Ich versteckte mich kurz hinter einem Schrank und belauschte die zwei Männer.
"Und deshalb haben wir Masken. Mach dir keinen Kopf"
"Glaubst du echt, er wird uns bei der Sache berücksichtigen?", fragte er und lachte ein bisschen.
"Und die Masken bringen auch sicher was?"
"Hör auf zu nerven. Behalt nur die Menge unter Kontrolle"
"Was ist mit Batman und Robin?"
"Um die werden sich die anderen kümmern"
Sie gingen dicht an mir vorbei. Ich hielt die Luft an und versuchte so wenig Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen wie möglich.
Glücklicherweise blieb ich unentdeckt. Ich ging schnell weiter und entfernte mich von den Männern. Sie haben irgendwas über Masken gesagt. Wahrscheinlich geht's um irgendein Gas, och nee.. und ich hab nicht mal mein Handy hier um John bescheid zu sagen. Naja, ich hab gar nichts hier.
Ich atmete tief durch, jetzt ging das ja noch, und überlegte. Ich könnte die Lüftungsschächte irgendwie beschädigen, aber wie..? Nee, die Idee ist schlecht.
Aber irgendwo muss das Gas hin, heißt, er muss das erst in die Schächte bekommen.
Ich suchte schnell einen Weg aufs Dach. Und tatsächlich, Scarecrow war dort.. und Batman.
Ich beobachtete ihn, aber was mich wunderte war, dass ich nirgendwo Robin sehen konnte.
Batman war mit Scarecrow beschäftigte, was für mich sehr von Vorteil war.
Ich ging zu den Behältern mit dem Gas, welche in der Nähe der Lüftungsschächte standen. Ich entfernte die Schläuche und hielt die Luft an. Die Tonnen schob ich so weit es ging von den Schächten weg und wollte zurück zur Halle rennen, aber sehr gut ging das mit hohen Schuhen nicht.
"Nanana, wo willst du denn so schnell hin?" Jemand hielt mich am Arm fest und drückte mir ein Messer gegen den Rücken. Ich seufzte leise und fluchte innerlich vor mich hin.
Er lachte leise und zerrte mich den Gang entlang. Dabei nahm er meine beiden Hände hinter den Rücken.
"Was wird das, wenn's fertig ist?", fragte ich genervt.
"Och, bist 'ne ganz Mutige, hm?"
"Ich hab kein Schiss vor dir"
"Du weisst schon, was du gerade am Rücken hast?", fragte er sarkastisch und stich mir leicht in die Haut.
"Ja, und? Ich nütze dir gar nichts!"
"Du nützt uns mehr als du denkst"
Er zerrte mich zur Halle, in der die anderen Männer und Frauen waren. Ein Anderer schoss kurz danach zweimal in die Luft.
"Mal sehen, wie lange Batman braucht"
"Wer sagt denn, dass er allein hier ist!"
Ich sah zur Tür, an der Robin stand. Ich lächelte erleichtert ein bisschen.
Einige Männer gingen sofort auf ihn los, während ein Großteil der Gäste die Situation ausnutzte und das Gebäude verließen. Der Mann neben mir hatte immer noch das Messer an meinem Rücken. Ich versuchte kurz mich zu befreien, doch als er das mitbekam verstärkte er den Druck auf der Klinge.
"Geht nicht alle auf ihn los! Ihr macht ja alles falsch, was man nur falsch machen kann! Holt die Leute zurück!"
Zwei Männer rannten aus der Halle.
"Und du kommst jetzt mit", meinte er zu mir. Er brachte mich durch den Flur, doch weiter hinten sah ich Batman stehen.
"Keine falschen Bewegungen!", rief der Mann.
"Lass sie gehen!", befahl Batman und kam langsam auf uns zu.
"Wieso sollte ich?!" Er zitterte und verstärkte den Griff um meine Handgelenke.
"Was hast du vor? Sie wird euch bei eurem Plan nicht helfen"
"Unwichtig!"
"Lass sie gehen!", Batman war fast bei uns.
"Keinen Schritt weiter!" Der Mann wirkte sehr nervös.
Batman blieb stehen und machte irgendeine Kopfbewegung, die ich nicht zuordnen konnte.
Danach schien es, als würde der Mann von mir weggezogen werden. Dabei stach er mir das Messer bis zum Anschlag in den Rücken, woraufhin ich schmerzhaft aufschrie und zusammensackte. Batman fing mich kurz vorher noch auf. Das Letzte, was ich sah, war, dass Robin den Mann aufhielt.
DU LIEST GERADE
Whatever doesn't kill you simply makes you stranger
FanfictionDas Leben auf Gothams Straßen ist alles andere als einfach und sicher. Doch was passiert, wenn man auf eine Person trifft, die dieses Leben vollkommen auf den Kopf stellt? Genau das passiert Clarke, eine junge Taschendiebin, die eigentlich nur vers...
