You like what you see?

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   Das Wasser hatte verdammt gutgetan. Meine Energie war zurückgekommen und ich hatte einen klaren Kopf bekommen.

   Makeup legte ich keins mehr auf. Wenn ich in Jogginghose aufkreuzen sollte, konnte ich auch wie ein Penner aussehen. Passend dazu machte ich meine Haare in einen lockeren Dutt.

   Dann zog ich mir ein hellblaues Shirt und eine schwarze Jogginghose an.

   Da ich keine Ahnung hatte, wann Carlos mich abholen würde, fing ich an, meine Sachen für morgen bereitzulegen. Neben meinen Klamotten bereitete ich auch die Decke vor. Diese war nass und dreckig. Sie fand ihren Platz neben meinen Schuhen im Waschtisch und ich fing an den Dreck von ihr zu streichen. Als ich damit durch war, legte ich sie im ‚Wohnzimmer' über ein paar Stühle, damit sie trocknen konnte.

   Danach widmete ich mich meinen Schuhen. Bei denen reichte es nicht mehr, den Dreck nur abzustreifen. Ich machte das Wasser an und spülte sie ab. Dann wusch ich sie mit Duschgel. Gut, dass das nicht mein eigenes war, sondern das vom Hotel. Sollte ich auch Conditioner drauf machen? Wer weiß, vielleicht würden sie dann noch besser aussehen.

   Schnell verwarf ich diese Idee und lehnte die Schuhe zum Trocknen an die Marmorwand des Bads an.

   Dann klopfte es an der Tür.


   Auf dem Weg, um sie zu öffnen, schnappte ich mir mein Handy vom Bett und schaute nach, ob ich irgendwelche Nachrichten übersehen hatte. Immerhin war ich eine Stunde nicht am Handy gewesen. Doch da war nichts.

   Mit dem Handy in der Hand öffnete ich die Tür.

   Carlos stand vor mir. Er hatte noch immer sein Ferrari Shirt und eine blaue Jeans an.

   Verwirrt sah ich ihn an, wohingegen er mich anlächelte.

   Ich sagte nichts, sondern schaute ihn nur fragend an.

   Er hingegen nickte nur mit seinem Kopf in Richtung Flur. Er wollte, dass ich mit ihm komme.

   Ohne Worte hob ich meinen Zeigefinger und bedeutete ihm damit kurz zu warten. Dann ging ich zurück in mein Zimmer, zog mir Schuhe an und schnappte mir meine Zimmerkarte.

   Schnell trat ich zu Carlos auf den Flur und hoffte echt, dass er mich mit meinem Outfit nicht in die Pfanne hauen würde.

   Die Tür schloss sich hinter mir, doch anstatt nach rechts zum Aufzug zu gehen, ging Carlos nach links.

   Noch immer verwirrt blieb ich an meiner Zimmertür stehen und beobachtete ihn dabei, wie er sein Zimmer aufschloss. Als er bemerkte, dass ich ihm nicht hinterherlief, wendete er seinen Blick zu mir.

   Seine Tür öffnete sich automatisch und er bedeutete mir mit einer Fingerbewegung zu sich zu kommen.

   Wie ein Fisch am Angelhaken, welcher sich nicht wehren konnte, folgte ich seinen Anweisungen und kam zu ihm.

   Als ich direkt neben ihm stand, legte er seine Hand auf meinen Rücken und schob mich sanft in seine Suite.

   Da sie genauso aufgebaut war wie meine, ging ich sofort durch den kurzen Flur in den Raum. Ich stand gerade neben seinem Bett und wollte ihn fragen, was das alles sollte, da sah ich aus dem Augenwinkel etwas flackern.

   Langsam drehte ich mich zum Esstisch und ich erstarrte.

   Der weiße, lange Tisch war mit weißen Blumen, weißen, brennenden Kerzen und einer großen Flasche Sekt gedeckt. Verschiedene Gerichte erstreckten sich über die ganze Länge des Tischs und endeten an zwei leeren Tellern, die sich gegenüberstanden. Dazu flackerte auf dem Fernseher über der weißen Couch neben dem Esstisch ein Kaminfeuer.

A longer Bathroom Break - Carlos Sainz x OCGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt