Ich schlief noch bis mittags und ging dann langsam ins Bad. Ich duschte schnell und zog mir eine Jogginghose und ein T-Shirt an. Meine Haare band ich locker zusammen und ging danach in die Küche. Ich hatte wahnsinnigen Hunger. Dort kochte ich mir schnell ein paar Nudeln und aß diese dann mit Ketchup und Käse.
Den Rest des Tages hing ich nur vorm Fernseher. Es lief nichts Besonderes, aber ich wusste nicht, was ich sonst machen sollte.
John saß nachmittags über ein paar Akten.
Am nächsten Morgen umarmte ich den Boden glücklicherweise nicht. Ich stand früh auf und ging duschen.
Ich ging in mein Zimmer und nahm mir meine Tasche. Diese stellte ich zur Tür und zog mir meine Schuhe an. John war schon vor einer halben Stunde zur Arbeit gefahren. Ich nahm meine Lederjacke, hängte mir meine Tasche über die Schulter und verließ das Haus. Schon den ganzen Morgen über konnte ich meine Gedanken nicht von der Schule wegbekommen. Ich hoffte sehr, dass ich den Test bestanden hatte. Schließlich hatte ich viel gelernt. Draußen war es heute sehr windig. Ich machte die Jacke zu und ging schnell zur Schule.
Vor dem Gebäude standen viele Jugendliche. Ich ging zum Sekretariat und klopfte an der Tür. Kurz danach bekam ich eine Antwort von Mrs Prinston und betrat den Raum.
"Guten Morgen, Clarke. Du bist sicherlich hier um dein Testergebnis zu erfahren?"
"Guten Morgen. Ja, das bin ich"
"Also..", sagte sie und ging zu einem Regal mit den ganzen Ordnern. Dort holte sie einen heraus und blätterte darin ein wenig herum. "Ah, da haben wir es ja"
Sie holte meinen Test heraus und gab ihn mir. "Willkommen in der 10a", sagte sie. Ich lächelte und sah mir das Testergebnis auf der Rückseite an. Ich hatte 78% richtig.
"Deine Schulbücher sind in deinem Spind. Hier ist dein Schlüssel", sagte sie und gab mir den besagten Schlüssel. "Als erstes werde ich dich zu deiner neuen Klasse bringen. Deine Schulbücher kannst du dir in der Pause holen. Wie du wahrscheinlich schon erwartet hast, sind hier Drogen, Zigaretten, Alkohol und Waffen verboten. Das Handy ist nur in den Pausen erlaubt und Essen ist im Unterricht nicht erwünscht"
Wir gingen die Haupttreppe hoch und einen langen Flur entlang. Hier war niemand außer uns. "Es hat bereits zum Unterricht geklingelt. In den ersten beiden Stunden hast du heute Mathe. Dein Stundenplan ist bei deinem Test dabei, aber das hast du wahrscheinlich schon bemerkt"
Wir blieben an einer hölzernen Tür stehen. Mrs Prinston klopfte und ging hinein. Ich ging ihr langsam hinterher. Alle Schüler starrten mich an. Dieser 'was will die denn hier?'-Blick.. ich hasste sowas.
"Ab heute habt ihr eine neue Mitschülerin. Ihr Name ist Clarke Spencer. Weiteres kann sie euch später noch erzählen. Bitte entschuldigen Sie die Störung Mrs Evans."
"Das ist kein Problem", antwortete sie und ging zu mir. Sie reichte mir die Hand. "Hallo, Clarke. Ich bin Mrs Evans, deine Klassenlehrerin. Ich werde dich in Mathe, Geschichte und Erdkunde unterrichten. Erzähl uns doch kurz ein wenig von dir"
"Ähm okay, ich heiße Clarke und bin siebzehn Jahre alt. Ich mache gern Sport und.. ich rede nicht viel."
"Gut, setz dich bitte nach dort hinten neben Luke"
Ich ging an den Tischen vorbei und setzte mich auf den Stuhl neben Luke.
Mrs Evans fuhr mit dem Unterricht fort und schrieb einige Aufgaben an die Tafel. Ich war schon recht früh fertig, da es nicht schwer war, und lehnte mich zurück.
"Hey, ich bin Luke"
Ich sah kurz zu ihm und dann wieder nach vorn. "Clarke"
"Wie gehts dir?"
"Naja, wir haben Mathe.. also der Situation entsprechend gut"
Luke lachte ein bisschen und rechnete an seinen Aufgaben weiter. Ich nahm mir meinen Stundenplan vor und guckte nach, was wir nach Mathe hatten - Chemie. Ich seufzte und legte den Plan in meinen Block.
Wir kontrollierten noch die Aufgaben und dann war die erste Stunde auch schon vorbei. Ich stand auf und verließ den Raum um zu den Schließfächern zu gehen. Unterwegs holte ich mir meinen Stundenplan aus der Tasche. Ich schloss meinen Spind auf und sah viele Bücher darin liegen. Ich guckte, welche Unterrichtsfächer ich heute noch hatte und nahm mir die entsprechenden Bücher. Diese packte ich in meine Tasche und schloss den Spind. Direkt daneben stand ein Junge mit schwarzen kurzen Haaren, einer schwarzen Jeans und einem rotkarierten Hemd. "Hey", sagte er.
"Hi"
"Du bist Clarke, richtig?"
"Ja, und du bist?"
"Gale"
"Schön", meinte ich und ging zum Klassenraum zurück. Ich hatte keinen Bock auf ein Gespräch mit einem Macho. Ich setzte mich auf meinen Platz und zog meine Jacke aus. Diese hängte ich über meinen Stuhl und lehnte mich zurück, bis der Unterricht weiter ging.
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Whatever doesn't kill you simply makes you stranger
FanfictionDas Leben auf Gothams Straßen ist alles andere als einfach und sicher. Doch was passiert, wenn man auf eine Person trifft, die dieses Leben vollkommen auf den Kopf stellt? Genau das passiert Clarke, eine junge Taschendiebin, die eigentlich nur vers...
