane
Fiksi PenggemarKlappentext: Was würdest du tun? Wenn die Welt, wie du sie kennst zu Ende ist... Jane und Alice machen diesen Horror durch, immer auf der suche nach Sicherheit. Zwischen Liebe und Tod, getrieben und verfolgt von Lebenden, sowie Untoten verschwindet...
