Fifty-Eight. Passion*

23.7K 753 82
                                        


♦ Emily ♦

Ich bin so hypnotisiert von seinen köstlichen Küssen, dass ich erst mitbekomme wo wir uns befinden, als die Tür mit einem lauten Knall hinter uns zufällt und ich kurz darauf die weiche Matratze von Bens Bett unter meinem Rücken spüre. Aus dem Augenwinkel erkenne ich noch, wie sich Peewee vor dem Bett auf den Boden legt, bevor sich Bens Gesicht vor meines schiebt. Bestimmend schnappt er sich meine Hände, presst sie neben meinen Kopf und nach einem kurzen Blick in meine Augen, presst er erneut seine Lippen auf meine. Seine Bartstoppeln schaben über meine Haut, als er sich meinen Kiefer entlangküsst und verschaffen mir eine angenehme Gänsehaut. Von all den Empfindungen überwältigt, recke ich meinen Kopf zur Seite, biete ihm meinen Hals dar, den er mit seinen weichen Lippen verwöhnt, mit seinen Zähnen daran knabbert. Jede einzelne seiner Berührungen scheint meine Leidenschaft immer weiter zu entfachen und schürt das Feuer in meinem Unterleib, das mich schier um den Verstand bringt. Ich kann mich nicht erinnern, jemals so empfunden zu haben. Jemals von meinem Körper so geleitet worden zu sein, der kein anderes Ziel mehr kennt, als Bens glühend heiße Haut auf meiner zu spüren.

Er löst sich von meinen Händen, kniet sich zwischen meine gespreizten Beine und zieht mich hektisch an meinem Rücken nach oben, um mich von meinem Top zu befreien. Meine Unsicherheit kehrt zurück, als seine Nähe verschwindet, ich wieder liege und seinen glühenden Blicken schutzlos ausgeliefert bin. Seine Augen bohren sich in jeden Millimeter meiner nackten Haut und nun bin ich umso glücklicher, dass lediglich das Licht durch die offene Badezimmertür scheint und den Raum nur schwach beleuchtet.

„Wunderschön", redet er vor sich hin und ich stoße schwer Luft aus meinen Lungen, als er seinen Kopf herabsenkt und seine Lippen wieder auf die reizvolle Stelle unter meinem Ohr legt.

Seine Zunge malt Kreise bis hinab zu meinem Schlüsselbein, er küsst zärtlich die Wölbungen meiner Brüste, deren Brustwarzen sich hart zusammengezogen haben. „So weich."

Fast schon zaghaft umfasst er meine rechte Brust mit seiner großen Hand, während er links die Schale meines BHs nach unten zieht. Ein kühler Luftzug streift über meinen zusammengezogenen Nippel und ich keuche, als er leicht dagegen bläst, bevor er seinen Mund um ihn schließt. Es fühlt sich an, als würde eine Verbindung von dieser Stelle bis zwischen meine Beine entstehen. Ein elektrischer Schlag fährt direkt in meine Mitte, während er vorsichtig seine Zähne benutzt und an der empfindlichen Körperstelle saugt. Das ist der pure Wahnsinn!

Gierig nach mehr wölbe ich meinen Rücken, kralle meine Hände in sein Haar und genieße das Prickeln meiner Fingerspitzen, als sie durch seine seidigen Strähnen gleiten. Ben brummt leise und schickt mit der Vibration seiner Lippen weitere kleine Stromstöße durch meinen Körper, ehe er von meiner Brust ablässt und meinen Mund sucht. Der Kuss ist hungrig, stürmisch und gedankenraubend.

Plötzlich spüre ich einen Finger am Bund meiner Shorts und zucke unbeabsichtigt zusammen, was Ben dazu veranlasst unseren Kuss zu unterbrechen. Unter der schwachen Beleuchtung wirken seine Augen wie die endlosen Tiefen des Ozeans, in denen man sich so leicht verlieren kann. „Ich tue nichts, was du nicht willst, Darling", haucht er. Ich nicke kaum merklich, unfähig ihm zu wiedersprechen, unfähig, ihm nicht zu glauben.

Seine Gesichtszüge sind sanfter denn je und die Zuneigung in seinen Augen lässt mich unter ihm schmelzen wie Schokolade in der Sonne.

Sein Fokus liegt einzig und alleine auf mir, als er den Knopf meiner Hose löst und den Bund hinunterzieht. Er hält meinen Blick gefangen, rutscht unterdessen auf der Matratze nach hinten und zieht mir das Stück Stoff von den Beinen. Mein Mund ist staubtrocken, als er beginnt sein Hemd aufzuknöpfen und seinen muskulösen, gebräunten Oberkörper freizulegen. Seine Haut sieht samtig weich aus und lediglich eine feine Linie schwarzer Härchen führt von seinem Bauchnabel, vorbei an einem perfekten V an seinen Hüftknochen, hinab in den Bund seiner Anzughose. Er ist perfekt trainiert, sportlich ohne bullig zu wirken.

Afraid of youWo Geschichten leben. Entdecke jetzt