„Hey Lexy. Ich kann gerade nicht. Ich rufe dich später zurück.", fiel ich mit der Tür ins Haus, bevor sie mich überhaupt begrüßen konnte.
Überrumpelt blinzelte sie mich an. „Okay?", war ihre Antwort.
„Redest du mit mir?", rief Carlos aus dem Badezimmer.
„Nein.", rief ich zurück.
„Du bist bei Carlos?"
Verdammt, Lexy hatte ihn also gehört.
Ich atmete kurz durch, bevor ich antwortete.
„Ja, bin ich." Der Kommentar von Julius schwebte noch immer in meinem Hinterkopf und ich wartete gespannt auf Lexys Reaktion.
Doch das, was jetzt kam, konnte man kaum eine Reaktion nennen.
„Achso, na dann lass ich euch mal alleine. Ruf mich an, wenn du wieder in deinem Zimmer bist."
Dann wurde der Bildschirm schwarz und sie hatte aufgelegt.
„Hä?"
Was war nur mit ihr los? Ich dachte wir hatten uns ausgesprochen? Doch jetzt fing sie wieder so an? Was soll das?
Carlos kam aus dem Bad und sah meinen verstörten Blick.
„Ist alles okay mit dir?" Vorsichtig kam er auf mich zu und blieb vor mir stehen.
Ich legte das Handy weg, stützte meinen Ellbogen auf mein Knie und legte mein Kinn auf meine Hand ab. Dann sah ich zu ihm hoch.
„Lexy ist wieder komisch. Seit sie mit ihrem neuen Freund zusammen ist, ist es, als hätte sie sich komplett verändert.", murmelte ich.
Carlos ließ sich neben mir auf die Couch sinken. Durch sein Gewicht senkte sich das Polster unter ihm, sodass ich mich ungewollt in seine Richtung lehnte.
Er sah das wohl als Aufforderung an, da er plötzlich einen Arm um meine Schultern legte und mich ein wenig an sich ranzog.
Da ich noch immer zu perplex von Lexys abrupter Reaktion war, konnte ich darüber nicht einmal überrascht sein und ließ es einfach zu.
Seine Fingerspitzen streiften die Haut an meiner Schulter und ein Schauer durchfuhr mich.
„Ist dir kalt?", fragte Carlos mich besorgt.
Mein Mund verzog sich zu einem kleinen Lächeln, was er aber nicht sehen konnte.
„Ein wenig." Das war nicht einmal gelogen. Die Uhrzeit, gepaart mit dem anstrengenden Tag und den zwei Gläsern Alkohol ließen mich tatsächlich ein wenig frösteln.
Sofort stand Carlos auf und ich sah ihm hinterher, wie er die zwei Stufen runter zum Schlafteil des Zimmers ging. Dort öffnete er den Kleiderschrank neben dem riesigen Bett und suchte nach etwas.
Wie lange er wohl schon in Belgien war? Für mich hatte es sich nicht gelohnt, meine Sachen in die Schränke zu räumen.
Carlos schloss die Türen wieder und kam mit einem Pulli wieder. Diesen streckte er mir entgegen, während er sich wieder neben mich setzte.
Mein Herz machte einen kleinen Hüpfer, als ich den weißen Pulli entgegen nahm.
„Danke." Ich schenkte ihm ein Lächeln.
Dann faltete ich den Pulli auseinander und stockte. Es war der weiße Ferrari Pullover, mit dem ich ihn schon auf so vielen Bildern gesehen hatte.
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A longer Bathroom Break - Carlos Sainz x OC
FanfictionDie 22-jährige Kiera verbringt mit ihrer Freundin ein Wochenende in Zandvoort, um sich den Traum zu erfüllen, einen Grand Prix live zu sehen. Das Wochenende läuft super, bis zwischen zwei Qualifying-Runden etwas Unvorhergesehenes geschieht. Durch ei...
