Ramon Ruíz
Endlich war das ganze Ding hinter mir und ich konnte wieder heim. Allein als ich mit diesem Wissen aufwachte, war es, als würde eine riesige Erleichterung durch meinen Körper strömen.
Das brachte mich auch schon viel besser aus dem Bett.
Ich stand auf, machte wieder ansehnlich und packte gleichzeitig auch schon die Sachen zusammen. Ich hatte bereits gestern Abend nach dem Besuch bei Dominic noch kurz am Flughafen angerufen und unserem Piloten gesagt, dass wir morgen fliegen werden. Ich will einfach nur noch so schnell wie möglich von hier weg und wieder nach Mexiko, wo ich nicht so armselig alleine im Bett liegen musste und die ganze Nacht Raphael und Olivia beim vögeln hören konnte.
Es störte mich eigentlich nur, dass sie es so hart trieben, dass ich schon öfters befürchte, dass sie gleich mit ihrem Kopf in der Wand stecken und bei mir im Zimmer sein würden. Noch dazu keimte gleichzeitig diese beschissene Eifersucht auf, die mir immer wieder zeigte, dass ich das gleiche auch mit Kate machen könnte, wäre ich nicht in verfickt San Diego wegen diesem Bastard Dorson, der ohnehin die ganze Nacht mit Nick und Renée saufte.
Ich konnte saufen, wirklich! Ich wusste nur auch, dass wie hier geschäftlich da waren. Außerdem würde ich mich niemals mit diesem scheißefressenden Nuttensohn von Dorson an einen Tisch setzen und mich gemütlich betrinken können.
Dieser blöde Bastard beschützte nur sich selbst und würde jedem ein Messer in den Rücken rammen, wenn es nur ein bisschen brenzlich wurde. Er war ein Verräter und eine Person, der man nicht vertrauen konnte. Noch dazu ist er kindisch, was man schon bei der Aktion mit Kate erkannt hatte.
Dafür konnte ich ihn übrigens immer noch köpfen, ebenso wie die kleinen schwanzlutscher Nick und Renée.
Uh...
Oder ich würde einfach Renée den Schwanz von Dorson reinrammen. Bei Dorson den Schwanz von Nick und bei Nick einen fünf bis sechs Zentimeter Buttplug reinstecken, der jedes mal einen Stromschlag abgab, wenn er sich dumm bewegte. Das einzige Problem an der Sache war dann nur, dass ich ihre Abendaktivitäten dann direkt vor Augen, unterstützt und sogar noch verbessert hätte mit dem Buttplug.
Also war das wohl doch so keine Gute Idee...
Egal. Renée war ein dummer Köter, der noch ewig brauchen würde um seine Scheiße wieder in die Tasche zu packen.
Seufzend lief ich aus meinem Zimmer, direkt die Treppenstufen hinunter, in die Küche, wo auch schon alle Gesichter waren, die ich auf gar keinen Fall sehen wollte.
Sofort flog Renées Kopf zu mir. "Ramady ist endlich wach!", kreischte er schon fast und schlug wie eine Frau öfters auf den Oberarm von Nick, der neben ihm saß und auf sein Handy fixiert war.
Wie ich diese Spitznamen doch hasste. Amy oder Ramady. Ich will überhaupt nicht wissen, was als nächstes kommen würde, wenn ich länger hier wäre.
Da gefiel mir Kates am liebsten...
Genervt verdrehte ich die Augen als auch schon die grinsenden Gesichter von Nick und dem verseuchten Hurensohn Dorson.
"Ei, ei, ei, was seh' ich da. Ein verliebtes Ehepaar!", sang Nick wie ein kleines Kind vor sich her und wackelte noch so beschissen mit seinem Kopf.
'Ei, ei, ei, was seh' ich da. Eine Faust in deinem Gesicht oh ja'
"Eine Sache, die deine Eltern nach deiner Geburt nicht mehr waren.", nuschelte ich und lief seufzend an der Theke vorbei und machte mir einen Kaffee.
"Ist unser liebe Amy heute nicht so gut gelaunt?", fragte Dorson provokant und streichelte mir dabei wie eine Frau leicht über die Schultern.
Sofort schlug ich seine Hand zornig weg und drehte mich geladen zu ihm um. "Wenn du dummer Bastard mich noch ein einziges Mal mit deinen wichsgriffel anlangst, brech' ich jeden Knochen in deiner Hand einzeln bevor ich sie dir alle einzeln abhacke, sie trockne und an deine beschissenen Kunden als Snack verfüttere.", drohte ich und lenkte meine Aufmerksamkeit dann auch schon wieder auf die dunkle Substanz die in meine weiße Tasse floss und mir einen wohligen Geruch in die Nase steigen ließ.
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You saved me
RomanceEin einfaches Mädchen wird eines Tages von Anhängern der Mafia entführt und sollte eigentlich für Geld wieder zurück gehen. Aber was ist, wenn die falsche Person entführt wurde? Textausschnitt: „Pack deine Sachen!", befahl er ruhig aber trotzdem so...
