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-Mina's Sicht-

Ich hab mitbekommen, dass Samu alles geklärt hat. Morgen ist Anna's Konzert. Ich freue mich schon. Sie hat immer eine geile Show. Maila war versorgt. Sie schlief gerade auf meinem Bauch. Ich könnte mitmachen, war mein letzter Gedanke.

Offensichtlich bin ich eingeschlafen. Als ich wach wurde bekam ich Panik. Die Räume kannte ich nicht. Maila sah ich nirgendwo. "Maila, wo bist du? Fuck wo bin ich?" Ich hatte Angst und merkte auf einmal jemand neben mir liegen. Scheiße, wer ist das? Wo bin ich? Was ist passiert? Irgendwas kam mir aber bekannt vor. Moment den Geruch kenne ich. Neben mir rührte sich was. "Prinsessa", sagte Samu noch halb verschlafen. "Prinsessa alles gut!" "Samu wo sind wir und wo ist Maila?" "Mun Pilvi beruhige dich, ich merke du bist total aufgeregt. Prinsessa alles gut. Komm mal her." Samu nahm mich in den Arm und versuchte mich zu beruhigen. "Samu erzähl bitte", flehte ich ihn an. "Mun Pilvi, zunächst einmal wir sind bei deiner Äiti. Du bist gestern Abend auf der Couch mit Maila eingeschlafen. Deine Äiti hat mir gedroht ich bekomme Ärger wenn ich dich wecke oder so ins Auto trage. Sie bot mir an, dass wir im Gästezimmer schlafen. Also habe ich dich samt Maila hierüber getragen. Maila liegt in dem Kinderbettchen dahinten. Siehst du. Wir stehen gleich auf und fahren zu uns. Damit wir uns fertig machen können. Das Bettchen ist Maila's Gästebettchen, was ich gekauft hatte für Notfälle. Toni war so lieb es aus meinem Auto rauszuholen und wir haben es aufgebaut. Siehst du alles gut. Es wollte dir keiner was. Einmal tief durchatmen."
"Kiitos, jetzt geht es mir besser." Samu kuschelte mit mir und wir küssten uns. Seine Hand wanderte aufeinmal unter mein T-Shirt. "Man, lass dass du willst mich wohl umbringen. Ich hab fast 'nen Herzinfarkt bekommen. Jetzt willst du mich wieder auf Touren bringen. Uff, ich muss mich erst beruhigen. Wir können gleich zu Hause drüber reden. Du hättest eh nicht lange was davon...." Ich habe es nämlich geahnt. Kurze Zeit später wurde Maila wach und verlangte ihr Frühstück. "Siehste so schaut es aus." Nachdem Maila fertig war, machten wir uns fertig und wollten uns leise rausschleichen. Allerdings war Äiti schon auf und hatte Frühstück vorbereitet. "Hei ihr drei. Ihr glaubt ja wohl nicht, dass ich euch ohne Frühstück gehen lasse." "Kiitos Äiti, auf den Schock kann ich einen Kahvi gebrauchen." "Was ist passiert?" Samu erzählte alles. Äiti nahm mich in den Arm und sagte: "Pilvi, du solltest mal öfters hier schlafen, dann kommt es dir eher bekannt vor. Es wollte dir keiner einen Schock bereiten. Alles gut!"

Nachdem Frühstück fuhren wir heim und ich legte Maila in ihr Bettchen. Samu kam zu mir und sagte dass wir jetzt da weitermachen können wo wir unterbrochen wurden! Ach ja dachte der Finne wohl. Ich wollte ja eigentlich noch die Sachen für Maila packen, doch Samu hielt mich fest. "Prinsessa, du hast gleich noch Zeit alles zu packen. Pilvi lass uns die Zeit genießen. Hast du Angst ich könnte dir weh tun?" Ich nickte kurz und guckte auf den Boden. "Ach, Prinsessa, warum sagst du mir dass nicht, muss ich dir alles aus der Nase ziehen?" Ich versuchte ihn nicht anzusehen. Er hob mit dem Finger meinen Kopf hoch. "Prinsessa, rede doch mit mir, du brauchst dich nicht zu schämen. Ich seh das gerade in deinem Gesicht. Pass mal auf. Ich trag dich jetzt mal ins Schlafzimmer, du lässt dich von mir verwöhnen und wenn es dir unangenehm wird, dann stoppst du mich. Ist das okay für dich?" Eine Antwort gab es in Form eines intensiven Kusses von mir. Samu hob mich hoch und wir gingen ins Schlafzimmer. Irgendwie war ich aber nicht so frei wie ich wollte und das merkte auch Samu. Mir war voll peinlich ihm nicht das geben zu können, was er wollte. Mir kamen die Tränen. Ich weiß auch nicht warum ich in dem Moment an Tom denken musste. Ich rollte mich auf die Seite und winkelte meine Beine an. Anschließend weinte ich. Samu muss wohl aufgestanden sein, denn auf einmal kniete er an meiner Seite. "Mun Pilvi, ist doch nicht schlimm, wenn du noch nicht bereit bist. Ich mach dir keine Vorwürfe. Alles gut! Hei, komm mal her. Ich liebe dich meine Prinsessa." Samu nahm mich in den Arm und beruhigte mich. Ich wollte es nochmal versuchen. Ob es nicht doch funktioniert.
"Prinsessa, setz dich mal, bitte!" "Nein Samu lass mich. Ich will das du glücklich bist." Jetzt verstand er was los war. Zog mich auf seinen Schoß und drehte meinen Kopf zu sich. "Mun Pilvi, ich weiß was dein Köpfchenwirrwarr dir sagen will, doch ich bin nicht dein Ex. Mina alles gut. Wenn du noch nicht bereit bist, dann ist es so. Ich bin dir nicht böse. Es ist viel passiert die Woche. Bekomme bitte in dein Köpfchen rein, ich habe nur was davon wenn du dabei glücklich bist. Gehen wir duschen. Oder möchtest du alleine gehen?" Ich nahm Samu an der Hand und zog ihn mit unter die Dusche. Das Wasser befreite wohl meine Blockaden!

Sommer ohne Wiederkehr - Mina und Samu (Teil 2) - AbgeschlossenGeschichten, die süchtig machen. Entdecke jetzt