He's crazy

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Er drehte sich zu mir und neigte seinen Kopf nach links.
"Was willst du damit sagen?", fragte er.
"Och nichts..", antwortete ich grinsend.
Er kam langsam auf mich zu und drückte mein Kinn nach oben.
Ich hörte leise John durch das Telefon nach mir rufen.

"Du hältst dich wohl für ganz intelligent"

< John P.o.V. >

Mira sah mich fragend an. Ich schnappte mir einen Zettel.
'Orte sofort ihr Handy' schrieb ich darauf und zeigte ihn ihr. Sie stand auf und ging zu den Computern. Dort ortete sie Clarkes Handy.
Nebenbei gab sie mir ein Zeichen, dass ich dafür sorgen sollte, dass der Anruf nicht unterbrochen wurde.

"Wer ist da? Hallo?! Kann mich irgendjemand hören? Clarke?"
Niemand antwortete mir. Dennoch konnte ich hören, wie sich jemand unterhielt. Die eine Person war definitiv Clarke.

'Nimm deine Finger weg!'
'Sonst was? Was möchtest du denn sonst machen?'
'Fass mich nicht an!'
'Da hat wohl jemand Angst'
'Ich habe keine Angst vor dir!'
'Noch'
'Lass mich los!'

Ich sah besorgt zu Mira und drückte das Handy gegen meine Schulter.
"Ich hab's gleich. Halt sie noch ein bisschen hin", sagte sie und starrte auf den Bildschirm.

Ich nahm das Handy zurück an mein Ohr.
'Ich kann verstehen, warum ich hier bin, aber was willst du von Jill?'
'Neugier ist der Katze Tod. Der Spruch kommt dir doch bekannt vor, hm?'

"So..mein lieber John", sagte der Mann nun ins Telefon.
"Wer bist du und was machst du mit Clarke?"
"Ich? Ich mach nichts Schlimmes. Die liebe Clarke wird mir bei einem.. sagen wir Experiment helfen"
"Was für ein Experiment?"
Er lachte.
'John, er ist verrückt! Er wird mich töten! Hilf mi-", hörte ich Clarke rufen, doch es klang als würde ihr jemand den Mund zuhalten.

< Clarke P.o.V. >

Crane drückte mir seine Hand auf den Mund. Ich biss ihm wie bei Zsasz in den Finger. "Hört auf, mir andauernd den Mund zuzuhalten!", brüllte ich ihn an. Er schlug mir ins Gesicht. Ich schrie kurz, da es höllisch weh tat.
"Du stehst wohl auf Beißen, hm?", fragte er leicht lachend und setzte die Maske ab.

< John P.o.V. >

"Mira, bitte.."
"Ja, ja.. beruhig dich", meinte sie und tippte auf der Tastatur herum.
"Ich hab's"

Ich ging schnell zu ihr und sah auf den Bildschirm.
"Duke Street, 218. Zehn Minuten von hier. Ehemaliges Krankenhaus, steht seit zwanzig Jahren leer", sagte sie.

Whatever doesn't kill you simply makes you strangerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt