You're not at school

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Ich schloss meine Augen und lehnte mich an seine Brust. Eddie legte seine Hand auf meinen Bauch.
"Möchtest du morgen Abend mit mir essen gehen?"
Ich grinste und drehte mich zu ihm.
"Das würde ich sehr gerne"
Er küsste mich und legte sich langsam hin.
Ich lag daraufhin in seinen Armen, und wir sahen uns die Sterne an.
Nach ein paar Minuten machte sich mein Handy bemerkbar. Ich hatte eine Nachricht von John bekommen.
'Wo bist du? Ich hab gesagt, du sollst zuhause bleiben!'
Ich stöhnte genervt und antwortete.
'Und ich hab gesagt, dass du dich nicht so sehr hineinsteigern sollst! Ich hab schon weitaus mehr überlebt und mal ganz ehrlich: In Gotham könnte immer irgendwo eine Bombe hochgehen!'

Ich legte mein Handy zur Seite und kuschelte mich wieder an Eddie.
"Was ist denn los?"
"Mein Bruder nervt. Angeblich sind Anschläge in Gotham geplant, und er meint, ich sollte solange zuhause bleiben. In Gotham sind doch immer irgendwo Anschläge geplant"
"Er macht sich Sorgen um dich"
"Er übertreibt"
Ich nahm mein Handy wieder in die Hand.

'Komm sofort nachhause!'
'Ähm.. nein'
'Doch'
'Bring mich doch dazu! John, du musst dir keine Sorgen machen! Vertrau mir einfach'

"Es ist glaub ich besser, wenn wir zu dir gehen. Wenn mein Bruder uns beziehungsweise mich hier sieht, tickt er aus.."

..
Eddie und ich fuhren zu ihm.
"Komm mit", sagte er und ging zu einer Glastür, die in einen Garten führte. Ich ging ihm nach und sah mich um.
"Warte kurz hier"
Er ging ins Haus und kam nach einer Minute wieder zu mir. Mit sich hatte er drei Decken und einige Kissen. Das alles legte er auf den Boden und lächelte.
Wir legten uns beide auf die Decke und kuschelten. Er nahm die anderen zwei Decken und legte sie über uns. Nach ein paar Stunden schlief ich schließlich ein.

< John P.o.V. >

"Ach John, beruhig dich"
"Nein, ich kann mich nicht beruhigen! Clarke ist irgendwo da draußen und es könnte jederzeit eine Bombe hochgehen!"
"Genau, jederzeit. In Gotham könnte jederzeit eine Bombe hochgehen. Ich kann verstehen, dass du dir Sorgen um Clarke machst, aber sie ist fast erwachsen"
"Aber nur fast!"
Mira seufzte und stand auf. Sie ging in die Küche und holte sich noch ein Glas Wasser.
"John, Clarke weiss schon, was sie macht. Ich wette, sie ist gerade an einem sicheren Ort und du macht dir sinnlos so viele Gedanken"
"Wo in Gotham außer hier sollte es denn für sie nachts sicher sein?"
"Keine Ahnung.. Hat sie 'nen Freund?"
Ich blieb für einen Moment still.

"Ja, sie hat einen Freund"
"Wahrscheinlich ist sie dort. John, mach dir keine Sorgen"
Ich seufzte und lehnte mich zurück.

"Ich muss wissen, ob sie wirklich da ist. Wenn ihr etwas passiert, würde ich mir das nie verzeihen"
"Das ist vielleicht keine gute Idee", meinte Mira und versuchte, sich ein Grinsen zu verkneifen.
"Wieso?"
"Ähm, egal..wüsstest du überhaupt, wo er wohnt?"
"Nein.. aber was meinst du damit, dass es keine gute Idee sein könnte?"
"Überleg mal. Es ist Nacht und sie ist bei ihrem Freund. Themawechsel. Hast du schon was Neues beim Fall mit dem Brand in der Fabrik rausgefunden?"
"Ähm.. nicht viel. Ich weiss nur, wer der Mann war"
"Achja?"
"Ja, es war der Mann, wegen dem Clarke im Koma lag"
"Meinst du es war Rache?"
"Weiss ich nicht. Ist möglich, kann aber auch Zufall sein"
"John, du klingst komisch. Ist irgendwas?"
"Nein, was soll denn sein?"
"Das wüsste ich gerne.."

< Clarke P.o.V. >

"Guten Morgen, Liebling"
Ich grinste und streckte mich. "Guten Morgen. Wie lang bist du schon wach?"
"Weiss ich nicht genau, vielleicht eine halbe Stunde.. Du siehst so süß aus, wenn du schläfst", meinte er lächelnd und zog mich näher zu ihm.
"Du hast mich die ganze Zeit über beobachtet?"
"Ja", sagte er und küsste mich.

Ich griff kurz nach meinem Handy um auf die Uhr zu schauen.
Es war schon fast um zehn.
"Müsstest du nicht zur Schule?", fragte Eddie und sah mich erwartungsvoll an.
"Jetzt brauch ich auch nicht mehr losfahren" Ich lachte ein bisschen und legte das Handy weg.

"Ich könnte dich hinfahren", meinte er grinsend.
"Du könntest es aber auch lassen", lehnte ich ab.
"Ne ne ne.. wenn das dein Bruder erfährt..", sagte er sarkastisch.
"Wird er nicht. Ich sag einfach, ich wär dort gewesen"
"Was soll ich nur mit dir machen..?"
Ich grinste und küsste ihn.

..

"Ernsthaft, John? Zehn verpasste Anrufe?"
Ich stand in der Küche, trank Kaffee und telefonierte mit meinem Bruder, da er mehrmals angerufen hatte.
"Ja, wo bist du?"
"Es ist fast zwölf. Ich bin in der Schule"
"Achja?"
"Ja"
"Ohne Bücher?"
"Wir brauchen heute keine Bücher"
"Clarke, mach nichts Dummes"
"Ich mach nichts Dummes"

Eddie kam zu mir und umarmte mich von hinten woraufhin ich lächeln musste.
"Du verstehst das vielleicht nicht, aber ich mach mir sehr große Sorgen um dich"
"Ich verstehe das, aber du kannst mich nicht zuhause einsperren, nur weil irgendwo 'ne Bombe hochgeht"
"Ich wollte dich nicht einsperren"
"Hast du sinngemäß aber"
"Clarke, ich weiss genau, dass du gerade nicht in der Schule bist. Komm bitte nachhause"
"Ich komm jetzt nicht nachhause. Nachher vielleicht, aber nicht jetzt"

John seufzte und legte auf.
Ich drehte mich um und drückte meinem Schatz einen Kuss auf den Mund.

Whatever doesn't kill you simply makes you strangerWo Geschichten leben. Entdecke jetzt