Meeting at the GCPD

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< Clarke P.o.V. >

11:50am, ich hatte noch zehn Minuten Zeit um den Test du beenden, doch alles, was ich wusste, hatte ich bereits aufgeschrieben. Demnach stand ich auf und gab Mrs Collins die Blätter.
Danach packte ich meine Sachen zusammen, hängte mir meine Tasche über die Schulter, verabschiedete mich und ging aus dem Raum. Auf den Fluren war im Moment niemand. Bei der Treppe kam mir nur kurz Mrs Prinston entgegen. Ich grüßte sie und ging weiter. Vor dem Gebäude setzte ich mich auf eine der Bänke und trank noch den Rest meines Kaffees aus.

< John P.o.V. >

"Woher weisst du, dass sie das ist?"
"Wir haben das beim Arzt testen lassen und heute ist das Ergebnis per Post gekommen"
"Weiss sie das?"
"Noch nicht"
"Wann hast du vor, es ihr zu sagen?"
"Wahrscheinlich morgen. Nehmen wir mal an, du bist auch der Meinung, dass sie 'normal' ist, würdest du dann dafür sorgen, dass die Infos über die Zeit im Asylum gelöscht werden?"
Jim überlegte eine gefühlte Ewigkeit, nickte aber. "Ja, ja ich denke, da lässt sich was machen.. Ist sonst noch etwas, worüber du mit mir reden willst?"
"Nein, im Moment nicht"
"Na dann ab an die Arbeit", sagte Jim lächelnd. "Morgen um zehn in meinem Büro?"
"Ja"

< Clarke P.o.V. >

Mittlerweile war es Nachmittag. Ich lag faul auf der Couch und starrte seit Stunden den Fernseher an. Erst guckte ich mir eine Dokumentation über ausländisches Essen an, aber ich bekam schnell Hunger und schaltete deshalb um. Im Moment lief eine Show mit verschiedenen Musikvideos. Ich summte im Takt der Musik ein bisschen mit.
Der ganze Nachmittag verlief sehr monoton. Abends kam John mit einer vollen Einkaufstüte zurück.
"Wie war der Test?"
"Joa, war ganz okay"
"Klingt ja nicht sehr begeistert"
"Es war gut"
Ich lächelte und stand auf. John ging in die Küche und stellte die Tüte auf der Theke ab. "Hast du heute Abend schon was vor?"
"Nein, warum fragst du?"
John holte eine DVD aus der Tüte und hielt sie mir vors Gesicht. Ich grinste.
"Leg schonmal die DVD ein"
Ich ging zum Fernseher und legte den Film ein. Danach setzte ich mich auf die Couch. John kam mit einer Schüssel voll Chips zu mir und setzte sich neben mich. Ich nahm mir sofort ein paar Chips. John startete den Film und lehnte sich zurück. Ich lehnte mich auch zurück und verfolgte den Film.
"Achja, was ich dir noch sagen wollte; morgen um zehn treffen wir uns mit Jim beim GCPD."
Ich seufzte leicht. "Ich bin mir immer noch nicht so sicher, ob das so eine gute Idee war, es ihm zu sagen"
"Vertrau mir, und Jim. Er wird dich schon nicht einbuchten.. Morgen musst du ihm dann erklären, wie es halt dazu kam, dass du mit dem Joker beim Parkhaus gesehen wurdest"
"Um zehn, oder?"
"Ja"

Der Film ging noch ein paar Minuten. Danach brachte ich die Schüssel in die Küche und John schaltete den Fernseher aus. Ich zog mich um und ging schlafen.

Am nächsten Morgen stand ich schon früh auf und aß etwas. Nach dem duschen zog ich mir neue Sachen an. Danach lockte ich meine Haare und zog mir meine Schuhe an. Es war ungefähr halb zehn. John sah ich nirgendwo in der Wohnung. In seinem Schlafzimmer war er auch nicht. Ich sah nochmal in der Küche nach und nahm mir einen Apfel. Danach ging ich zur Tür und fand eine Brief mit Klebeband daran befestigt. Ich nahm den Brief und öffnete ihn langsam. In dem Moment öffnete sich die Tür und John stand dort. Er sah zu mir. Ich nahm den Brief aus dem Umschlag und fing an zu lesen. Ich wusste gar nicht, was ich sagen sollte. Mir stand der Mund offen und langsam fing ich an zu grinsen. "Na, warum grinsten so?", fragte John sarkastisch.
"Das weisst du ganz genau!", meinte ich und umarmte ihn.
"Wollen wir los, Schwesterchen?"
"Klar", sagte ich und biss lächelnd am Apfel ab. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl nach unten und stiegen in Johns Auto ein. Nach fünf Minuten waren wir am GCPD. John parkte den Wagen und stieg aus. Ich stieg ebenfalls aus. Meinen Apfel hatte ich schon fast aufgegessen. Wir betraten das Gebäude und gingen zu einem der Schreibtische. Es schien Johns Arbeitsplatz zu sein. Dort nahm er eine Akte aus der obersten Schublade und ging zu einem anderen Polizisten. Ich blieb hier stehen und wartete. John ging weiter und unterhielt sich am Ende mit einer Frau. Es war die Frau, der ich damals den Brief gegeben hatte. John gab ihr die Akte und danach sah sie zu mir und lächelte. Ich lächelte zurück. Sie kam zu mir. "Hey, ich bin Miranda Pawlak. Du bist Johns Schwester?"
"Ja, ich heiße Clarke", sagte ich lächelnd.
"Freut mich, dich kennen zu lernen. Kannst mich ruhig Miranda oder Mira nennen"
"Danke"
"Klar doch. Ich muss jetzt wieder arbeiten. Bis bald"
"Bis bald", meinte ich noch und ging dann zu John. Zusammen gingen wir zu Jim Gordons Büro.
"John, ich bin nervös"
"Musst du nicht sein. Ich bin die ganze Zeit bei dir", sprach mir John gut zu, aber ich war nach wie vor nervös und das wurde nicht gerade besser als er an der Tür zum Büro klopfte.
Langsam öffnete sich die Tür und ein etwas älterer Mann mit braunen Haaren und einem Bart stand vor uns. Er sah erst zu John und danach zu mir. Ich lächelte unsicher ein bisschen.
"Hey, Jim", meinte John. Jim begrüßte ihn auch und ließ uns ins Büro. Wir setzten uns auf die Stühle vor dem Schreibtisch.

Whatever doesn't kill you simply makes you strangerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt