Es dauerte noch eine ganze Weile, bis Carlos entlassen wurde. Gefühlt jeder wollte sich bei ihm verabschieden und seine Hand schütteln. Verständlich. Wer wollte das nicht?
Dann endlich aber standen wir zusammen vor dem Restaurant.
Ich fröstelte ein wenig, trotzdessen ich meine Jacke anhatte. Anders als die anderen mussten wir nicht darauf warten, dass der Valet unseren Wagen vorfuhr, da er direkt vor uns stand. Stattdessen mussten wir darauf warten, dass uns der Schlüssel gegeben wurde.
„Wie war dein Abend?", fragte Carlos mich. Dabei stellte er sich näher zu mir und legte mir einen Arm über die Schulter.
Automatisch stellte ich mich näher zu ihm, sodass ich die Wärme seines Körpers spüren konnte.
„Gar nicht so schlecht. Aber jetzt ist mir kalt und ich bin müde.", gab ich zu.
„Kalt?" Sofort zog Carlos mich näher an sich und wie von selbst ergriff ich seine Hand, welche jetzt von meiner Schulter hing, und lehnte mich mit dem Kopf an seine Brust.
„Besser?", sprach er leise gegen meine Haare. „Besser.", antwortete ich und erlaubte es mir, meine Augen zu schließen.
Im Hintergrund hörte ich leise das Klicken der Auslöser der Kameras von den Fotografen, welche die ganze Zeit vor dem Restaurant auf uns gewartet hatten. Ich wurde immer besser darin sie auszublenden.
„Mr. Sainz, hier ist Ihr Schlüssel."
Ich wurde von dem Valet aus meiner gemütlichen Position geworfen, da Carlos seinen Arm von meiner Schulter nehmen musste, um den Schlüssel anzunehmen.
„Vielen Dank.", sagte er, als er ihn annahm.
Dann ging Carlos zur Beifahrertür und öffnete sie. Sollte ich etwa fahren? Ich war viel zu müde dafür.
Doch Carlos stand nur neben der offenen Tür und sah mich auffordernd an.
Oh! Ich verstand. Er hielt mir die Tür offen.
Kaputt trottete ich zum Wagen und lächelte Carlos an. „Danke." Dann ließ ich mich auf den Sitz fallen.
Auf der Fahrt nach Hause war ich eingeschlafen. Das beständige Brummen des Motors hat mich wie ein Schlaflied eingelullt und ich hatte meine Augen nicht mehr offen halten können.
Erst, als es plötzlich ruhig um mich herum wurde, öffnete ich meine Augen wieder.
„Bist du wach?", hörte ich Carlos flüstern.
Schlaftrunken sah ich mich um. Wir standen in meiner Straße, er hatte wieder am Straßenrand geparkt.
Dann sah ich zu Carlos. Die Straßenlaterne, unter der wir geparkt hatten, ließ ein sanftes Licht auf ihn fallen, in dem er besonders gut aussah. Er hatte sich schon abgeschnallt und in meine Richtung gedreht. Mit sanftem Gesichtsausdruck sah er mich an.
„Ja, mehr oder weniger wach.", bestätigte ich lächelnd.
Dann schnallte ich mich ab und streckte mich. Zumindest versuchte ich es. Meine Hände wurden durch den Dachhimmel und meine Beine durch das Armaturenbrett gestoppt.
„Lass uns reingehen.", schlug ich dann vor.
Carlos nickte und stieg aus.
Ich suchte zuerst meinen Haustürschlüssel in meiner Jackentasche, bevor ich ausstieg. Den Schlüssel hatte ich in der linken Hand und mit der rechten wollte ich die Autotür öffnen. Doch dazu kam es gar nicht, da Carlos mir von außen die Tür öffnete.
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A longer Bathroom Break - Carlos Sainz x OC
FanfictionDie 22-jährige Kiera verbringt mit ihrer Freundin ein Wochenende in Zandvoort, um sich den Traum zu erfüllen, einen Grand Prix live zu sehen. Das Wochenende läuft super, bis zwischen zwei Qualifying-Runden etwas Unvorhergesehenes geschieht. Durch ei...
