"Wehr nicht nur ab, greif an!"
Ich schlug nun auch und versuchte, gleichzeitig seine Angriffe abzuwehren.
Langsam kam ich nicht mehr mit und wich den meisten seiner Schläge nur noch aus.
Kurz danach zog er mir mit einem seiner Füße ein Bein weg und ich verlor das Gleichgewicht.
Ich fiel auf den Boden.
Miles drückte meine Hände an den Seiten auf den Boden und legte sich über mich.
"So, was machst du jetzt?", fragte er und lächelte ein wenig.
"Was kann ich denn machen? Mehr als meine Beine kann ich nicht bewegen"
Er lächelte. "Jap, mehr kannst du nicht machen. In dieser Situation wäre es klug, wenn du laut schreist, herumzappelst und dem Typen in die Weichteile trittst.. was du jetzt aber nicht machst"
"Dann geh von mir runter"
"Wieso? Gefällt's dir etwa nicht?", fragte er und grinste.
"Geh runter", wiederholte ich langsam.
"Hm.. mir ist grad nicht danach"
Ich versuchte ihn von mir runter zu drücken, was jedoch nicht ganz funktionierte, da er meine Hände auf den Boden drückte.
"Man, nehmt euch 'n Zimmer, Miles!"
Er sah zum Eingang und lächelte. Dabei ließ er meine Handgelenke los. Ich drückte ihn von mir weg und stand schnell auf.
"Was machst du denn schon hier?", fragte Miles und begrüßte den Mann mit einem Handschlag.
"Hatte Nachtschicht und wollte noch nicht nachhause. Hey, ist das nicht die Kleine vom Joker?"
"Ähm.. ja", sagte Miles und guckte leicht verwirrt.
"Bin ich denn schon so bekannt?", fragte ich lächelnd und zugleich auch ein wenig überrascht.
"Ja, stimmt es, dass du zweimal aus Arkham geflohen bist?"
Ich nickte. "Ich hatte aber Hilfe"
"Trotzdem ziemlich cool" Er öffnete seine Tasche und holte zwei Boxhandschuhe heraus. Damit ging er ein paar Meter von uns weg, zu den Boxsäcken, und fing an zu trainieren.
Ich nahm mein Handy und sah kurz auf die Uhr. Es war schon fast vier Uhr morgens.
Ich entschied mich dazu, jetzt erst mal nachhause zu gehen.
Ich schnappte mir meine Sachen und ging nach draußen.
Dort öffnete ich den Chat mit Eddie und schrieb ihm eine Nachricht.
'Bin in einer halben Stunde zuhause, ich liebe dich :*'
Danach packte ich das Telefon wieder weg und ging die dunkle Straße entlang.
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Whatever doesn't kill you simply makes you stranger
FanfictionDas Leben auf Gothams Straßen ist alles andere als einfach und sicher. Doch was passiert, wenn man auf eine Person trifft, die dieses Leben vollkommen auf den Kopf stellt? Genau das passiert Clarke, eine junge Taschendiebin, die eigentlich nur vers...
