What happened?

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"Du meintest, du hättest dir dieses Leben ausgesucht. Du hast dich also entschieden?"
Ich biss mir leicht auf die Unterlippe.
"Ja, ich glaube schon"
"Glauben ist nicht wissen"
"Ich.. ja, ich hab mich entschieden"
"Gut, ich könnte nämlich Unterstützung gebrauchen", sagte er grinsend.
"Wobei?"
"Bei vielem. Hör zu, es ist schon ziemlich spät. Wie wärs, wenn du mir deine Handynummer gibst und ich dich dann anrufe? So musst du mich nicht wieder quer durch die Stadt verfolgen"
"Ich hab dich nicht verfolgt", sagte ich während ich meine Nummer in seinem Handy abspeicherte.
"Das sagen sie alle"

..
Mittlerweile war es fast sechs Uhr morgens. Ich ging ins Schlafzimmer, zog die Vorhänge zu und legte mich ins Bett.
Es dauerte nicht lang bis ich einschlief.
..
Als ich aufwachte war es bereits später Nachmittag.
Eddie lag neben mir und schlief tief und fest. Ich stand vorsichtig und langsam auf, um ihn nicht zu wecken. Schließlich wusste ich nicht wie lange er bereits schlief.
Ich zog mir ein paar Sachen an und ging in die Küche. Dort machte ich die Kaffeemaschine an und nahm mein Handy.

"Machst du mir auch einen Kaffee?", hörte ich Eddie ein paar Minuten später fragen.
Ich sah zur Schlafzimmertür. Er stand an den Türrahmen gelehnt und lächelte mich an.
"Natürlich", meinte ich grinsend und ging zu ihm.

"Was ist denn mit dir passiert?", fragte ich und betrachtete geschockt seinen Oberkörper. Er war übersäht von blauen Flecken.
"Es ist nicht so schlimm wie es aussieht"
"Was ist passiert? Wer hat dir das angetan?"
"Ich wurde ein bisschen von Robin aufgehalten"
"Ein bisschen? Das sieht schlimm aus, als hätten zwanzig Männer auf dich eingeschlagen"
"Es war nicht nur er, auch ein paar Sicherheitsleute, er konnte mich aber nicht aufhalten"
"Was hattest du vor?"
"Ich hab ein paar Trophäen in der Stadt verteilt"
"Für Batman?"
"Ja"
"Was hat es mit diesen Trophäen auf sich?"
"Es sind kleine Rätsel für Batman und Robin. Damit teste ich die beiden ein bisschen, aber zur Ablenkung sind die Trophäen auch ganz praktisch"
"Und wieso wollte Robin dich aufhalten?"
"Ich war wahrscheinlich nur zur falschen Zeit am falschen Ort"
"Oder er hat dich verfolgt"
"Wieso sollte er das machen?"
"Weiß ich nicht.. Vielleicht steht er ja auf dich"
Eddie sah mich komisch an.
Ich fing an zu lachen und goss den Kaffee in die zwei Tassen, die ich bereits auf die Theke gestellt hatte.
"Wieso sollte er auf mich stehen?"
"Wieso denn nicht?"
Eddie grinste. "Ich würd das ein wenig.. eigenartig finden"
"Ein wenig?"
"Ein wenig dolle"
"Vielleicht macht es ihn ja an dich zu schlagen, manche stehen auf sowas", sagte ich und lachte.
"Klar, er hat mich verfolgt, weil er mir unbedingt den Hintern versohlen wollte" Er lachte und trank einen Schluck Kaffee.
"So wird es wohl gewesen sein", meinte ich. "Sollte ich lachen oder eifersüchtig sein?"
"Nun, ich bin nicht an einer Beziehung mit einem Mann interessiert, demnach musst du nicht eifersüchtig sein. Du bist die Einzige, die mir den Hintern versohlen darf", sagte er grinsend.
Ich fing an zu lachen und küsste ihn.

Whatever doesn't kill you simply makes you strangerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt