♦ Benjamin ♦
Ihr Duft ist betörend, hypnotisierend und ich beobachte fasziniert ihre Reaktion. Wie sie ihren Kopf neigt, sie sich mir mit einem kleinen Spalt breit geöffneten Lippen anbietet. Alleine dieser Anblick macht mich hart, weckt niedere Triebe in mir die verlangen, sie mir zu packen und mit gespreizten Beinen auf den Tisch zu setzen. In ihre seidigen Haare zu greifen, um ihren Kopf zurückzuziehen und ihren Hals mit Küssen zu überziehen, mit Bissen zu necken. Die Vorstellung davon, wie ich ihren Körper erkunde, sie koste und wie sie vor Lust unter meinen Berührungen aufstöhnt, treibt mich in den Wahnsinn. Diese Bilder haben sich so sehr in meinem Kopf eingenistet, dass ich in jeder freien Minute diesen Film vor mir abspiele. Vielleicht hat Diego doch Recht und ich bin besessen von ihr. Von ihrem Körper, ihrer Haut, ihrem Duft. Vielleicht ist es auch lediglich mein geweckter Jagdtrieb, weil ich weiß, dass sie sich gegen mich wehrt.
Doch jetzt hat sie aufgehört sich zu wehren. Sie will das. Sie will mich und ich koste diesen Augenblick in vollen Zügen aus. Genieße meinen Triumpf der in Form von Genugtuung und Adrenalin durch meine Venen rauscht und mich beflügelt. Meine Hand auf ihrem Steißbein rutscht ein paar Millimeter tiefer, zieht sie näher an mich heran, und ich umschließe fest ihren Nacken, sodass ich sie unter Kontrolle halten kann.
Bestimmend küsse ich sie, presse unsere Lippen so fest aufeinander, dass es schon beinahe schmerzt. In meinem Innersten geht ein Feuerwerk hoch und die Hitze dieser einfachen Berührung scheint jedes Molekül in meinem Körper zu befeuern sodass ich nicht mehr weiß wo oben und unten ist. Mit der Zunge fahre ich über ihre Lippe, knabbere neckend daran und nutze den Moment als sie leise seufzt, um ihren Mund vollständig zu erobern. Unsere Zungen spielen miteinander, meine Hände gehen wie von selbst auf Wanderschaft und streifen über ihre Wirbelsäule, ihre Taille und schließlich finden sie die perfekte Rundung ihres Hinterns. Ein seltsames Gefühl der Vollständigkeit beschleicht mich und ich versuche es schnellstmöglich zu verdrängen, indem ich sie nach hinten dränge, um genau das zu tun, was ich mir ausgemalt habe. Mit einem Ruck setze ich sie auf den Tisch, trete zwischen ihre Beine und umschließe ihr Gesicht. Küsse sie noch inniger, noch besitzergreifender. Alles in mir zehrt sich danach sie voll und ganz zu besitzen, sie zu markieren, zu meinem Eigentum zu machen. Ich will alles von ihr, was sie mir zu geben gedenkt. Ihr Geschmack lässt meinen Kopf schwirren, bringt die Hitze in mir zum Überkochen und ich stöhne auf, als ich mit den Händen ihre Brust umfasse. Ihr Wimmern lässt meinen Schwanz noch steifer werden.
Unter dem dünnen Stoff des Kleides spüre ich deutlich, wie sich ihr Nippel aufstellt und sie zittert, als ich sanft ihren Vorhof umfahre. Ich löse mich von ihren Lippen, küsse ihren Kiefer entlang und ziehe die dünne Haut über ihrer pochenden Halsschlagader zwischen meine Zähne. Sie stöhnt, ein süßer Laut, der mir direkt in die Lenden fährt und ich verfolge mit einem Grinsen, wie sich Gänsehaut unter meiner Hand bildet, die ich auf ihrem Knie abgelegt habe. Langsam wandere ich nach oben, Millimeter für Millimeter, wenn es selbst mich all meine Willenskraft kostet, nicht möglichst schnell an mein Ziel zu gelangen. Ich will es genießen, ausreizen und mich an jedem Stück meiner Eroberung weiden. Fuck, vom ersten Augenblick an wollte ich sie, windend und schreiend unter mir, und es nun zu haben fühlt sich an, als hätte ich eine Line Koks gezogen. Zufriedenheit, Glück. In meinem Bauch hat sich ein angenehm warmer Knoten gebildet, der bis hinauf in meine Brust ausstrahlt und mit jeder Berührung auf ihrer zarten Haut wird er heißer.
Meine Zunge liebkost die Ansätze ihrer Brüste, die sich unter ihren schweren Atemzügen hektisch heben und senken und ich sauge fest an ihrem Schlüsselbein, als meine Finger sich unter dem Saum dieses verflucht heißen Kleides vorarbeiten. Durch ihren Körper geht ein Ruck, sie zischt leise und da ich noch immer so gefangen im Dunst meiner Erregung bin, braucht es einen Moment zu begreifen, dass sie mich mit ihren kleinen Händen nach hinten schiebt. Hektisch springt sie auf, als sie genug Abstand zwischen uns gebracht hat, ihre Hand bedeckt ihren Mund und sie starrt stur auf ihre Füße. „I-ich kann das nicht", stammelt sie.
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Afraid of you
Mystery / ThrillerKolumbien. Gefangen bei einem der einflussreichsten Männer des Landes. Und es gibt kein Entkommen. "Auch er sieht mir direkt in die Augen. Er verzieht keine Miene. Kalt, wie die Farbe seiner Augen. Hart, wie die Muskeln an seinem Körper...
