I still want your hands up on my body...

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   Ich lief neben Matthin die Treppen runter zur Tanzfläche.

   „Willst du mit an die Bar kommen? Ich wollte uns ein paar Shots holen.", fragte er mich.

   Ich nickte. „Warum nicht?"

   Ohne Carlos und Jorge Bescheid zu sagen, drehten wir ab und gingen an den Rand der Fläche zur Bar. Diese war von sehr vielen Menschen belagert, doch Matthin kämpfte sich durch die Leute, bis er am Tresen stand. Dann holte er eine schwarze Kreditkarte raus und hielt sie in die Richtung einer der Barkeeperinnen, wodurch er sofort ihre Aufmerksamkeit bekam.

   Hinter den Barkeeperinnen war an der Wand ein gläsernes Regal angebracht, in dem bestimmt fünfzig verschiedene Flaschen Alkohol standen. Jede Flasche wurde mit einer anderen Farbe beleuchtet. Die Barkeeperinnen selbst hatten, genau wie die Mitarbeiterin von eben, nur schwarze Klamotten an.

   Eine der Damen kam zu uns und Matthin bestellte unsere Getränke. Was genau er bestellte hörte ich nicht. Danach drehte er sich zu mir und lächelte mich an.

   „Woher kennst du Carlos?" Fing er mit Smalltalk an. Zumindest dachte ich, dass es Smalltalk sein sollte. Sein Gesicht sah immer noch freundlich aus, doch ich erkannte den Ernst in seiner Stimme.

   „Lange Geschichte.", lachte ich und winkte einfach ab.

   Dann kam die Barkeeperin wieder. Doch statt vier Gläsern stellte sie nur zwei auf den Tisch.

   „Da fehlen noch zwei!", rief ich ihr entgegen und hielt zwei Finger hoch, doch Matthin schüttelte den Kopf.

   „Erstmal nur für uns beide.", erklärte er mir über die laute Musik hinweg.

   Ich hob meine Augenbrauen, als er mir eins der beiden Shotgläser hinhielt. Ich nahm es einfach an. Dann prostete Matthin mir zu und ich kippte mir die Flüssigkeit runter.

   „Bah, das ist ja Tequila!", rief ich entsetzt, als sich der Alkohol meinen Hals runterbrannte. Schrecklicher Geschmack.

   Matthin kippte seinen Drink ebenfalls weg, schüttelte sich kurz und lachte dann. „Gut oder?"

   Ich verzog den Mund. „Mehr oder weniger."

   Matthin hielt der Barkeeperin vier Finger hoch und deutete dann auf unsere leeren Gläser. Diese nickte nur und drehte sich um.

   „Erzähl es mir.", forderte Matthin mich freundlich auf.

   Ich drehte meinen Kopf zur Menge und suchte nach Carlos. Durfte ich es ihm erzählen? Bestimmt, oder? Sie waren doch Freunde. Ich fand ihn auf Anhieb nicht in der Menge, also drehte ich mich wieder zu Matthin und entschied mich die abgespeckte Variante zu erzählen.

   „Ich hab ihn in Zandvoort beim Rennen kennengelernt. Durch einen Zufall bin ich dann im Endeffekt in der Ferrari Hospitality gelandet, obwohl ich eigentlich nur Plätze für den Grandstand hatte.", fing ich an.

   „Du bist ein Fan?", überrascht und gleichzeitig besorgt musterte er mich von Kopf bis Fuß.

   Ich nickte. „So gesehen ja."

   Matthins Gesicht wurde härter und er sah mich kritisch an.

   Gerade, als es so aussah, als würde er noch etwas sagen wollen, wurde es jedoch schlagartig wieder weich und er sah an mir vorbei.

   Ehe ich es mich versah, legte sich ein schwerer Arm um meine Schultern.

   Ich drehte meinen Kopf und sah Carlos an, welcher sich rechts neben mich gestellt hatte. Sein ganzer Arm lag auf meinen Schultern, sodass er sehr nahe bei mir stand. Ich spürte die Wärme seines Körpers direkt neben mir.

A longer Bathroom Break - Carlos Sainz x OCGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt