♦ Benjamin ♦
Emilys Orgasmus, ihr verschleierter Blick und ihr bebender Körper in meinen Armen, bringen mich fast dazu, wie ein Teenager in meiner gottverdammten Hose zu kommen. Sie ist so unglaublich schön. So unfassbar heiß und erotisch. Und sie hat vermutlich keinen blassen Schimmer wie sehr sie mich anmacht. Ich wusste schon immer, dass in ihr Hingabe und Lust schlummern, doch von diesem Anblick, dieser Leidenschaft, habe ich noch nicht einmal zu träumen gewagt. Sie ist so beschissen perfekt für mich.
Langsam ziehe ich meine Hand aus ihrer Hose und kann nicht wiederstehen, ihre Nässe von meinen Fingern zu lecken, ohne auch nur eine Sekunde ihren Blick loszulassen. Natürlich wird ihr Kopf rot wie eine Tomate und ich kann die Wärme ihrer Wangen bis zu mir hin spüren.
Grinsend berühre ich ihre geschwollene Unterlippe und schüttle ungläubig mit dem Kopf. Vor wenigen Sekunden hat sie noch das Zimmer zusammengeschrieben und jetzt ist sie wieder die schüchterne Jungfrau? Entzückend.
„Jetzt weiß ich zumindest was ich tun muss, damit sogar du anfängst du fluchen", necke ich sie und betrachte fasziniert das Spiel ihrer Augen, die sich blitzschnell von verlegen zu wütend verwandeln.
„Das...", beginnt sie, doch ich ersticke ihren Protest mit einem weiteren Kuss, den sie sogleich seufzend erwidert. Sie hat keine Ahnung wie viel Kraft es mich kostet, ihr nicht die Hose nicht einfach runterzuziehen, sie auf den Tisch zu setzen und mich bis zum Anschlag in ihr zu vergraben. Aber das letzte bisschen Blut, das sich noch in meinem Hirn befindet, hält meinen Verstand davon ab meinen Gelüsten nachzugehen. Ich habe lange genug gewartet, da macht es jetzt auch keinen Unterschied mehr. Obwohl der Duft ihrer Erregung in meiner Nase hängt und mich verrückt macht. Fuck.
Ihre Hände zittern an meinem Rücken und ich halte sie um ihre Taille, da ich spüren kann wie schwach sie ist. Sie seufzt leise, ihre Lippen vibrieren an meinen. Emily schmeckt nach Unschuld und unendlicher Freiheit. Dieser Geschmack erstickt mich, macht mich fiebrig. Meine Zunge stößt in ihren Mund, erkundet, forscht, besitzt. Es fühlt sich so verdammt gut an, sie in meinen Armen zu halten.
Diesmal ist sie diejenige, die unseren Kuss löst und mir stockt der Atem, als ihre Augen die meinen durchdringen. Es fällt ihr schwer mich direkt anzusehen, das ist ihr deutlich auf die Nase geschrieben, doch wie immer überwiegt ihr Stolz.
„Was tust du hier, Ben?", fragt sie mich leise, jedoch bestimmt und ich kann mein übermäßiges Verlangen kaum mehr zurückhalten. Wie sie meinen Namen haucht, so leise, so liebevoll... Ich wünschte, sie würde ihn immer wieder sagen. Ständig. Für immer.
„Ich musste sehen, ob es dir gutgeht", erwidere ich schlicht. Es ist nicht gelogen, wenn auch nicht die ganze Wahrheit.
„Warum? Und was ist mit Santos? Ist er..."
„Nein, er wird dich nicht finden. Dafür sorge ich", unterbreche ich sie und spüre Zorn in mir aufflammen, wie immer, wenn ich seinen Namen höre. Unbewusst drücke ich sie fester, beinahe schon grob an mich. Sie ächzt. Da ich seit Monaten unter seinem Radar fliege, hat er sich zurückgezogen und wiegt sich mit meinem Erbe in Sicherheit. Wie ich gehört habe, hat er alle meine Plantagen an sich gerissen und regiert die Unterwelt. Noch. Als erstes musste ich Emily finden und sichergehen, dass sie in keiner Gefahr mehr schwebt. Danach habe ich immer noch Zeit für meine wohlverdiente Rache.
Sie nickt, öffnet den Mund und klappt ihn wieder zu. Ihre Arme lösen sich von meinem Rücken und sie möchte mich von sich schieben, aber das lasse ich nicht zu. Besitzergreifend lege ich eine Hand in ihren Nacken und lasse die andere zu ihrem Gesicht gleiten. Sanft streichele ich die weiche Haut ihrer Wange, atme ihren Duft ein, der mich gleichzeitig zermürbt wie auch erdet.
DU LIEST GERADE
Afraid of you
Misterio / SuspensoKolumbien. Gefangen bei einem der einflussreichsten Männer des Landes. Und es gibt kein Entkommen. "Auch er sieht mir direkt in die Augen. Er verzieht keine Miene. Kalt, wie die Farbe seiner Augen. Hart, wie die Muskeln an seinem Körper...
