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-Sabrina´s Sicht-

Mich stören Mara und Robin absolut nicht hier. Im Gegenteil, ich finde es süß. Riku setzt sich sehr für Mina und ihre Familie ein. Auch mit den Spitznamen Rakas und Sweety habe ich keine Probleme. Mara verhält sich auch sehr zuvorkommend. Hat anscheinend eine sehr gute Erziehung genossen. Gut etwas aufmüpfig, doch dass soll in dem Alter wohl normal sein.

Als ich Frühstück gemacht hatte kamen Nachrichten von Mina.

<Hei, Sisko, alles okay bei euch?>

<Jep, bei euch auch?>

<Geht so. Hatte gestern das Gefühl meinen Ex gesehen zu haben, doch ich weiß nicht ob er wieder raus ist. Der Anwalt wollte es klären. Vor Wut und Angst und wegen blödem Stress mit Samu bin ich mit Pieni einfach spazieren gegangen und dann bei Timo gelandet. Dort habe ich versucht zu trainieren. War wohl etwas zu früh. Bin volle Latte umgeknickt. Es wird zwar besser, doch es tut noch schweineweh. Jetzt sitze ich gerade hier beim Radio und schaue Samu beim Interview zu allerdings sitzt Mikko neben mir. Weshalb ich auch keine Lust habe mich mit ihm zu unterhalten.>

<Okay, soll ich Mara mal fragen ob sie was gehört hat? Der Typ meldet sich doch bestimmt bei seiner Tochter, wenn er raus wäre.>

<Jep, mach das mal.>

<Ich könnte ja jetzt mit dem Spruch kommen, ab und zu muss man auf die Männer hören, doch den Schmerz hast du ja schon, also ist ein dummer Spruch meinerseits nicht angebracht.>

<Kiitos, für dein Mitgefühl!>

Riku kam gerade und wollte sich setzen, ich zeigte ihm den Chatverlauf mit Mina. „Riku, hast du was mitbekommen, wegen Mara?“ „Nein, leider nicht. Ich könnte mal Robin fragen ob sich seine Freundin anders verhält. Ich schreibe ihm am besten, denn sonst bekommt Mara es mit, die zwei kleben doch aneinander.“ Riku tippte was auf seinem Handy und kurze Zeit später piepste es. „Nein, Robin hat nichts mitbekommen. Dann war es bestimmt nur eine Verwechslung. Möchtest du eigentlich nachher mitfahren, wenn ich Mara heimfahre? Ich fand süß, dass sie noch ein paar Tage länger bleiben wollte. Mina hat ja am Samstag gemeint, paar Tage dürfte sie noch, dann soll sie aber wieder heimkommen. Samu, hatte ja eh schon überlegt, die Gästewohnung, die er hat, ob er diese Mara und Robin zur Verfügung stellt. Erstmal nur am Wochenende. Dann muss Mara nicht immer nach Turku fahren und er hat beide besser unter Kontrolle. Im Moment wohnen allerdings die Secys da.“

„Ja, ich komme mit. Mag die Pieni wiedersehen. Ich finde die so süß. Irgendwann will ich von dir auch sowas Süßes. Keine Angst jetzt noch nicht. Ich hoffe du willst noch welche?“

„Honey, na klar, wenn es nicht eine Fußballmannschaft werden soll, dann gerne.“

„Nee, ein Eishockeyteam reicht vollkommen.“

„Biest! Warte ab, wenn wir alleine sind, dann lege ich dich übers Knie.“

Wir grinsten und wunderten uns über Mara's Gesichtsausdruck, doch sie rückte mit der Sprache nicht raus, da Robin genauso paska aussah, gingen wir vom großen Knatsch aus. Würde passen, denn das Frühstück verlief total ruhig. Beide schwiegen sich an. Doch nach dem Essen kam sie mit der Sprache raus.

„Riku, fährst du mich heute rüber? Brauche frische Sachen und der Roisto hier hat eine Andere. Mit ihr hat er heute Morgen schon geschrieben. Er behauptet es ginge nicht um eine Frau, doch ich glaube ihm nicht.“

„Mara, ich fahre dich keine Frage. Doch es war wirklich keine Frau. Oder sehe ich so aus?“

„Ei Riku, warum?“

„Okay Sweety. Ich habe Robin gefragt ob du von Tom kontaktiert wurdest. Mina meinte gestern ihn gesehen zu haben, war sich aber nicht sicher und deshalb habe ich Robin gefragt ob ihm was aufgefallen ist. Sorry, ich wollte dir den Kerl nicht wegschnappen. Auf Kerle stehe ich nicht und schon gar nicht auf so kleine Bübchen.“

„Riku, wirklich? Okay, dann habe ich den Kerl zu Unrecht angeschnauzt. Paska, wenn mein Erzeuger es gewesen wäre. Doch der hätte sich bestimmt bei mir gemeldet.“

Mara ging zu Robin und setzte sich auf seinen Schoß. „Sorry, ich sollte dir mehr vertrauen. Verzeihst du mir?“ „Honey, na klar. Lass uns deine Sachen packen gehen,“ sagte Robin und grinste. So, waren die zwei verschwunden. Okay, da brauchen wir so schnell jetzt nicht aufzubrechen. Versöhnung ist doch was Feines.

Unterdessen schrieb ich Mina zurück. <Sisko, Mara hat nichts von ihm gehört. Wir bringen euch beide heute Nachmittag wieder. Mara hat auch nix Frisches mehr, sagt sie und hat wohl auch Sehnsucht nach der Pieni. Kann ich verstehen. Ich auch. Wir bringen was zum Kaffee mit, dann gucken wir auch in Ruhe die Sendung ‚Puoliseitsemän‘ wo Samu nachher dabei ist.>

<Joo, bis später.>

 

Sommer ohne Wiederkehr - Mina und Samu (Teil 2) - AbgeschlossenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt